Forum: Wirtschaft
EU-Abkommen mit Drittstaaten: Briten scheitern krachend mit ihren Handelsplänen
AFP

Großbritannien fliegt nach dem Brexit aus Hunderten Abkommen der EU mit Drittstaaten. Ein Brief der britischen Regierung zeigt nun: Ersatz ist nicht in Sicht - trotz aller großspurigen Versprechen.

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sibbi78 13.02.2019, 23:29
240. Diese fast schon unglaubliche Arroganz

und Weltfremdheit, mit der die Briten von Anbeginn an die Staatengemeinschaft der EU nervten, ist gegen die Wand der Realität geprallt. Hoffentlich setzt alsbald ein Lernprozess bei den Insulanern ein, der das Schlimmste abwenden kann. Ein ruiniertes GB jenseits des Ärmelkanales kann nicht im Interesse der EU sein, selbst (berechtigte) Schadenfreude ist völlig unangebracht. Diese schmerzliche Erfahrung, dass Britannien eben nicht mehr der Mittelpunkt der Erde ist - ja sogar keinen Großmachtstatus mehr hat, MUSSTEN die Briten einfach machen, damit auch die Ewiggestrigen in der Realität landen. Ich fürchte allerdings, dass sogar bei einem völligen Zusammenbruch - das möge der Hochgütige verhindern - noch rund 30% der Briten vom britischen Weltreich träumen...

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as@hbx.de 13.02.2019, 23:29
241. Das mag sein.

Zitat von Liberalitärer
Es kann aber auch zu viele Ebene geben und zu viele Köche verderben den Brei. Das UK steht und stand zu seinen NATO und UN Verpflichtungen und - oh Wunder - es erfüllt diese meist, stellt Truppen und drückt sich nicht um Zahlungen.
Bei diesem Thema handelt es sich allerdings um Handelsabkommen.

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hbauer170678 13.02.2019, 23:30
242. Schwarzmalerei

Ich verstehe diese Schwarzmalerei nicht. GB wird wieder zur alten Größe gelangen nach einer Durststrecke von 50 Jahren werden sie den Stand der EU von heute erreichen! Dann ist das Empire wieder da Indien, Australien, USA, Kanada, Nordafrika, Hong Kong werden wieder zu britischen Kolonien. Groß Brittanien wird dann wieder Jahrhunderte lang aufblühen. Jedes Land in der EU sollte wieder austreten und seine alte Größe wiedererlangen . Frankreich sollte wieder sein Napoleontanisches Reich wiederherstellen, Deutschland das Dritte Reich und deisnmal aber gewinnen, Italien sein Römische Reich, Spanien wieder Südamerika erobern, Griechenland wieder zum Glanz der Antiken Hochkultur kommen.

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nanonaut 13.02.2019, 23:30
243. "Volks"-Befragung

Zitat von oli69
Noch ein Artikel mehr von Journalis Becker zum Brexit-Bashing. Seine Fangemeinde wird immer grösser in Deutschland (sieh Kommentare hier). Denn wenn man jemand nieder macht, der aus dem Verein austreten will, muss man hart sein, und sich freuen, wenn es dieser Person/Nation schlechter geht, als einem selber. Denn sonst wäre ja was falsch, nicht Herr Becker, wenn es dem ausgetretenen nachher besser geht. Also immer schön drauf hauen, das macht Spass. Dass der Austritt eine demokartische Wahl war, negiern natürlich alle Brexit -Gegner. In der EU ist man sich das ja nicht (mehr) gewohnt, dass das Volk gefragt wird.
Schön, dass Sie das so formulieren. Das kommt nämlich dabei raus, wenn man hochkomplexe Entscheidungen, die ganze Volkswirtschaften und internationale, durchaus funktionale Handelssysteme betreffen, das "Volk" fragt. Emotionale Dünnpfiff-Voten sind das Ergebnis. Wenn der Brexit wenigstens für etwas gut ist, dann für den Beweis absolut untauglicher "Volks"-Befragungen.

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mark e. ting 13.02.2019, 23:31
244. Weinhandel?

den Deal mit Australien haben die Briten ja wohl nicht selbst angestoßen. hier ist ja nur Australien Nutznießer, das sicherstellen will, dass die Briten nach dem Brexit ihren Frust mit australischem Wein ertränken... besonders viel Wein werden die Briten ja nicht nach Australien exportieren. Also selbst hier kann man den Briten nicht gratulieren...

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sw-grisu 13.02.2019, 23:33
245. Noch 44 Tage

Hoffentlich geht das gut und die Briten machen nicht noch in der letzten Sekunde einen Rückzieher. Ein Verbleib der Briten in der EU wäre die eigentliche Katastrophe

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hbauer170678 13.02.2019, 23:36
246.

Zitat von matti99
noch mehr von diesen Nachrichten - auch in GB verbreiten, da muss die Wirtschaft doch bei den Regierenden ständig auf der Matte stehen.... wann tritt May zurück? Hat GB übrigens genug Mitarbeiter für solche Abkommen?
Nach Austritt aus der EU müssten genug EU Beamte arbeitslos sein für diese Posten.
Allerdings wird das Neuverhandeln der Verträge schwer, wenn schon Japan kein Respekt vor dem neuen Empire zeigt und für sich bessere Konditionen aushandeln möchte. Man Stelle sich vor die anderen Verhandlungspartner wären genauso respektlos, wo soll das hinführen? Ein Markt mit 60 Mio. gloreichen Great Empire Briten hat natürlich wesentlich mehr Markmacht als die nur noch 450 Mio. Reste EU Bürger. Achtung die Briten kommen, rollt schnell den roten Teppich aus und steht Schlange um einen Vertrag zu erbetteln bei May & Co,

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Luscinia007 13.02.2019, 23:40
247.

Zitat von k.Lauer
die können mit einem niedrigen Körpershaftsteuersatz - im Gespräch sind 12% - hausieren gehen und eine Menge Investitionen auf ihre Insel locken. Aujßerdem können se ihre Währung unterbewerten und damit sich zusätzliche Vorteile verschaffen. Und dann es es doch gelacht,, wenn die keine Handelsabkommen nach dem 29.03 hinbekämen. Bislang hatten sie zugegebenermaßen keinen Erfolg, aber welcher Staat schließt schon vor dem Ausscheiden Verträge ab, solange die Sache mit dem Brexit noch nicht endgültig über die Runde gekommen ist? man sollte nciht zu früh über die ach so dummen Briten lachen. Wer zu früh lacht, ist oft hinterher der wirklci Dumme. Solange das Parlament zu einem Berbleib in der EU nichtr ja gesagt hat, ist alles offen.
Was hat eine Firma von einem niedrigen KSt-Satz, wenn es keinen Zugang zum EU-Markt mehr gibt? Nichts.
Ein abgewertetes Pfund bedeutet aber auch, dass Importe teurer werden, wenn man dann noch die WTO-Tarife dazurechnet, sind die Importe, von denen GB abhängen wird, Lebensmittel, Medikamente, von Wirtschaftsgütern gar nicht zu reden, für den Normalbürger unerschwinglich - wenn zumal die Arbeitsplätze wegfallen, wenn die internationalen Firmen abziehen, um näher an den EU-Märkten zu sein.

Im Übrigen war es das erklärte Ziel vom UK-Handelminister und überzeugtem Brexiteer Liam Fox, all diese Handelsverträge noch vor dem Brexittermin hinzukriegen^^ Und die Briten können noch nicht ansatzweise die Aussicht auf entsprechende Vertragsabschlüsse bis in 2 Monaten vorweisen, wohlgemerkt, für Verträge, deren Ausarbeitung in der Regel viele Jahre dauert^^

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as@hbx.de 13.02.2019, 23:41
248. Schöner Versuch.

Zitat von bartsuisse
die Schweiz hat KEINE Zollunion mit der EU und nimmt nur in bestimmten Bereichen am Binnenmarkt teil. Sie sind schlecht informiert
Sie adressieren ohne zu zitieren. Macht eigentlich immer dann Sinn, wenn man dem Mitforisten etwas in den Mund legt, um es dann wohlwollend zu widerlegen, um ihn zu diskreditieren, ohne gehaltvoll auf seine Argumente einzugehen. Tolle *Populistentaktik* - schon öfter hier im Forum erlebt.

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marcaurel1957 13.02.2019, 23:42
249.

Zitat von Tschüß
Gebt den Briten, was die Schweizer und Norweger haben, was die EU mit dem Rest der Welt vereinbart hat..Die Briten haben aber leider das Problem "drin" zu sein, kommen, anders als die Norweger und Schweizer und der Rest der Welt, de facto als Bittsteller. Das Problem der EU ist dabei vor allem, dass es keinen erfolgreichen Brexit geben darf. Geht es den Briten bei voller Souveränität ohne die EU auch nur gleich gut, wie mit der EU, wäre das schon das Ende der EU, ganz zu schweigen von der Vorstellung es ginge ihnen sogar besser. Nein, wer die "Sekte" die "Familie" gegen deren Willen verlässt, der muss gegängelt bebasht werden. Das passiert im Kleinen und im Großen immer gleich so.
Die Briten hätten schon lange das haben können, was die Schweizer und die Norweger haben...man wollte das aber nicht!

Die Wahrscheinlichkeit, das es den Briten nach dem Brexit so geht wie vorher ist ungefähr so hoch, wie die Wahrscheinlichkeit, dass Theresa May Donald Trump heiratet

Die Briten werden nicht gebadet, sondern fair behandelt!

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