Forum: Wirtschaft
Ernteausfälle: Biogashersteller befürchten "massive Probleme" durch Dürre
DPA

Die Trockenheit reduziert auch die Ernte von Pflanzen für die Biogasproduktion. Die Produzenten warnen vor existenzbedrohenden Szenarien.

Seite 2 von 7
captain twang 03.08.2018, 10:11
10. hanf hat zukunft

die neue zukunft von hanf ist dabei zu starten

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Flying Rain 03.08.2018, 10:15
11. Ganz

Ganz ehrlich... es ist nunmal so wie es hier schon ein paar mal gesagt wurde. Es ist auch bei einem Landwirt unternehmerisches Risiko und wenn er nicht auch für schlechte Zeiten vorsorgt um diese zu überstehen dann geht er halt den Bach runter. Warum sollten nicht auch kleine Maschinenbauer oder Handwerker gleich Hilfen bekommen wenn etwa eine Auftragsflaute herrscht? Anstatt reserven anzulegen wird lieber der nächste und noch größere Traktor gekauft, zusätzliche Wohnungen im Hof gebaut, die Maschinenhalle nochmal doppelt so groß aufgestellt usw anstatt einmal Reserven zu bilden für Wetterlagen wie dieses Jahr. Aber nein... der Staat wird für sie schon einspringen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ingo_meyer 03.08.2018, 10:19
12. Tank oder Teller ..?

Ich bin nun schon ein wenig älter und nach dem Krieg auf dem Land aufgewachsen. Mais kannte ich nicht. Erst als unsere Energieexperten darauf kamen aus Mais Gas zu produzieren, wuchsen hier die Flächen mit der einst unbekannten Pflanze. Ich habe das mal beobachtet: Pflügen, eggen, einsähen, ernten, wieder pflügen und eggen...
Das wird mit großen Traktoren bewältigt, die dann Agrardiesel schlucken. Was bleibt da letztendlich im Sinn der Energiegewinnung übrig?
Ich weiß nur, dass diese endlosen Maiskulturen die Hölle für die Bienen sind. Das ist auch einer der Gründe, weshalb ich nie E10 getankt habe, weil der Konflikt Teller oder Tank auch hier nicht gelöst ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hoernomat 03.08.2018, 10:20
13. Was will uns der Artikel sagen?

Ok, eine Branche hat nun witterungsbedingt Probleme - ja und? Sind die Systemrelevant?
Sind wir hier fair und behandeln alle Marktteilnehmer gleich? Wenn nicht - wie es subjektiv ausschaut - worin liegt das begründet?
Wenn die Ernährungssicherheit in Gefahr stünde, würde ich das vielleicht noch verstehen, aber hier drohen allenfalls höhere Preise und zu kurze Pommes - also warum genau sollten die Steuerzahler ausgerechnet dieser Branche nun helfen?
Die Regierung tut gut daran, sich nicht von der Lobby hetzen zu lassen und ob dann wirklich Subventionen fließen, von denen wir keine Brücken sanieren, keine Pflegekräfte oder Richter einstellen, keinen Wohnungsbau fördern etc. - das möchte ich bitte begründet bekommen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Onkel Drops 03.08.2018, 10:23
14. aber das ist doch super!!!

weniger Mais bedeutet weniger Futter und Sicherheit für Wildschweine. die brauch man dann nicht jagen. weil das ja die schweinezüchter in Panik versetzt. Mist wird trotzdem produziert schließlich haben die Schweine immer was zu scheiXen. manchmal haben die dümmsten Bauern halt ordentlich was an der Knolle. ( subtiler Humor inside/ sofern spon mich mal von der Zensurschwarzliste nimmt kann man es auch lesen). in meinem Schrebergarten sind alle Bohnen vertrocknet dank der Hitze und trotzdem kriege ich im Laden kein Hitze Rabatt für ne Dose Wachsbrechbohnen. mimimi mit Glyphosat wäre das nicht passiert hahaha

Beitrag melden Antworten / Zitieren
didel-m 03.08.2018, 10:25
15. Gut!, dann verschwinden diese widerlichen Bio-Gas-Anlagen endlich

Verbreiten in der ganzen Gegend beißenden Gestank und tragen so gut wie Null zur Energieerzeugung bei. Der Irrsinn mit dem Maisanbau für die Dinger ist ja schon hinreichend diskutiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
taglöhner 03.08.2018, 10:31
16. Werbeflunkern

Zitat von king_of_world
Russland verkauft hochwertiges Gas und Flüssiggas LNG. Russland beliefert LNG an USA und die USA an Europa weil EU kein direktes LNG haben wollen. Wo ist hierbei die Logik? Wieso werden die Menschen in EU dumm gehalten?
https://www.erdoel-erdgas-deutschland.de/2016/03/19/russland-der-stille-fleissige-fracer/

Beitrag melden Antworten / Zitieren
purple 03.08.2018, 10:36
17.

Zitat von knuty
Welche Lebensmittel sollen denn angeblich verwendet werden? Kann man Gülle trinken, Gras essen? Auch der hier wachsende Mais ist für den menschlichen Verzehr nicht so gut geeignet, da die Wachstumsperiode i.d.R. zu kurz ist. Und wenn an Stelle des Transports von Biomasse zu Biogasanlagen diese Biomasse zu Viehställen und/oder Lebensmittelfabriken gefahren wird, liegt der Unterschied worin genau?
Biogasanlagen sind Umweltzerstörung pur. Ein gigantischer Flächenfraß mit Monokulturen aus Mais....

Der Wirkunggrad Sonneneinstrahlung zu Strom liegt unter 0,1%.

Bei PV liegt der Wirkunggrad bei mindestens 15 %. Das ist das 150 Fache - oder Umgekehrt ich benötige um den gleichen Strum zu erzeugen nur ein 150stel der Fläche auf der z.Z. Energiepflanzen angebaut werden.

Selbst mit Powertogas und zurück liegt der Wirkungsgrad nocht bei +- 7% oder einem 75stel der Fläche für den Maisanbau.

Biogas ist eine der Agrarlobby geschuldete Katastrophe, da es die Agrarlobby noch dazu geschafft hat PV anlagen auf Feldern zu verbieten obwohl dies nor ein 150stel bis 75stel der Fläche von Energiepflanzen brauchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Frederik72 03.08.2018, 10:40
18. Seuche

Die großen Biogasanlagenbetreiber sind die Seuche, für die Insekten, die kleinen Landwirte, für das Landschaftsbild.
Wäre also gut wenn da wieder einige verschwinden.
Aber unsere Politik ist so Lobbykontrolliert, das wird eh nicht passieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
knuty 03.08.2018, 10:53
19.

Zitat von Duffy73
Auch wenn der hier verwendete Mais vielleicht nicht als Lebensmittel geeignet ist, so könnte doch die verwendete Fläche genutzt werden, um Lebensmittel oder geeignetes Tierfutter zu erzeugen. Aber Mais anzupflanzen, nur um diesen in Bio-Gasanlagen zu "verbrennen"...geht meiner Meinung nach gar nicht.
Es werden mehr als genug Lebensmittel produziert. 50% der produzierten Lebensmittel werden ungenutzt weggeworfen. Sie werden noch nicht mal in Biogasanlagen genutzt.

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es Butterberge und Milchseen, es gab Schlachtprämien für Kühe und Schweine und es gab Subventionen für brach liegende Ackerflächen. Finden Sie das besser?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 7