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Erwerbstätige in Deutschland: Zahl der Jobs auf Rekordniveau
DPA

In Deutschland haben so viele einen Job wie nie zuvor: 2015 waren im Schnitt 43 Millionen Menschen erwerbstätig. Gleichzeitig fiel die Arbeitslosenzahl zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung auf unter zwei Millionen.

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jamon 04.01.2016, 11:42
1.

bringt doch bitte eine artikel über die wahren zahlen?! wie viele menschen hängen in deutschland wirklich am tropf des staates? dieses ewige schönrechnerei der arbeitslosenzahlen nervt.

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pennywise 04.01.2016, 11:42
2. Ja nun SPON

Dann sollte man nicht allzuschnell in den "Preiset die Göttin Merkel" Chor einstimmen...

Sondern fragen:
Wieviel dieser "arbeitenden" Menschen:
- können von ihrem Job leben - und zwar nicht prekär
- können von ihrem Job eine Altersvorsorge betreiben

Nun?

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Spr. 04.01.2016, 11:44
3. Ah, Märchenstunde!

Wie viele Millionen sind nicht arbeitslos, weil sie drei Stunden in der Woche arbeiten, krank geschrieben sind, an einer Maßnahme teilnehmen oder schlicht zu alt sind, um noch als arbeitslos gezählt zu werden. Wie viele Millionen arbeiten zwar, werden aber so grottenschlecht bezahlt, dass sie Aufstockung beantragen müssen?

Aber ok, bei "Sozial ist, was Arbeit schafft" war von Bezahlung ja keine Rede. Schon gar nicht von einer angemessenen Bezahlung. Statt dessen wurde seitdem immer wieder suggeriert, dass es den Arbeitnehmern auf ganz andere Werte ankommt als auf die Bezahlung.

Unverständlich ist daran nur, dass diese Märchen immer noch brav in allen Medien veröffentlicht werden. Gibt es tatsächlich noch jemanden, der an diese Märchen glaubt? Oder will unsere Regierung einfach nicht wissen, dass niemand mehr an ihre Märchen glaubt?

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MatthiasPetersbach 04.01.2016, 11:47
4.

Ein Job, der seinen Mann nicht ernährt, ist kein Job.

Wenn man ansieht, wer überhaupt in diesen Statistiken vorkommt bzw. wer grundsätzlich da von vorneherein rausgerechnet wird, sieht das ein wenig anders aus.

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eswirdbesser 04.01.2016, 11:51
5. Ich bin besorgt

"....Arbeitslosenzahl auf..unter zwei Millionen.."
Wie diese Zahl zusammengerechnet wird kann jeder im Netz für sich erforschen. Die Frage die mich bewegt ist:
Warum wird diese Meldung jetzt herausgegeben?
Nun werden manche sagen, hey, immer diese Schwarzseher, müssen alles schlecht reden. Will ich gar nicht. Ich will nur wissen was sich tatsächlich aktuell entwickelt.

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quark2@mailinator.com 04.01.2016, 11:52
6.

Gern hätte ich statt dessen die Zahl inklusive aller kranken Arbeitslosen (die werden rausgerechnet), aller Aufstocker (die also von ihrer Arbeit nicht mal auf H4 kommen), aller Arbeitssuchenden über 55 (werden komischerweise auch rausgerechnet), aller ungewollt frühverrenteten (welche eigentlich arbeitslos wären) und aller, die mit ihrer Arbeit auf H4 oder 10% drüber kommen ... und ggf. muß man deren Familienmitglieder auch noch hinzufügen. DANN hätte man ein reales Bild des Elends. Wobei normale Rentner mit Renten auf H4-Niveau auch noch zu erwähnen wären. Ja, von mir aus kann man die paar Wenigen abziehen, die gar keine Arbeit suchen, sondern freiwillig in arbeitsfähigem Alter mit H4 zuhause sitzen wollen - und man kann auch die paar Millionäre abziehen, die Rente auf H4-Niveau bekommen. Bleibt sich gleich. Die 2 Mio. aus diesem Bericht sind jedenfalls nur ein Bruchteil aller Betroffenen.

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Izmir..Übül 04.01.2016, 11:52
7. German Jobwunder

Und das bei seit 2000 annähernd konstantem Gesamtarbeitsvolumen. Wie machen die das bloß?

Hinweis: Zur Lösung dieser Aufgabe reichen die vier Grundrechenarten.

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tommit 04.01.2016, 11:53
8. Das kann viel bedeuten wenn man

an der Definition von 'beschäftigt' oder erwerbstätig schraubt.... Ich frag mich bloss wieso dann alle Ämter so überlastet sind.

Viel interessanter wäre es die Strukturierung dieser 'Erwerbstätigkeit' zu beleuchten.... aber dann gibts keinen Zuschuss vom PR Ministerium.

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shodanpc 04.01.2016, 11:55
9. Arbeitslos? Nein.. Einkommenslos? Scheinbar ja.

Der Bericht dümpelte das ganze Jahr über bei 5 Mio.
"Soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit
Im November 2015 gab es nach vorläufiger Hochrechnung 4.960.000 erwerbsfähige Leistungsempfänger von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II. Somit haben im Vergleich zum Vorjahresmonat 55.000 Menschen mehr Lohnersatzleistungen nach dem SGB III (Arbeitslosengeld) oder Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts für Arbeitsuchende nach dem SGB II (Arbeitslosengeld II) erhalten. Arbeitslosengeld haben im November 748.000 Menschen erhalten, das waren 10.000 mehr als im Monat zuvor. In saisonbereinigter Rechnung entspricht dies einem Rückgang um 9.000. Gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres hat die Zahl der Arbeitslosengeldbezieher um rund 50.000 abgenommen. Arbeitslosengeld II haben im November nach aktueller Hochrechnung der Bundesagentur für Arbeit 4.297.000 Menschen erhalten, gut 4.000 weniger als im Oktober. Saisonbereinigt errechnet sich ein Anstieg um 6.000. Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten um fast 13.000 verringert."
-Quelle Agentur für Arbeit

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