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Ethnische Unruhen: Tausende Menschen in Burma auf der Flucht
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Es sind erschreckende Bilder: Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen in Burma brannte im Westen des Landes ein ganzes Stadtviertel nieder. Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.

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Mimimat 27.10.2012, 12:32
1. Wie üblich

Zitat von sysop
Es sind erschreckende Bilder: Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen in Burma brannte im Westen des Landes ein ganzes Stadtviertel nieder. Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
Und wieder haben zwei Religionen, die von sich behaupten, für den Frieden zu stehen, Tod und Verwüstung gebracht.
Und keiner der Götter hat es verhindert....

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fullspeed 27.10.2012, 12:36
2. So kann man sich täuschen...

Zitat von sysop
Es sind erschreckende Bilder: Nach gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen in Burma brannte im Westen des Landes ein ganzes Stadtviertel nieder. Satellitenbilder zeigen das Ausmaß der Zerstörung.
...nach Überfliegen der headline dachte ich: wieder einer der üblichen Gewaltexzesse von Muslims gegen "Ungläubige" wie an so vielen Orten der Welt.
Aber: dieses Mal sind es Buddhisten (!!!), die gegen die Minderheit der Muslime vorgehen. Da bin ich schockiert und fassungslos: haben die überhaupt den Sinn ihrer Religion verstanden?

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Steinwald 27.10.2012, 12:38
3. mich

Michh würde mal interessieren, was unsere ganzen deutschen und westlichen Hobbybuddhisten dazu sagen, daß in Burma echte Buddhisten in Gewalttaten verstrickt sind. Das ist doch eigentlich nicht möglich, wenn man den ganzen Mattensitzern aus unsere Selbsterleuchtungs-Kursen glaubt. In denen kommt einem die Welt ja auch so schön unterkomplex vor.

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BettyB. 27.10.2012, 12:44
4. Tja, die Buddhisten

Die einen schrecken davor zurück wegen ihres Glaubens auf eine Ameise zu treten, die anderen bringen ohne mit der Wimper zu zucken Menschen um. Glaube versetzt Berge und macht Menschen zu Ungeheuern... Nicht toll...

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spiekr 27.10.2012, 12:46
5. Ich bin seit 30 Jahren in Südostasien unterwegs

und habe die Buddhisten als freundlich und friedlich erlebt mit einer höheren Reizschwelle als wir, gewaltätig zu werden. Auch die Toleranz gegenüber anderen Religionen scheint unbegrenzt, solange keine diese keine Sonderechte fordern oder agressiv handeln.
Ich vermisse in dem Bericht Hintergründe und Ansichten der Buddhisten, was diesem Ausbruch zugrunde liegt.

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xiaoyun 27.10.2012, 13:04
6. optional

also ich wohne schon eine weile in Bangladesh und hab diese Ausschreitungen auch schon seit längerem im blick.
was mir auch auffällt ist das Bangladesh (mit einem Bevölkerungsanteil von 85% Moslems) sich jeglicher Verantwortung entzieht. Statt den Muslimischen Glaubensbrüdern zu helfen bzw. Asyl zu bieten werden diese an der grenze vom BD Militär auch noch abgeschossen. Verstehe das BD seine eigenen Armutsprobleme hat aber dachte auch das Glaubensbrüder zusammen halten. Erstrecht 2012.
Mal schauen was da noch kommt....

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broncos 27.10.2012, 13:04
7. Das ist bisschen früh ;)

Das fällt euch aber echt sehr früh ein ;)
Diese Säuberungen gibt es seit Monaten. Aber da am meisten die Opfer Muslime und die Täter Budisten sind, keiner schreibt hier zulande darüber. Denn hier in Deutschland gilt der Budismus als Religion des Friedens und dieses Bild will keiner zerstören, weil viele Leser enttäuscht werden. Das zeigt es, dass alle Religionen gleich instrumentalisiert und ausgenutzt werden.

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shatreng 27.10.2012, 13:07
8. Werkzeug

Zitat von Mimimat
Und wieder haben zwei Religionen, die von sich behaupten, für den Frieden zu stehen, Tod und Verwüstung gebracht. Und keiner der Götter hat es verhindert....
Religion ist nicht die Ursache von Gewalt, sondern ein Legitimierungs-, Mobilisierungs- und Instrumentalisierungswerkzeug.

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kuac 27.10.2012, 13:21
9.

Zitat von xiaoyun
also ich wohne schon eine weile in Bangladesh und hab diese Ausschreitungen auch schon seit längerem im blick. was mir auch auffällt ist das Bangladesh (mit einem Bevölkerungsanteil von 85% Moslems) sich jeglicher Verantwortung entzieht. Statt den Muslimischen Glaubensbrüdern zu helfen bzw. Asyl zu bieten werden diese an der grenze vom BD Militär auch noch abgeschossen. Verstehe das BD seine eigenen Armutsprobleme hat aber dachte auch das Glaubensbrüder zusammen halten. Erstrecht 2012. Mal schauen was da noch kommt....
So wie ich es verstanden habe, die Rohingyas sind keine Staatsbürger von Bangladesh und die Regierung in Burma verweigert diesen Menschen seit Jahrzehnten die Staatsangehoerigkeit. Daher, nur wegen der Religionszugehoerigkeit, kann Bangladesh diesen Milionen kein Asyl anbieten. Deutschland hätte auch dies nicht getan, denke ich.

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