Forum: Wirtschaft
Erzbistum Köln schreibt Millionenverlust
DPA

Die Niedrigzinsen treffen das Erzbistum Köln. Weil die Diözese mehr Geld für die Altersvorsorge zurücklegen muss, schreibt sie einen Millionenverlust. Doch keine Sorge: Die Reserven sind gewaltig.

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globalundnichtanders 18.02.2016, 15:05
110.

Zitat von tomkater
Das Buch Genesis ist ein theologisches Werk, kein Tatsachenbericht. Es gibt also keinen Grund, Angst vor Gott zu haben.
Na warum soll man auch vor Ihrem imaginären Freund Angst haben?

Die ganze Bibel ist eine Geschichtensammlung wie die der Gebrüder Grimm. Merkwürdig dass es keine Religion gibt, die sich auf die Sammlung Grimm beruft.

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Gimmeshelter 18.02.2016, 15:09
111.

Zitat von themistokles
Wo schrieb ich denn etwas von der Immobilie?
Ist der Kölner Dom keine Immobilie?

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Gimmeshelter 18.02.2016, 15:10
112.

Zitat von themistokles
Wo ich das Problem sehe? Vielleicht darin, dass fast eine 3/4 Milliarde Euro Einnahmen (!!!) nicht ausreichen, um ein Erzbistum kostendeckend zu betreiben. Ich glaube, viele realisieren hier nicht, über welche Summen wir reden.... Abschreibungen wirken sich übrigens günstig auf ihre Bilanz aus....
Könnten Sie das mit den Abschreibungen noch etwas näher erläutern; Sie scheinen mir ein echter Experte zu sein

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Gimmeshelter 18.02.2016, 15:12
113.

Zitat von ackergold
Selbstverständlich ebenfalls der Steuerzahler.
War eine rhetorische Frage, aber vielen Dank trotzdem.

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timtomtim 18.02.2016, 15:18
114.

Zitat von tomkater
Reich oder arm hat mit christlich oder unchristlich nichts zu tun. Maßgeblich ist der Glaube und das daraus abgeleitete Handeln. Ein Reicher kann durchaus gütig, selbstlos und uneigennützig handeln, wie umgekehrt ein 'Armer' verbittert, kaltherzig und egoistisch sein kann. Davor hat uns Jesus gewarnt: Weltlichen Dingen den Vorzug zu geben und Glaube und Nächstenliebe aus den Augen zu verlieren. Das diese Gefahr bei denen, die viel haben, größer ist, liegt auf der Hand.
Damit mögen sie natürlich recht haben. Es ist allerdings meine persönlich überzeugung, dass es dem Menschen ohne habgier, kaltherzigkeit und moralischen Verwerfungen nicht möglich ist ein Reichtum über einem wie auch immer genau festzulegendem level anzuhäufen.

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benmartin70 18.02.2016, 15:24
115.

Zitat von tomkater
Reich oder arm hat mit christlich oder unchristlich nichts zu tun. Maßgeblich ist der Glaube und das daraus abgeleitete Handeln. Ein Reicher kann durchaus gütig, selbstlos und uneigennützig handeln, wie umgekehrt ein 'Armer' verbittert, kaltherzig und egoistisch sein kann. Davor hat uns Jesus gewarnt: Weltlichen Dingen den Vorzug zu geben und Glaube und Nächstenliebe aus den Augen zu verlieren. Das diese Gefahr bei denen, die viel haben, größer ist, liegt auf der Hand.
Das sind Allgemeinplätze, woher wissen Sie dass Jesus davor gewarnt hat?
Und wieso ist der Glaube maßgeblich? Man kann ohne Glauben auch uneigennützig und selbstlos handeln, das gab es sicherlich auch schon mehrfach bevor das Christentum erfunden wurde.

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moev 18.02.2016, 15:55
116.

Zitat von
Wenn man bedenkt, dass mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 die katholische Kirche faktisch enteignet hat
Nach dieser Rechtfertigung für die anhaltenden Staatsleistungen müssten wir auch die Nachfahren der Fürsten und Könige entschädigen weil die Aufhebung der Leibeigenschaft denen Unmengen Vermögen genommen hat

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querdenker101 18.02.2016, 15:56
117.

Zitat von gottschi21
Kirchenobere = alle Bischöfe, also ein paar Dutzend Männeken... der Rest (mehrere Millionen Angestellte) werden aus Kirchen(-steuer)mitteln bezahlt...
Kirchenmittel? Das ich nicht lache. Woher kommen denn diese "Mittel" Enteignen und abschaffen diesen Missbrauchs-, Poser- und Verschwenderverein, der seine Geschäftsmodell auf Lügen aufgebaut hat

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günter1934 18.02.2016, 16:03
118.

Zitat von themistokles
Wenn Sie nur den Dom an sich meinen, d´accord. Mir ging es um das Grunstück. Diese sind nämlich die eigentlichen Vermögensgegenstände. Nicht nur der Dom, sondern auch alle anderen zig- hunderte Grundstücke,m auf denen Kirchen in Deutschland stehen. Und gemessen daran ist die Kirche eben "reich".
Gerade der Kölner Dom ist ein schlechtes Beispiel für die Eigentumsverhältnisse des Kölner Erzbistums.
Der gehört nämlich weder dem Bischof, noch dem Bistum Köln, sondern sich selbst!
http://www.spiegel.de/wirtschaft/jura-kurios-wem-gehoert-eigentlich-der-koelner-dom-a-725153-6.html

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Oihme 18.02.2016, 16:25
119.

Zitat von Gimmeshelter
Die Länder der BRD sind nicht die Rechtsnachfolger der ehemaligen "Länder". Ein deutsches Reich gab es erst ab 1871, vorher gab es den Deutschen Bund bzw. ab 1866 den Norddeutschen Bund. Das waren "Zusammenfassungen" diverser selbstständiger Staaten, z. B. Preußen, und die heutigen Bundesländer existierten noch gar nicht. Daraus eine Rechtsnachfolge konstruieren zu wollen ist schon abenteuerlich.
Vielleicht solte das mal jemand "Bündnis 90/Grüne" und der FDP verraten, die gehen nämlich - der Staatslehre folgend! - ebenfalls von einer solchen Rechtsnachfolge aus.
http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article121127987/Gruene-wollen-Staatsleistungen-an-Kirche-pruefen.html

Das Land NRW ist beispielsweise auf seinem Staatsgebiet offizieller Rechtsnachfolger des Freistaat Preußen und des Landes Lippe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nordrhein-Westfalen#Geschichte

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