Forum: Wirtschaft
Erster Anstieg seit 2016: Regierung beschließt höheres Wohngeld
DPA

Das Kabinett hat die Erhöhung des Wohngelds beschlossen. Der staatliche Mietzuschuss soll zum 1. Januar 2020 steigen und vor allem Familien und Rentner unterstützen.

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tommirf 08.05.2019, 11:50
1. Wohngeld

ist ein Herumdoktern an Symptomen, nicht an Ursachen. De facto ist das wie eine Überweisung von Steuergeld direkt an Vermieter.

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Aristocat 08.05.2019, 12:04
2. Regierung beschließt höheres Wohngeld...

Regierung beschließt höheres Wohngeld...
...und hilft bzw. fördert damit im Grunde nur weiter diese Mafia der Großeigentümer-Gang...
Im Grunde ist das, angesichts der aktuellen Demonstrationen, ein Schlag ins Gesicht der Steuerzahler und letztendlich der Mieter.
Die Mieten Müssen runter... verdammt... und dafür soll der Staat endlich Sorge tragen, verdammt nochmal.
Eigentlich eine unglaubliche Schande... daß die Umverteilung des Kapitals also weiterhin nur nach oben hin vorangetrieben wird, sozusagen mit höchst offizieller Unterstützung des Staates und der Politik. So siehts nicht nur aus... genauso ist es leider.

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schnubbeldu 08.05.2019, 12:11
3. Was hat denn der Vermieter ...

Zitat von tommirf
ist ein Herumdoktern an Symptomen, nicht an Ursachen. De facto ist das wie eine Überweisung von Steuergeld direkt an Vermieter.
... mit dem Wohngeld am Hut? Die Miete einer Wohnung ist zu bezahlen, und der Vermieter kann nichts für die Einkommensverhältnisse des Mieters. Was soll denn dieses ewige Bashing auf den Vermieter? Wer wohl nicht "zahlungskräftig" ist, ist ja der Mieter und ggfs. bekommt er von den Steuereinnahmen ein Wohngeld-Zuschuss. Um NICHTS anderes geht es hierbei.

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stolte-privat 08.05.2019, 12:13
4. Es muß auch anders gehen......

Mieten, Energiekosten, Steuern, Gebühren und Umlagen müssen endlich auf niedrigen Niveau gedeckelt werden. Der Bürger ist mittlerweile Melkkuh und Weihnachtsgans für Politiker und Profiteure. Alles andere bringt nichts. Nur so lässt sich der ewige Kreislauf durchbrechen.

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migampe 08.05.2019, 12:13
5. Falscher Ansatz!

tommirf hat vollkommen Recht!
Es ist der total falsche Ansatz. So werden keine bezahlbaren Mieten generiert. Eine Deckelung des Mietpreises wäre eine soziale Lösung. Es kann nicht sein, daß ich mit meinen Steuergeldern den Profit der Vermieter bezuschusse.
Deckelung des Mietpreises auf 10 EUR/qm und (fast) jeder kann sich wieder eine zumutbare Wohnung leisten, auch nah am Arbeitsplatz in der Stadt. Dadurch entfallen energieverbrauchende Fahrten zur Arbeit, der CO2-Ausstoß sinkt von selbst, die Lebensqualität steigt .... aber huch! Vorsicht: Ein Angriff auf die grenzenlose Geldgier ist hier im Anzug! Gefahr, Gefahr! Herr Lindner, greifen Sie ein!!!

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berlin333 08.05.2019, 12:32
6. Wohngeld erhalten zum größten Teil

Hartz IV-Empfänger, also Bewohner von Sozialwohnungen, die eh bereits in subventionierten Wohnungen wohnen. Die Obergrenze für Mietkosten ist nämlich gedeckelt, d.h. dass Mieter in Wohnungen auf dem sog. freien Wohnungsmarkt sowieso meist nichts bekommen, weil deren Miete über den Satz liegen. Die untere Mittelschicht sowie Rentner mit einer relativ hohen Rente zahlen gut und gern die Hälfte (bei Rentnern weit mehr) ihres Netto-Einkommens für die Wohnungsmiete. Daran wird sich durch Wohngelderhöhung nichts ändern. Im Gegenteil, weil die Renten immer stärker besteuert werden.

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In-Golf 08.05.2019, 12:36
7. Die Allmende.

Das Bruttoeinkommen für die Berechtigung des Wohngeldbezuges darf im Regelfall max. Brutto 1166 Euro für 2 Personen betragen. Das ist das, was der Durchschnittsrentner von heute hat.

Hat er nur ein bisschen mehr, gibt´s gar nichts. Nun soll man mir mal erzählen, wie man mit ca. 940 Euro netto sich als Rentner noch seine alte 3-Zimmer-Wohnung in der Stadt leisten soll? Selbst bei 190 Euro Zuschuss. Wenn die 660 Euro Miete im Monat kostet. Dann hat er zum Leben noch mit seiner Frau 470 Euro über.

Deutschland, das neue Rentnerparadies in der Suppenküche.

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berlin333 08.05.2019, 12:41
8. Wenn die Miete

Zitat von schnubbeldu
... mit dem Wohngeld am Hut? Die Miete einer Wohnung ist zu bezahlen, und der Vermieter kann nichts für die Einkommensverhältnisse des Mieters. Was soll denn dieses ewige Bashing auf den Vermieter? Wer wohl nicht "zahlungskräftig" ist, ist ja der Mieter und ggfs. bekommt er von den Steuereinnahmen ein Wohngeld-Zuschuss. Um NICHTS anderes geht es hierbei.
eine bestimmte Höhe übersteigt, erhält der Mieter kein Wohngeld –hier ist die Obergrenze gedeckelt, atmet aber nicht ...

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Wortel 08.05.2019, 12:45
9. Mit Wohnen Geld verdienen geht gar nicht

Kevin Kühnert hat recht: Mit Wohnen Geld verdienen geht gar nicht. Und wenn die teuren Mieten nicht mehr bezahlt werden können, springt die Allgemeinheit ein? Geht auch gar nicht. Nein, der Vermieter hat nun wirklich überhaupt nichts damit zu tun, schnubbeldu.

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