Forum: Wirtschaft
Erster Haushalt von Finanzminister Scholz: Deutschland braucht Investitionen statt Wa
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Olaf Scholz hat für seinen Haushaltsplan viel Kritik bekommen. Die ist zwar nur zum Teil berechtigt - doch der Finanzminister muss aufpassen, dass er das Versprechen für mehr Zukunftsinvestitionen wirklich einhält.

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joG 03.05.2018, 18:51
1. Man sollte sich im Klaren sein....

....dass Länder, die ihre Zusagen für Verteidigung nicht einhalten kaum als Alliierte oder gar als Freunde betrachtet werden und das sicher nicht anders werden, sollte die EU leichtfertig ein eigenes Heer ausrufen. Soweit es Die Investitionen angeht, sind die meisten in Anlagen und Tätigkeiten, die im Privatsektor liegen sollten. So sollte der Staat dafür nichts mehr ausgeben sondern privatisieren. Das Geld aus der Privatisierung würde uns helfen den Stabilitätspakt einzuhalten bzw die Renten Problematik zu lösen.

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Hajojunge 03.05.2018, 19:18
2. Aus der Schwarzen Null ist eine Rote Null geworden

Es muß endlich der große Schluck aus der Pulle genommen werden.
Geld ist billig wie nie, teure Kredite könnten preiswert abgelöst werden. Worauf also warten? Die Infrastruktur verfällt, Brücken sind mürbe, das Bildungssystem liegt in den letzten Zügen, nicht nur, was die Gebäude betrifft; eigentlich ist Gesamtdeutschland am Boden und ein Sanierungsfall. Wann endlich gibt es den so heiß ersehnten "Ruck".
Nun haben wir den Salat, der altersstarrsinnige Schäuble ist endlich abgelöst, aber Scholz duckt sich weg. Vom Regen in die Traufe.

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vera gehlkiel 03.05.2018, 20:05
3.

Für mich ist irgendwie die Frage, wie man gewährleistet, dass Kommunen auch sachgerecht mit überwiesenem Geld umgehen, und man etwa eitle Prestigeprojekte geltungssüchtiger Bürgermeister, das sich gegenseitig das Wasser abgraben über Preisdumping im Rahmen der Gewerbesteuer, etc.pp. dauerhaft verhindert. Weiterhin gemeldet in Köln, wo der Klüngel und das Schaffen von Millionengräbern mit Hilfe desselben ja gewisser Massen zuhause ist, aber eben über die natürliche Attraktivität der rheinischen Metropole auch eine Menge "von selbst" wieder reinkommt, könnte ich aus dem winzigen Kaff, in dem ich gegenwärtig der Liebe wegen dauerhaft zu Gast bin, so einiges berichten. Z.B. von einer aufwändigen, aber von den Bürger/innen kaum goutierten, und von den anliegenden Einzelhändlern über alles gehassten Ortskernsanierung, die mehrere Jahre gedauert, aber aus individueller Eigenständigkeit im Stadbild eine Art standardisierter Freizeitparkhässlichkeit mit Kopfsteinpflaster und Zierlaternen gemacht hat, die auch noch den Verkehrsfluss aufhält. Dem Ausweis riesiger Gewerbeparks, die nunmehr seit gefühlt endlosen Zeiten eine verwildernde Brache darstellen, die vereinzelt von nachts parkenden LKW oder mal einem Pärchen, das im Auto fummeln will, frequentiert wird. Einem jahrelang erbittert geführten Kampf um die Gesamtschule, die man in der konservativen Gemeinde gezielt in jeder nur möglichen Art und Weise zugunsten anderer Schulformen benachteiligte. Sodass Realschule und Gymnasium äussert propper im Lack sind, während das Gebäude, in dem die riesige Gesamtschule ist, unv. so ähnlich aussieht, wie man sich vielleicht eine Schule in der Bronx vorstellen möchte. Immer wieder abgeänderte Strassenführungen, wobei der Berufsverkehrsstau am Morgen und abends dennoch immer schlimmer wird. Der äussert aufwändige Erhalt eines total ineffizienten Kleinkrankenhauses, das so ein Gesundheitsmulti sich von der Stadt teuer sanieren liess, und das jetzt doch zu machte. Wobei es zwischenzeitlich wohl nur darum ging, der konservativen und überalterten Wählerschaft vorzutäuschen, es werde sich um sie gekümmert, selbst um den Preis von Ineffizienz bei einer Krankenversorgung, die definitiv aktuellen Massstäben, insbesondere im Bezug auf Notfallmedizin, keineswegs je gerecht werden konnte. Wanderwege, die aufwändig instand gehalten werden, obzwar da niemals jemand wandert (weiss ich genau, weil ich jeden Tag dort jogge!). Ausrichtung von kaum besuchten Stadtfesten, um dem sowieso pleite gehenden Einzelhandel ein paar verirrte Kunden zuzutreiben, etc.etc. Dafür steht der Vereinssport chronisch vor dem alsbaldigen Aus, gibt es so gut wie keine guten Spielplätze irgendwo, bleibt die Entlastung der Wohngebiete vom brutalen Durchgangsverkehr eine reine Illusion. Geschweige denn, dass es so etwas wie eine funktionierende Förderung der Jugendkultur, etwa von Bands oder Begegnungsstätten, gäbe. Für ein stabiles Home-Office zureichend taugliches Internet? Naja, da brauchen wir gar nicht erst darüber zu reden!

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hohnstein2016 03.05.2018, 20:28
4. In Deutschland wird zu wenig in Zukunft investiert

Als oft ausserhalb Europas ( China) arbeitender Deutscher sehe ich das mit anderen Augen. Bei Infrastruktur müsste in D bedeutend mehr getan werden. Schon jetzt sind die grossen Ballungszentren in Asien, speziell China, bei Infrastruktur, Highspeedzugnetzen und Bahnhöfen, Logistik , Flughäfen moderner als in Europa ! Bei Digitalisierung und e mobility hinkt D auch jetzt schon hoffnungslos hinterher...ebenso bei Grossbauprojekten. Nur von Deutschland bekommt man aber nicht viel mit wie schnell sich die Welt verändert....

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r.voelckel 03.05.2018, 20:47
5. Ja ja, immer jammern

Wer wundert sich: jahrelang über sinkende Renten, also Altersarmut gejammert und nun eine teure völlig rückwärts gewandte Änderung der Rentenformel bekommen. Ich langweile mich: wären alle Spielräume in Zukunftsinvestitionen gesteckt worden, wäre der böse Gedanke des Neoliberalismus, der die alten bei Brot und Wasser vegetieren lässt, aufgetischt worden.

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Rassek 04.05.2018, 06:51
6. und...

Ganz wichtig für die sPD: Trotz Rekordgewinnen keine Erhöhung der Belastung für Millionäre. ))).
Leider frisst Progression etc. die Euros der Lohnerhöhungen wieder auf. Die AfD wird es auschlachten: Geld für Aussen Rüstung.. Entwicklung,-- aber nix für die eigenen Leute. Mit diesem Wolfgang Scholz schafft sich die sPD noch mehr ab. Da kann Frau ANahles von Erneuerung wettern, bis sie schwarz wird.
Dauert eh nicht mehr lang...

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so-long 04.05.2018, 07:17
7. Schwarze Null

Völlige Blenderei.
Der Etat steigt bis 2020 um fast 10%! Aber nur unter der Vooraussetzung, dass die Einnahmen weiter wasserfallartig vom Himmel regnen. Wehe, wenn nicht.
Zeigen Sie mir die Privatperson, die diese Einkommenssteigerung haben. Von diesem, allerhöchsten Niveau ausgehend. Und unsere Politiker fordern immer mehr. Wie ideenlos.

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holy64 04.05.2018, 07:45
8. Baukindergeld

ist die größte Verschwendung, es werden diejenigen profitieren, die genug Geld haben, zu bauen. Zudem sollte das nur für gebrauchte Immobilien gelten, um der Landverschwendung entgegen zu wirken.

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pepe83 04.05.2018, 07:55
9. Aufgeblähter Sozialstaat

Fakt ist, dass die Sozialausgaben seit Jahren stärker wachsen als die Wirtschaftskraft. Im Gegenzug gelingt es Deutschland selbst in der aktuellen Boomphase nicht, Schulden spürbar abzubauen und Investitionen spürbar zu steigern. Unsere Generation lebt auf Kosten unserer Kinder und Enkel.

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