Forum: Wirtschaft
EU-Agrarsubventionen: Das sind die Top-Empfänger in Deutschland
imago/Steve Bauerschmidt

Kritiker sehen sie als Grundproblem veralteter Agrarpolitik, für Bauern sind sie eine wichtige Einnahmequelle: EU-Subventionen für die Landwirtschaft. Neue Daten zeigen, wer in Deutschland die Top-Empfänger sind.

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emobil 28.05.2018, 19:40
20.

Zitat von demiurg666
Größtenteils Empfänger im Osten Deutschlands, da wo auch die Anfertigung gegen die EU am größten ist. Man ist an Polen als größten finanziellen Nutznießer einer, der sich dann dennoch nicht solidarisch zeigt, genau wie die neuen Bundesländer. Sollen sie weiter AFD und NPD wählen, die Lage in Osten wir dadurch nur noch prekärer. Ich persönlich möchte nicht mehr für Ostdeutschland die Zeche zahlen.
"Anfertigung" ??? Verdammte Autokorrektur?

Vermute "Anfeindung".
Nun, wie sagt ein Sprichwort dazu: "Wer durch die Lagune schwimmen muss, sollte nicht die Krokodile beschimpfen."
Hat sich aber noch nicht bis in den Osten rumgesprochen.

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oberallgaeuer 28.05.2018, 19:44
21. Sogar die Lufthansa

erhielt früher Geld aus diesem Topf weil sie in ihren Flugzeugen Milch zum Kaffee gegeben hat.

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schwäbischalemannisch 28.05.2018, 19:53
22. Die Schweiz macht es vor

Für EU könnte da auch mithalten. Lieber die biologisch und nachhaltig produzierten Lebensmittel subventionieren, damit diese bezahlbar bleiben, als das bestehende System beibehalten.

Das ist aber extrem verzwackt und bis man sich da merklich in die richtige Richtung bewegt...

Es sind zuviele nationale und sonstige Interessen involviert. Da geht wohl nicht viel mehr als ein bisschen herum doktern. Der große Wurf wird leider ausbleiben.

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gersois 28.05.2018, 19:55
23. Arla Foods Dänemark

In der Liste steht, dass die Subventionen an Arla Foods Dänemark gehen, nicht an Arla Foods Deutschland in Düsseldorf. Wieso erhält ein dänisches Unternehmen deutsche Subventionen? Oder ist das nur ein Fehler, weil doch an Arla Foods Deutschland gezahlt wird? Und wer kontrolliert, dass das Geld auch an die deutschen Genossen weiter fließt?

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Wassup 28.05.2018, 19:59
24. Unsere teuerste Subvetion: EEG-Umage: 23 Milliarden

Die absolut teuerste Subvention ist eine nationale Subvention. Die Deutsche EEG Umlage kostet dieses Jahr 23 Milliarden Euro.

Im Foliensatz der Bundesnetzagentur nachzulesen (Folie 14)

https://www.netztransparenz.de/portals/1/Content/EEG-Umlage/EEG-Umlage 2017/20171016_Veröffentlichung_EEG-Umlage_2018.pdf

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Außendienst_09 28.05.2018, 20:01
25. @18 - falsch verstanden...

Hallo Gunpot, so schlimm ist es zum Glück nicht: Im Artikel steht dass auf D 6,5 Milliarden entfallen - von insg. 59 Milliarden wenn ich beide Töpfe zusammenzähle. Die 86 Millionen sind nur die Subventionen der Top 15 - was auch immer der Autor uns damit sagen will, so extrem ist das nicht, vor allem da viele Küstenschutzprojekte darunter sind.

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schwäbischalemannisch 28.05.2018, 20:01
26. Deutschland ist am schlimmsten..

... was Massentierhaltung betrifft. Eigentlich sollte man das komplett verbieten und die Landwirtschaft wie in der Schweiz komplett auf ökologisch und Bio umstellen. Zugegeben. Viele Schweizer kommen über die Grenze und kaufen das billigere Essen hier bei uns. Aber ich denke selbst wenn unsere Lebensmittel teurer werden würden - es wäre immer noch billiger als in der Schweiz. Und die vielen Milliarden könnte man besser und sinnvoller einsetzen um ökologisch und nachhaltig produzierte Lebensmittel zu subventionieren, anstatt den großen Agrarfabriken Zuschüsse zukommen zu lassen.

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SPONU 28.05.2018, 20:11
27. Weshalb eigentlich Subventionen?

Weil zuviel produziert wird? Weil zu wenig produziert wird? Weil kein Produzent einen fairen Preis für seine Erzeugnisse bekommen kann? Weil im Ausland billiger produziert wird?

Würde sich der deutsche Konsument mit nachhaltig produzierten saisonalen und lokalen Lebensmitteln in der Menge zufrieden geben die er tatsächlich verbraucht und dafür auch einen fairen Preis zahlen ohne auf die schönste Verkaufsform zu achten....vermutlich wären weitaus weniger Subventionen notwendig und lokale Bauern könnten ihr Einzugsgebiet versorgen. Und wenn mal die Eier aus sind, dann gibt´s eben auchmal keine. Aber wer will heutzutage schon Verzicht üben.
Stets frisch, nur das Beste, von allem, im Ueberfluss und natürlich spottbillig....nunja, das muss halt an anderer Stelle bezahlt werden.

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der_dr_Nickel 28.05.2018, 20:25
28. Wann soll das gewesen sein?

Zitat von regelaltersrentner
Der Haushalt der EU zeigt ein Missverhältnis – 60 Prozent der Menschen leben auf dem Land, doch nur 11, 6 Prozent des EU-Etats stehen für ländliche Regionen zur Verfügung.
Eurostat zeigt was anderes http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Archive:Rural_development_statisti cs_by_urban-rural_typology/de&oldid=157328

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geronimoger 28.05.2018, 20:33
29.

Was die Wenigsten wissen: Das Beraten und Vermitteln von Subventionen ist ein eigenes Geschäftsmodell vieler Beraterfirmen. Denn in den Antragsformularen stecken im Detail soviele Fallstricke, das ein normaler Landwirt praktisch keine Chance hat, hier in irgendeiner Form zu profitieren. Grundhonorare für die Agenturen von 10.000,-und Erfolgsprovisionen in Höhe von bis zu 25% der erzielten Subventionssumme sind hier keine Seltenheit. Also darf es nicht verwundern, das bei den Subventionsempfängern kaum kleine Landwirte zu finden sind. Nur die hätten es am Meisten nötig. Sehr ähnlich ist es eigentlich bei allen Wirtschaftssubventionen.

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