Forum: Wirtschaft
EU-Abkommen mit Drittstaaten: Briten scheitern krachend mit ihren Handelsplänen
AFP

Großbritannien fliegt nach dem Brexit aus Hunderten Abkommen der EU mit Drittstaaten. Ein Brief der britischen Regierung zeigt nun: Ersatz ist nicht in Sicht - trotz aller großspurigen Versprechen.

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Liberalitärer 13.02.2019, 23:11
230. HH Sicht

Zitat von Lektorat Berlin
Indien waren sie schon und sind nach der Verweigerung der Personenfreizügigkeit sogleich ohne jegliches Abkommen freundlich verabschiedet worden. Kein Interesse.
Kaum ein Staat, wird dem UK ein Handelsabkommen auf Dauer verweigern, Und wenn nicht ist, dann es auch egal, dann wertet das Pfund ab, na und? Aus HH Kirchtumsicht ist man wohl gegen den Brexit, in HB mag man das anders sehen.

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Claudia_D 13.02.2019, 23:11
231.

Zitat von k.Lauer
die können mit einem niedrigen Körpershaftsteuersatz - im Gespräch sind 12% - hausieren gehen und eine Menge Investitionen auf ihre Insel locken.
Was nützt den Unternehmen eine niedrige Körperschaftssteuer, wenn sie GB nicht mehr als Brückenkopf zur EU nutzen können? Japan hat da mal etwas für seine Verhältnisse sehr Unmissverständliches zu gesagt.
Außerdem werden so weniger Steuereinnahmen erzielt und das Sozialsystem somit noch weiter abgebaut. Super Aussichten!

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Luscinia007 13.02.2019, 23:14
232.

Zitat von Liberalitärer
Es kann aber auch zu viele Ebene geben und zu viele Köche verderben den Brei. Das UK steht und stand zu seinen NATO und UN Verpflichtungen und - oh Wunder - es erfüllt diese meist, stellt Truppen und drückt sich nicht um Zahlungen.
Welche Zahlungen an die NATO meinen Sie denn? Wer drückt sich um Zahlungen an die NATO?
Na ja, wenigstens weiß ich, wer seinen Verpflichtungen der UN gegenüber nicht nachkommt: Trump-USA
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/un-wegen-laxer-zahlungsmoral-fehlen-810-millionen-fuer-2018-a-1220424.html

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rainer82 13.02.2019, 23:15
233. Großartige EU! Glückwunsch!

Soviel Charakter, soviel Standhaftigkeit, soviel Klugheit, soviel Verhandlungsgeschick haben so manche EU-Verachter der Europäischen Union gar nicht zugetraut. Alle ziehen an einem Strang, um das Beste für die EU herauszuholen. So stark wie jetzt war die Staatengemeinschaft wohl noch nie. Respekt!
Die Folge: Niemand will mehr aus der EU austreten, weil alle das abschreckende britische Beispiel vor Augen haben. Selbst die nationalistischen Minderheitsparteien aus dem rechtsextremistischen Untergrund sehen die Zukunft ihrer Länder jetzt in der EU. Wer hätte das gedacht!

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Luscinia007 13.02.2019, 23:21
234.

Zitat von bartsuisse
es ist ganz klar geschrieben. Es ist logisch dass EU Staaten keine Verträge mit GB abschliessen können bis vollzogenem Brexit. Alle Staaten mit Abkommen mit GB sind keine EU Staaten ..was bitte ist ihnen dabei nicht klar?
Sie schrieben - falls Sie es vergessen haben sollten:
"mit den 27 EU Staaten kann GB erst nach dem Brexit Handelsabkommen abschliessen.... die anderen Staaten werden dies such gleich nach Brexit tun. "

Es gibt keinen Grund, weshalb die anderen Staaten, die Drittstaaten den Brexit abwarten müssten, schließlich haben das die vier bisherigen Vertragspartner auch noch nicht getan.

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as@hbx.de 13.02.2019, 23:22
235. Öhm,

Zitat von Ostschweiz
immer diese Geschichten von Spiegel gegen den Brexit. Es wird nur das Negative gebracht, jeden Tag. Und das Schlimme ist, die Leser glauben das auch noch, kommentieren in die Richtung. GB wird es auch in in Zukunft noch geben und es wird für alles Lösungen geben. Deutschland hat da irgendwie mehr Probleme. Irgendwann gehts den Deutschen auf den Senkel, dass Partner wie Italien immer noch mehr Schulden machen, das Pensionalter senken ! und in Frankreich das halbe Land durchdreht wenn nur ein wenig Reform in Richtung Sparen geht. Solche Sachen gibts in der Deutschen Presse nicht. So richtig schön gesteuert. Viel Spass. Übrigens war die EU doch mal ein Friedensprojekt. Im Moment wird mehr gestritten mit früheren Partnern als je zuvor.
wenn Sie bedauern, dass es *immer diese Geschichten von Spiegel gegen den Brexit* gibt, dann haben Sie genau zwei Möglichkeiten: Erstens, die Vorteile für den Brexit mal hier aufzuführen oder SPON einfach nicht zu lesen und vor allem ohne Fakten zu kommentieren. Der Rest Ihres Beitrags ist einfach Unsinn.

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Jacek G 13.02.2019, 23:24
236. @187 k.Lauer

Was hat die Körperschaftssteuer und die Abwertung der Währung mit Handelsverträgen zu tun? Die Abwertung wird die Briten freuen, wenn sich keiner mehr ausländische Ware leisten kann und mit dem Monatsgehalt nicht mal mehr über die Runden kommt. Des Weiteren warum sollten andere Länder Handel treiben wollen, wenn die Pfunde nix wert sind? Dann werden dir Waren entweder keinen Gewinn bringen oder nicht verkauft, da teuer.

Und Dumpingsteuern werden eher mit Handelsblockaden bestraft als belohnt. Siehe aktuell Trump und China.

Und schonmal überlegt wie die Briten sich mit den wenigen Steuern finanzieren wollen, wenn zugleich das Pfund nix wert ist und Kommunen sich nix mehr leisten könnnen?

Alles in allem klingt das nach purem Zwecksoptimismus, um ja nicht einzusehen, dass little Britain kaputt geht. Logisch ist anders.

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boje 13.02.2019, 23:25
237. Rosinenpickerei neu betrachtet

Seit ein paar Tagen habe ich immer die afrikanische Affenfalle vor Augen. David Davis mit der Hand durch ein schmales Loch fassend. In der geballten Hand hat er ein bisschen EU-Silberbesteck umklammert und aufgrund der geballten Hand, kann er die Hand nicht mehr aus dem Loch herausziehen. Er ist und bleibt gefangen in der EU, im Brexit Chaos.

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hollens 13.02.2019, 23:27
238.

Zitat von standinside
Ja, klar... gescheitert... liest man...als ob die Briten Selmayr tatsächlich die Liste geben würden, die sie heimlich führen. Selmayr spricht...ganz England zittert. Solche Berichte sind wirklich auf Daily Mail Niveau.
Das was aus dem Brexiter Lager zu hören ist, erinnert fatal an die Durchhalteparolen, die hierzulande gegen Ende des zweiten Weltkriegs von den Hardlinern geäußert wurde. "Es gibt noch geheime Wunderwaffen!", "Die Engländer und Amerikaner werden nicht zulassen, daß die Russen uns überrennen"... Damals war es der amerikanische General Anthony McAuliffe, der die beste und passendste Antwort darauf fand: "NUTS!"

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Luscinia007 13.02.2019, 23:28
239.

Zitat von bartsuisse
die Schweiz hat KEINE Zollunion mit der EU und nimmt nur in bestimmten Bereichen am Binnenmarkt teil. Sie sind schlecht informiert
Lesen ist eine Kunst und nicht jedermanns Sache. Ich schrieb, was Sie wieder nicht zitieren, geschweige denn zur Kenntnis nehmen wollen:
"Denn dann müssten sie ja die EU-Freizügigkeit, die Gerichtsbarkeit des EuGH und die Zollunion akzeptieren - wie die Schweizer (Freizügigkeit) und die Norweger (alle 3) auch."
Sie sollten sich darum bemühen, Ihr Text-Lese-Verständnis zu verbessern.

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