Forum: Wirtschaft
Eskalation im Handelsstreit: Trump lässt Importzöllen auf Autos prüfen
DPA

Mehrfach hat der US-Präsident bereits damit gedroht, auf Autos Strafzölle zu erheben - davon wäre besonders die deutsche Wirtschaft getroffen. Nun fordert Trump das Handelsministerium auf, einen solchen Schritt zu prüfen.

Seite 8 von 12
uezegei 24.05.2018, 09:40
70.

Zitat von Teile1977
US Autos sind in Europa auch ohne Zölle kaum an den Kunden zu bringen. Der Grund ist der immense Spritverbrauch und eine Straßenlage die nicht mit unseren kurvigen Straßen und Autobahnen kompatibel ist. Ein Auto das laut Spritmonitor 20 Liter .....
Immerhin würden es amerikanische Autos aber in deutsche Innenstädte schaffen, denn gesetzliche Bestimmungen halten die Amis, anders als die VW-Betrugsmaschinerie, ein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
default_user 24.05.2018, 09:40
71.

Ein patriotischer Amerikaner kauft importierte Autos, daran verdient immerhin der Staat 25% extra mit.
Von den 25% kann man sicher auch den Arbeitern im Kfz. Bereich ihre Löhne zahlen und die Amis müssen keine eingenen Autos mehr bauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
larrydavid 24.05.2018, 09:41
72. Hofffentlich

kommt endlich mal zur Sprache, dass die EU ebenfalls Einfuhrzoelle auf amerikanische Autos erhebt. Zur Zeit sind es 10%.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
CancunMM 24.05.2018, 09:45
73.

Zitat von thinking_about
was er da prüfen will, der Zoll auf Kleinwagen lag bisher bei 10%, aber auf SUVs, die dort bevorzugt werden, lag bei 25%.
SUVs oder Pick-Ups ?
Wie wäre es denn europaseits mit Zöllen auf Turnschuhe ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andraax 24.05.2018, 09:45
74. Janis Joplin

Zitat von taste-of-ink
Man könnte ja auch einfach vernünftige Autos bauen. Dann würde der durchschnittlich patriotische Amerikaner auch nicht mehr "Porsches" und "Mercedes" kaufen und man bräuchte nicht auf protektionistische Mittel zur Verkaufsförderung setzen.
Das Lied von Janis Joplin ist nun bald 50Jahre alt, hat aber an Aktualität nur gewonnen - vielleicht hat Trump das Lied zu oft gehört.
Erste Textzeile aus "Mercedes Benz":
Oh lord won't you buy me a Mercedes Benz.
My friends all drive porsches, I must make amends.
Worked hard all my lifetime, no help from my friends.
So oh lord won't you buy me a Mercedes Benz

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scottbreed 24.05.2018, 09:45
75. Wo ist das Problem?

dann verkaufen wir einfach keine Autos mehr in den USA und jut ist.. Wer braucht den Markt in den USA. Viel wichtiger während statt dessen sich auf andere zuverlässigere Länder zu konzentrieren. Als Beispiel China, Indien und so weiter. Wenn es die USA nicht gäbe müßte die Welt auch weiterleben. Und handeln um jeden Preis und sich dann nicht erpressbar machen lassen? Ich würde klipp und klar als Autohersteller dann keine Autos mehr in die USA liefern und alle handelsverbindungen in die USA abbauen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
OWL-Dirk 24.05.2018, 09:49
76.

Zitat von schmetterling76
Vielleicht hat Europa doch in ferner Zukunft einen Vorteil davon, dass Amerika seine Wirtschaft stärkt. Eine starke Wirtschaft bringt Geld in die staatlichen Kassen und verhindernt einen Bankrott des Staates. " Fall out" würden.....
Auf lange Sicht stärken protektionistische Maßnahmen eine Wirtschaft nicht, sondern schwächen sie eher, zumindest wenn es sich um eine entwickelte, global verflochtene Volkswirtschaft, wie die USA handelt. Werden Branchen durch Zölle vor dem internationalen Wettbewerb geschützt, führt der nachlassende Konkurrenzdruck langfristig tendenziell zu nachlassender Innovation und Konkurrenzfähigkeit. Werden importierte Vorprodukte durch Zölle verteuert, werden auch die Endprodukte teurer oder qualitativ schlechter (wenn auf schlechtere einheimische Alternativen ausgewichen wird) und der Schuss geht nach hinten los.
Durch Handelsbeschränkungen verlieren letztlich alle betroffenen Volkswirtschaften (für Entwicklungsländer kann das anders sein), aber die Länder, die sich vom Weltmarkt abschotten, erleiden langfristig den größten Schaden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mostly_harmless 24.05.2018, 09:51
77.

Zitat von scottbreed
[...] Ich würde klipp und klar als Autohersteller dann keine Autos mehr in die USA liefern und alle handelsverbindungen in die USA abbauen.
Wodurch klar wird, das und warum Sie nicht bei einem Autohersteller in relevanter Position beschäftigt sind-

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Andraax 24.05.2018, 09:56
78.

Zitat von ade
soll das Ganze die deutschen Autobauer sind doch nach Amerika gegangen um die höheren Einfuhrzölle zu umgehen . Die standen doch damals schon im Raum
Und die Frachtkosten sind auch nicht ohne.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Olli Ökonom 24.05.2018, 09:57
79.

Zitat von dekorte
Wieso kostet ein Passat in den USA eigentlich nur 20.000$ beim Durchschnittsnettoeinkommen von 50.000$. In DE kostet ein Passat 30.000€ bei einem Durchschnittsnettoeinkommen von 30.000€. Die Kaufkraft wird natürlich nicht thematisiert. Könnte DE ja in ein nicht so rosiges Bild rücken. Und dafür gibt es schließlich keinen Auftrag an die Medien.
Die Preisangaben in den USA ist grundsätzlich ohne Steuern, die teilweise sehr unterschiedlich sind. Trotzdem sind die Fahrzeuge in den USA grunbdsätzlich billiger. Es wird halt dort Preisdifferenzierung durchgeführt. Selbst in Europa sind die bereinigten Nettopreise unterschiedlich. Deshalb gibt es ja auch Reimporte. Bei Premiumfahrzeugen findet eine Preisdfferenzierung weniger statt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 8 von 12