Forum: Wirtschaft
Erzbistum Köln schreibt Millionenverlust
DPA

Die Niedrigzinsen treffen das Erzbistum Köln. Weil die Diözese mehr Geld für die Altersvorsorge zurücklegen muss, schreibt sie einen Millionenverlust. Doch keine Sorge: Die Reserven sind gewaltig.

Seite 1 von 15
iamwiesl2 18.02.2016, 11:04
1. Jaja

gut das man in der Bilanz solche Pensionsverpflichtungen steuerlich ansetzen kann. Ein realer Verlust ist nicht entstanden. Gott sei Dank!

Beitrag melden
alexkam 18.02.2016, 11:25
2.

Musste die Diözese Beträge für die Altersversorgung zurücklegen oder zurückstellen? Der Unterschied zwischen Rückstellungen und Rücklagen sollte eine Wirtschaftsredakteur eigentlich bekannt sein...

Beitrag melden
Crom 18.02.2016, 11:25
3.

Zitat von iamwiesl2
gut das man in der Bilanz solche Pensionsverpflichtungen steuerlich ansetzen kann. Ein realer Verlust ist nicht entstanden. Gott sei Dank!
Zahlt die Kirche denn überhaupt Steuern? Meines Wissens nach nicht, also kann man auch nichts "ansetzen".

Beitrag melden
unbekanntgeblieben 18.02.2016, 11:30
4. Man könnt das gelassen ignorieren ...

Wenn die Kirchensteuer nicht über die Eintreibung den Staat und somit jeden Steuerzahler kosten würde...

wenn die nicht auch Zeitarbeit und Ausbeutung durch Lohn-dumping betreien würden oder anderweitig den guten Willen vieler Menschen ausnutzen würden ...

Gegen Religion im allg. habe ich ja nichts ... Soll jeder halten wie er will, solange er dabei die Augen nicht verschließt. Aber die Kirche ...

"Wir als Bistum haben gar kein Interesse daran, Gewinne zu erzielen" aber gegen 'Behalten' hatten sie auch nichts ;). Gier hat noch jeden korrumpiert, die schon im und seit dem Mittlealter.

Beitrag melden
winki 18.02.2016, 11:32
5. Mir kommen die Tränen

Bloß gut, dass der Oberbürgermeister von Leipzig für dem Katholikentag im Mai in Leipzig eine Million beisteuert. Sonst hätte das Ivent vielleicht ausfallen müssen. Und da heißt es immer die Kommunen im Osten sind arm.

Beitrag melden
stefan.martens.75 18.02.2016, 11:34
6. Ist das Comedy oder Zynismus?

Zitat:
"Wir als Bistum haben gar kein Interesse daran, Gewinne zu erzielen", sagt Martin Günnewig, Stabsabteilungsleiter in der Finanzabteilung. "Wichtiger ist die Kontinuität in Seelsorge und Caritas."

Mit 2.700.000.000€ auf der Hohen Kante ist das schwer zu beantworten......

Beitrag melden
axx7882518 18.02.2016, 11:38
7. Systemrelenvanz

Bei solch horrenden Verlusten, müssen wir da jetzt an die Systemrelevanz der Kirchen denken und einen Zusammenbruch fürchten?
Ich schlage vor, der Staat greift mal wieder ein und rettet nach den Banken nun die Kirche.
*Ironie aus*

Beitrag melden
steve121 18.02.2016, 11:41
8.

Ich lach mich schlapp, stellt sich die Frage, wozu die dann, in dem Fall " nur" Köln - andere Bistümer sind noch reicher, ein Milliardenvermögen angehäuft haben. Nehmt Eure Milliarden in die Hand, helft den Armen, z.B. auch bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise, predigt nicht nur Nächstenliebe, sondern übt sie vorbildlich auch aus, aber alles was Geld kostet, da haltetihr die Füsse sehr still und jammert lieber rum, weil ihr sechs Millionen Verlust bei Euren Geldanlagen gemacht habt, aber ihr habt ja kein Interesse daran Gewinne zu machen. Solche Aussagen sind für mich der Beweis das Eure Nächstenliebe nur bis in die eigenen Räume reicht.

Beitrag melden
maxmaxweber 18.02.2016, 11:42
9. Realistische Vermögenswerte?

Bei der Bewertung der Reserven stellt das Erzbischtum Köln den Kölner Dom mit einen Wert von genau 27,- Euro in die Bücher. Allein das Grundstück ohne Dom dürfte viele Millionen Euro wert sein.
Wenn ich dem Finanzamt mitteile, dass ich nicht vorhabe meine Immobilie zu verkaufen, und das ich somit nur ein Immobilienvermögen von 20,- Euro habe, dann ist das dem Finanzamt egal. Falls meine eigenen Eltern zum Pflegefall werden, dann wird der Wert meiner Immobilie daran gemessen, was ein Dritter dafür zahlen würde. Ich müsste dann die Immobilie notfalls verkaufen um die Pflegekosten zu bezahlen.

Beitrag melden
Seite 1 von 15
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!