Forum: Wirtschaft
Erneuerbare-Energien-Gesetz: Regierungsberater wollen Ökostromförderung abschaffen
DPA

Es ist ein vernichtendes Urteil: Namhafte Experten empfehlen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz komplett abzuschaffen - es nütze weder dem Klima noch fördere es neue Technologien. Sie stellen damit den Grundpfeiler der deutschen Ökostrompolitik zur Disposition.

Seite 36 von 45
21Pinto 26.02.2014, 16:17
350.

Zitat von hesekiel2517
..ist das Energieministerium(Gabriel) gegenüber den Vorständen von EnBW weisungsbefugt,so wie das Verkehrsministerium genüber der deutschen Bahn?Wenn ja,bitte ich um belastbare Belge!
Das Verkehrministerium ist keinesfalls gegenüber Hrn. Gruber in operativen Fragen weisungsbefugt. Natürlich kann der Bund als Eigentümer Hrn. Gruber jederzeit in die Wüste schicken, und dementsprechend wird sich Hr. Gruber zweimal überlegen, die Wünsche des Verkehrsministeriums zu ignorieren.

Selbiges trifft aber auf EnBw genau so zu. Der Eigentümer, also BW, kann jederzeit den Vorstandsvorsitzenden entlassen, spätestens in der HV. Also wird sich der Vorstand zweimal überlegen, ob er den Wünschen des grünen MP Gehör schenkt oder nicht.

Beitrag melden
hartmut49 26.02.2014, 16:38
351. Energiewende ohne Bedarf an Fossielen Energien

Es wäre wirklich schade, das zarte Pflänzchen
Erneuerbare Energien jetzt" die sonne "zu nehmen !
Denkt einmal zurück.
Es gab Zeiten da haben wir um Lieferungen, von Öl und Gas gebangt !
Wollen wir uns weiter von Kaoten Staaten mit Öl- und Gasvorräten abhängig machen ?
Wir sind zur Zeit mit den erneuerbaren Energien, auf dem besten Weg, uns von fossielen Energieträgern, unabhängig zu machen !!
Soll diese rasante Entwicklung, wirklich gestoppt werden ?
Die Sonne schickt keine Rechnung !
Und wir haben noch ganz viel Fläche für Sonnekolektoren
Die reelen Gestehungskosten sind zur Zeit , weit, weit unter den von unseren Stromversorgern geforderten Preisen!
Soll so eine hoffnungsvolle Entwicklung wirklich gestopt werde ??

Beitrag melden
hesekiel2517 26.02.2014, 16:52
352. ..und..

Zitat von 21Pinto
Das Verkehrministerium ist keinesfalls gegenüber Hrn. Gruber in operativen Fragen weisungsbefugt. Natürlich kann der Bund als Eigentümer Hrn. Gruber jederzeit in die Wüste schicken, und dementsprechend wird sich Hr. Gruber zweimal überlegen, die Wünsche des Verkehrsministeriums zu ignorieren. Selbiges trifft aber auf EnBw genau so zu. Der Eigentümer, also BW, kann jederzeit den Vorstandsvorsitzenden entlassen, spätestens in der HV. Also wird sich der Vorstand zweimal überlegen, ob er den Wünschen des grünen MP Gehör schenkt oder nicht.
..was interessiert mich als Bürger in NRW die Entscheidung des MP von BW über ein kommunales Energieunternehmen?Ich kann mit meiner Wählerstimme nur indirekt Einfluss auf die Führung von Staatsunternehmen ausüben,wenn diese einem Bundeministerium unterstellt sind!

Beitrag melden
terramunda 26.02.2014, 17:03
353. Verhöhnung

Dass SPON das Studienergebnis aufgrund der in dieser Thematik gerne tendenzösen FAZ-Berichterstattung nahezu kommentarlos veröffentlicht, das habe ich ja schon nicht mehr anders erwartet, aber dass die Foristen auf die Nummer so naiv reinfallen, dass erstaunt. Die Studie verhöhnt geradezu die Erfolge des EEG und negiert Innovationen, die es ohne Frage gibt. Die Auswüchse der vergangenen Jahre will bestimmt niemand schönreden, aber das wird der Sache nicht gerecht. Die Energiewende wird schlecht moderiert, auch das ist unbestritten, aber nenne hier jemand bitte einen vernünftigen Grund, warum neue Kohlekraftwerke und Stromtrassen für Kohle gebaut werden sollen, warum eine Branche komplett ausgebremst werden soll, die den Weg nach vorne angetreten ist und warum wir den Atommüll weiter unseren Folgegenerationen vor die Tür legen sollen. Von vielen Subventionen für fossile und atomare Energien sowie Gefahren für Mensch und Umwelt mal ganz abgesehen. Zukunft, nein danke? Weitblick, interessiert mich nicht?
Die Energiewende hat die Riesenchance für einen Erfolg auch made in Germany, wenn die Finanzierung endlich richtig gesteuert wird und Kosten nicht auf Schultern der Verbraucher abgeladen werden. Energiesoli statt Ostsoli und Haushaltsfinanzierung wären der bessere Weg.

Beitrag melden
x+n 26.02.2014, 17:07
354. ...

Zitat von dt53141289
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-10/oettinger-eu-erneuerbare-energien-subventionsbericht "Kohle, Gas und Atom werden stärker gefördert als Erneuerbare: Die Zahlen dazu sind aus einem EU-Bericht gestrichen. Oettinger passten sie offenbar nicht ins Konzept."
Das ist, was Journalisten hineininterpretiertenund von einigen gerne angenommen wird. Sieht man in die Quellen findet man zur Kernenergie, dass keine Daten vorhanden sind; bei den fossilen ist der Hauptanteil externe Kosten sowie generelle Strompreisstützen. Außerdem ist das deutsche EEG in den Zahlen nicht enthalten (wird derzeit nicht als Subvention gewertet) und man müsste die Zahlen mal in Realtion zur erzeigten Strommenge setzen.

Beitrag melden
willi_ac 26.02.2014, 17:14
355. Die Windmühlenlobby presst ...

Zitat von kurswechsler
Jetzt wird es spannend. Dann schafft mal ab. Ökostrom ist weder wirtschaftlich noch effizient. Das erledigt sich dann innerhalb Jahresfrist. Kann mir aber nicht vorstellen, dass man die "Energiewende", die an sich nur eine künstliche Krise ist, zusammenbrechen läßt. Das wäre einfach zu ehrlich, klug und weitschauend und passt nicht zu unseren Politikern. Außerdem gibt es ja auch noch die Windmühlenlobby, die davon träumt, noch mal 60.000 Mühlen in den Landschaftsschutzgebieten aufzustellen. Und so lange die Verbraucher noch Geld haben, kann man ja ruhig weiter rauspressen, was geht ...
Ja, nach Ablauf der ersten 5 Jahre bekommt der Windkraftanlagenbetreiber noch ungefähr 5 ct/kWh. Da wird der Endkunde aber ordentlich ausgepresst. Und 15 Jahre später bekommt der WKA-Betreiber immer noch fette 5 ct/kWh. Das ist so richtig fies, denn konventioneller Strom kostet dann vielleicht das doppelte oder dreifache.

Beitrag melden
Blaumännchen 26.02.2014, 17:33
356. Erneurbare Energien......

lassen den Strompreis steigen, versauen den Börsenpreis, sind nicht verfügbar wenn sie gebraucht werden, tragen nix zum Klimaschutz bei aber verschaffen Leuten die von Energieproduktion keine Ahnung haben eine schöne Rendite den wir Verbraucher zahlen. Endlich setzt sich mal die Erkenntnis in das offensichtliche durch.

EEG? Nein danke!

Beitrag melden
willi_ac 26.02.2014, 17:37
357. Lobby schiesst jetzt aus allen Rohren

Zitat von terramunda
Dass SPON das Studienergebnis aufgrund der in dieser Thematik gerne tendenzösen FAZ-Berichterstattung nahezu kommentarlos veröffentlicht, das habe ich ja schon nicht mehr anders erwartet, aber dass die Foristen auf die Nummer so naiv reinfallen, dass erstaunt. Die Studie verhöhnt geradezu die Erfolge des EEG und negiert Innovationen, die es ohne Frage gibt. Die Auswüchse der vergangenen Jahre will bestimmt niemand schönreden, aber das wird der Sache nicht gerecht. Die Energiewende wird schlecht moderiert, auch das ist unbestritten, aber nenne hier jemand bitte einen vernünftigen Grund, warum neue Kohlekraftwerke und Stromtrassen für Kohle gebaut werden sollen, warum eine Branche komplett ausgebremst werden soll, die den Weg nach vorne angetreten ist und warum wir den Atommüll weiter unseren Folgegenerationen vor die Tür legen sollen. Von vielen Subventionen für fossile und atomare Energien sowie Gefahren für Mensch und Umwelt mal ganz abgesehen. Zukunft, nein danke? Weitblick, interessiert mich nicht? Die Energiewende hat die Riesenchance für einen Erfolg auch made in Germany, wenn die Finanzierung endlich richtig gesteuert wird und Kosten nicht auf Schultern der Verbraucher abgeladen werden. Energiesoli statt Ostsoli und Haushaltsfinanzierung wären der bessere Weg.
Die Lobby der konventionellen Stromindustrie schießt derzeit aus allen Rohren - und Politik, viele Medien und ein nennenswerter Teil der Foristen hier steigt darauf ein. Und diese Lobby haut so auf die Pauke, weil die Konkurrenz der EE inzwischen zu ernst zu nehmen ist. Sprüche, wie aus einer Kampagne der Stromwirtschaft aus den 90er Jahren, als es hieß "... regenerative Energien wie Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken", haben sich erledigt.
Ok, darüber lachen wir heute. Heute ist das Hauptthema schwankende, unsichere Erzeugung. Gut - dann müsste man das EEG dahingehend anpassen (einige Elemente dazu gibt es auch schon in der heutigen Fassung) - das eben nicht einfach nur kWh bezahlt werden, sondern dass auch weitere Aspekte stärker in den Blick kommen. Der geradezu religiöse Eifer in dieser Debatte verhindert eine zielorientierte Diskussion - schade.

Beitrag melden
burghard42 26.02.2014, 17:40
358. Ach ja ?

Zitat von hesekiel2517
..richtig,das hat man ja bei Frau Kraft gesehen,wer sich den Kohle Oligarchen gebeugt hat!
Ohne Kohle KW geht nun mal die Energiewende nicht; in den nächsten 30 bis 40 Jahren.Da muß erstmal ,in den nächsten 10 Jahren der
AKW Strom ersetzt werden......genug "Teilzeitarbeit" für die EE-Lobby
Truppe.....,
Und ob Norwegen und Rußland uns weiterhin ausreichend mit Erdgas
versorgen werden nach 2025,werden wir sehen.....

Beitrag melden
laller 26.02.2014, 17:44
359.

Zitat von claudilein
..– eine Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien in der Stromerzeugung von 6,6 auf 25,3 Prozent deutet aber auch dort auf ziemlich vorzeigbare Fortschritte hin.
Weil max.nur ca.4% EE-Stromanteil im Netz eingespeist, oder besser, entsorgt werden können, wenn überhaupt, dann bringt eine noch größere EE-Stromerzeugung keinen weiteren Fortschritt, wenn es denn überhaupt einer ist.

Beitrag melden
Seite 36 von 45
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!