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Erstes Halbjahr 2019: Bundesregierung zahlte mehr als 178 Millionen Euro für externe
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Bei einer Umfrage in den Ressorts kam heraus: Vor allem das Innenministerium investierte im ersten Halbjahr 2019 in externe Berater. Ausgerechnet das Verteidigungsministerium lieferte noch keine Zahlen.

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herbert 23.07.2019, 05:18
1. So einfach kann Politik sein, dass kann jeder Bürger machen !

Gibt es ein Problem lässt man Gutachten machen oder man holt teure Berater ins Haus.
Achterbahnfahrer Seehofer muss ja ziemlich viele Berater haben. Denn seine Meinung wechselt er wie der Wind kommt.

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f_bauer 23.07.2019, 05:29
2. Wie immer nur die halbe Wahrheit

Wie praktisch immer in diesen Artikeln wird komplett verschwiegen, was diese sogenannten „Berater“ eigentlich machen. Ich arbeite nämlich selbst als Externer für eine Regierungsbehörde - d.h. ich stecke mit in dieser Statistik - und ich „berate“ nicht, wie dieser blödsinnige Begriff suggeriert. Ich arbeite schlicht und einfach in der Softwareentwicklung dieser Behörde. Da müssen nunmal externe Mitarbeiter ausgeliehen werden, weil die starren Tarife der Behörden es nicht ermöglichen, gute Leute fest einzustellen. Das ist sicherlich traurig und wäre mal einen Artikel im Spiegel wert, aber es ist ein vollkommen anderes Thema. Und der Presse fehlt zu so einem Artikel anscheinend die Kompetenz, denn sonst würde man nicht dauernd von „Beratern“ sprechen. Ich sitze nämlich nicht beratend neben einem Softwareentwickler und sage ihm, wie er die Maus zu bewegen hat. Ich mache echte produktive Arbeit, so wie die überriesengroße Mehrheit der ach-so-bösen Berater.

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RDetzer 23.07.2019, 05:39
3. Wenn ich

178 Millionen Euro investiere und herauskommt, daß alles schlimmer wird, dann ist das gut investiertes Geld. Jetzt sind wir gespannt auf die Verteidigung. Dort könnte die Kapitalvernichtung weitaus höher liegen, zumal es derzeit nur Angriffskriege, keinen Verteidigungsfall gibt.

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hpkeul 23.07.2019, 05:48
4. Das Beratungsgeschäft...

...lernen Politiker von klein auf. Schon in der Kommunalpolitik ist das seit Jahrzehnten gang und gäbe. Die Firma Kienbaum lebt prächtig davon. Da gibt es lustige Themen: "Haben die Stadtwerke zuviel Personal? Das geht dann so: 1. der Beratern geht in das Unternehmen und bekommt vom Auftraggeber die Unterlagen. 2. Er bekommt deutliche Hinweise, welches Ergebnis gewünscht wird. 3. Die Berater nehmen diese Wünsche in ihr Nachtgebet auf. Man braucht ja auch weitere Aufträge. 4. Überraschung: Das Interesse an Personalabbau ist bei den Stadtwerken äußerst gering. 5. Ergebnis: !,3 kg ehemals sauberes Papier je Verwaltungsratsmitglied. Und, wer hätte das gedacht: Die Stadtwerke haben viel zu wenig Personal.

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Solid 23.07.2019, 05:57
5.

Der größte Teil des Beraterbudgets geht für qualifizierte Leiharbeitskräfte drauf, weil man mit dem lausigen Gehalt des ÖD (50 k€/a brutto) nunmal keine qualifizierten Fachkräfte einstellen kann. Dann lieber 200 k€/a für Externe ausgeben.
Ehrliche Arbeit wird beim Staat eben mies bezahlt.

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frank57 23.07.2019, 06:29
6. Das ist nicht verwunderlich!

Geht es doch bei Besetzung von Posten nur nach Parteibuch und nicht nach Qualifikation! Man nennt es auch Veruntreuung von Steuergeldern!

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awoth 23.07.2019, 06:51
7. Cool!

Eigentlich wählen wir DIE doch wegen ihrer so unglaublicher Kompetenz!
Das mache ich in meinem Job jetzt auch! Berater einstellen, die dann für mich die Karre gegen die Wand fahren. Und dafür trotzdem ein gutes Gehalt beziehen.
Ich muss mur noch einen Deppen finden, der mir dieses Modell finanziert.

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ronald1952 23.07.2019, 06:53
8. Ist doch wohl

klar wenn man einen derart Unfähigen Innenminister hat das der sogenannte Berater braucht, was immer man darunter verstehen soll.
Jeder Depp kann sich Berater und Experte für sonstwas nennen bei uns un Deutschland ob es allerdings stimmt und diese Leute Kompetent sind oder nur Hemmungslose Abzocker steht auf einem anderen Blatt. Ich tippe auf hemmungslose Abzocker denn wo ein Unfähiger in führender Position sind solche Leute nie fern leider erkennt derjenige seiner Unfähigkeit nicht was Er oder Sie sich so ins Haus holen. Nur wie immer bezahlen wir Bürger die Zeche. Also alles im grünen Bereicht wie seit Jahrzehnten.Da 178 Mil., dort 950 Mio.
kann auch schon mal locker über 1 Milliarde oder mehr gehen, wen juckt das schon ist doch nicht deren Geld sondern das der Steuerzahler. Das beste dabei allerdings ist, in der Privatwirtschaft gibt es richtig einen vor den Hals wenn man so mit dem Geld anderer herumschmeißt, kann auch schon mal Gefängnis dabei herauskommen denn in der Privatwirtschaft heiß so was Veruntreuung
bis hin zur Bestechung wobei Vetternwirtschaft noch das harmloseste Wort ist. Aber Klasse, in der Politik passiert gar nichts. Unsere Politiker/innen können mit unser aller Geld herumschmeißen wie sie wollen ,keiner von den Herrschaften wird vor Gericht gezerrt, kein
Ministerium legt wirklich alle Zahlen vor weil vielleicht als Geheim eingestuft. Also Ehrlich, was für ein Geiler Job bei dem ich das Geld andere Menschen so völlig Hemmungslos auf den Kopf hauen kann
und mir nichts passiert ,egal wie blöde ich mich auch anstelle.
schönen Tag noch,

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Freidenker10 23.07.2019, 06:54
9.

Wofür gibt es denn Heerscharen von gutbezahlten Ministerialbeamten die uns Steuerzahler ein Vermögen kosten? Wenn die ihre Aufgaben nicht selbst lösen können braucht man sie am Ende vielleicht gar nicht?!

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