Forum: Wirtschaft
ESM-Chef Regling: Rettungsfonds erwartet Ende der Griechenlandhilfen 2018
AP

Seit 2010 läuft das Finanzdrama um Griechenland - und alle paar Monate wird um die Auszahlung neuer Kredite gestritten. Der Chef des Rettungsfonds ESM ist dennoch optimistisch.

Seite 1 von 7
ulrich_loose 22.02.2017, 08:45
1. Wer es glaubt...

und dann darf auch noch die Frage gestellt werden, wie Griechenland bei auch nur 1% Defizit seine Schulden jemals zurück zahlen kann. Genauer, in welchem Zeitraum. Defizit bleibt Defizit und mit einem Defizit kann man keine Schulden begleichen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
haltetdendieb 22.02.2017, 08:45
2. Oh Gott! Hört auf mit diesem Gesülze

Griechenland ist Pleite, war es schon 2000 und wird es auch in Zukunft sein. Apropo Zukunft: Griechenland hat nur noch eine Chance ohne den Euro, wie auch viele andere EU-Mitgliedsstaaten, die wirtschaftlich einfach zu schwach auf der Brust sind. Es ging in Europa sehr gut mit den Wechselkursen. Die Einführung eines Euro für alle Straaten, egal wie wirtschaftlich stark oder schwach sie waren, war ein kapitaler Fehler, den es schleunigst zu bereinigen gilt! Griechenland braucht auch über 2018 hinaus Milliardenhilfen, es sei denn es tritt aus dem Euro aus. Was ich auch Italien, Spanien und Portugal empfehlen würde. Der Euro ist gescheitert wie auch die Idee eines Staates Europa!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rhoischnooke 22.02.2017, 08:48
3. Wer's glaubt...

"Ab 2018 wieder auf eigenen Beinen", das ich nicht lache. Griechenland wird nur auf eigenen Beinen stehen, wenn es den Euro-Raum verlässt!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
staubmantel 22.02.2017, 08:54
4. Die Troika wird's richten....

Wie naiv muß man nur sein, noch an eine Griechenlandrettung zu glauben?! Nun suggeriiert auch schon SPON diese Sicht, wobei man genau weiß, dass diese "Freudensnachricht" wg. der BTW im September fabriziert worden ist. Es tut mir leid, aber da hätte ich SPON schon mehr Kritikfähigkeit zugetraut. Leider bleibt diese auch bei anderen Medien immer mehr auf der Strecke.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schweineschnitzel0815 22.02.2017, 08:59
5. Baron Münchhausen lässt grüßen.

Der Herr ESM-Chef Klaus Regling sollte seine Aussage schriftlich unter Versicherung an Eides statt erklären, dass Griechenland ab 2018 keine Finanzierung mehr benötigt. Sollte seine Aussage dann nicht eintreffen sollte er mit seinem Privatvermögen haften. Dann hört die Volksverdummung endgültig auf!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Ganz einfach 22.02.2017, 08:59
6. Bewusste Irreführung

Inhalt und Aufbereitung des Beitrages sind einfach falsch. Griechenland muss aus dem Euro-Raum ausscheiden. Griechenland kann natürlich nicht auf "eigenen Beinen stehen": Das Land ist vollkommen überschuldet und soll weiter Schulden "am Kapitalmarkt" aufnehmen? Die dann von der EZB wieder aufgekauft werden? Zum Niedrigzins? Der die Sparer und die Finanzbranche der kräftigeren europäischen Volkswirtschaften weiterhin in Geiselhaft nimmt? Haben der Autor bzw. Herr Regling schon einmal etwas von Target 2 und Leistungsbilanzüberschüssen bzw. -defiziten in der Euro-Zone gehört. Deutschland drückt dort die meisten Ländet an die Wand, Herr Regling. Wie soll der aktuelle Zustand denn verbessert werden. Durch neue Kapitaltransfers an Griechenland? Das ist schlicht und einfach Volksverdummung. In welchem Interesse? Was soll bewahrt werden? Wer profitiert davon?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flytouch 22.02.2017, 09:10
7. Toll!

Es ist klasse, dass Griechenland bald keine Hilfe mehr braucht und es dem Land schon so gut geht. Die Kontrolleure bringen auch bestimmt fantastische Erfolgszahlen aus Athen mit.
Ich frage mich nur, warum die Griechen seit Jahresbeginn ca. 3 Milliarden EUR von Ihren Bankkonten abgehoben und in Sicherheit gebracht haben? Zuversicht sieht anders aus!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fd2fd 22.02.2017, 09:11
8. Kleine Randnotiz

Deutschland darf sich - eigentlich - nur am 3. Hilfspaket beteiligen, wenn der IWF sich auch beteiligt. Ich betone eigentlich, denn entweder einigt man sich mit dem IWF auf einen Bauernhandel oder man legt die IWF-Beteiligung nicht als "Muss", sondern als "erstrebenswerte Lösung" an und hat dann freie Hand und Ruhe für den Bundestagswahlkampf. Je nach Wahlausgang wird dann der Schuldenschnitt nach 6-12 Monaten erfolgen und der wird verdammt teuer für Deutschland!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
UCOM 22.02.2017, 09:21
9. Zweckoptimismus vor der Bundestagswahl

Mit den GR-Hilfspaketen verhält es sich ähnlich, wie mit der Eröffnung des Flughafens BER. Dort gibt es ebenso viel Optimismus, aber leider jedes Jahr eine neue Überraschung ... Griechenland im EURO ist genauso sinnvoll wie meine 90jährige Mutter in einem F1-Ferrari und jeder weiß, dass entweder neue Hilfspakete nötig werden oder der Schuldenschnitt kommt. Eine dieser Varianten wird man uns aber erst nach der Wahl präsentieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 7