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EU-Austritt: Britische Wirtschaft fürchtet Chaos-Brexit
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Die Brexit-Verhandlungen laufen - doch die Regierung in London hat noch immer keinen klaren Plan. Der britischen Wirtschaft gehen die Zeit und die Geduld aus. Das Risiko eines unkontrollierten EU-Austritts wächst.

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Wal-Ire 03.08.2017, 16:18
20. Kein Chaos

Es wird kein Chaos geben, denn das Empire in den Grenzen von 1774 wird wiederauferstehen. In Wales wird wieder Kohle und Eisenerz abgebaut werden, in Cornwall Kupfer, Zinn und in Manchester und Birmingham wird man die Maschinen bauen, die man in den tausenden von stolzen Schiffen einbauen wird, die in den Werften von Hull, Belfast, Liverpool, am Tyne, am Clyde das Wohl des Empires mehren werden. Die britische Ostindiengesellschaft wird reaktitiviert, genau wie die Hudson Bay Gesellschaft und Australien wird wieder Penal Colony. Die Chinesen werden Hong Kong mit Freuden und ohne erneuten Opiumkrieg an das Empire abtreten, alles wird gut!

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elektromotor 03.08.2017, 16:21
21. Am Ende Ihres Posts hätte ich

Zitat von Freidenker10
...Es ist einfach seit Jahren eine unfähige Politikergeneration an der Macht, die nur noch reagieren wenn es gar nicht mehr anders geht und dann auch meist übervorsichtig.
"Putin hilf" erwartet.
An Trump und am UK haben wir den enormen Einfluss der Medien gesehen, durch den gefügige Gestalten an die Macht kommen. Jemand gescheites, der auch von Ihnen als Politiker akzeptiert wird, würde sich freiwillig nicht für dieses erniedrigende Spektakel hergeben.
Liam Fox, T. May, BoJo und insbesondere Michael Gove würde ohne Medienunterstützung keine Chance haben. Es gibt aber auch Vernunft-Politiker wie Ken Clarke, Andrew Tyrie, auch Keir Starmer, aber die werden von der Presse niedergemacht.

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RRR79 03.08.2017, 16:22
22. ... und UKIP macht sich aus dem Staub...

Auf diese komplizierten Fragen haben auf einmal die "Rechtskonservativen" keine Antworten mehr. Es geht ja auch um die Gestaltung und und Umsetzung reale Dinge und Realpolitk und nicht um den üblichen ideologischer Schmumpf und die aufgetürmte Lügengebirge, was nunmal "Rechtskonservative" besonders gerne verbreiten. Geht es dann um Vernatwortung, machen sich die Unruhestifter aus dem Staub, anstatt eine Lösung zu er-ARBEITEN. Ja, es geht um harte Arbeit, Kompetenz und ach so anstrengende Detais, da sind die ideologisch denkenden "Rechtskonservativen " eben bekanntlich sehr sehr sehr schwach aufgestellt - da muss man sich nämlich anstrengen - mit Parolen für Faule und Ideenlose kommt man nicht sehr weit, wenn ums Ganze geht.
... Wo ist Boris Johnson? Nigel Farage? und all die anderen Schwallköpfe?

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Atheist_Crusader 03.08.2017, 16:24
23.

Zitat von UnitedEurope
Die Tories haben sich seit Jahrzehnten von einer Midnerheit der eigenen Fraktion in Regress nehmen lassen. Populismus und latente Fremdenfeindlichkeit, gepaart mit einer an der Realität vorbeigehenden Empire Nostalgie hat sie in diesen Schlamassel gebracht. Und niemand hat den Mut jetzt den Leuten zu erklären, was da für eine Tsunami auf sie zu rollt, und niemand hatte davor den Mut den Volk zu erklären, wieso die EU überlebenswichtig für das UK ist. Deswegen bin ich auch gegen. Volksentscheide auf Bundesebene. Ich habe die Hoffnung dass eine andere Regierung eine neue Abstimmung ansetzt und diese den Brexit revidiert, aber ich fürchte, viel Schäden ist bereits angerichtet.
Zustimmung.

Sinnvollerweise würde eine andere Regierung die Verhandlungen beenden und dann rechtzeitig vor dem Austrittsdatum nochmal fragen: "Wollt ihr das jetzt so?". Dann wäre die Antwort sicher anders.
Die EU hat die Möglichkeit auf eine Rücknahme des Brexit geboten - aber das würde die Briten all ihre Sonderprivilegien kosten. Und das scheint irgendwie noch schwerer zu verknusen sein. Nicht bloß, weil dann die ganze Brexit-Nummer trotzdem ein kolossaler Schuss in den eigenen Fuß bleibt, sondern weil es vielen Briten anscheinend nicht nur reicht, eine der stärksten ddrei Volkswirtschaften innerhalb der EU zu sein - man muss auch auf dem Papier noch Sonderrechte über Polen oder Spanier haben.
Aber die Frage wird sich wahrscheinlich eh nicht stellen, da es nicht so aussieht als ob es vor 2019 nochmal Wahlen gibt.

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Advo67 03.08.2017, 16:24
24. UK wird auch nach dem Brexit stark sein

Zitat von freespeechineurope
... Life goes on Herr Becker.
Genau. So schade es ist, dass UK bald nicht mehr im Club ist, wird die Insel aber immer ein interessanter Standort für Unternehmen und einer der stärksten Finanzplätze der Welt bleiben - ob der Brexit nun hart oder weich ausfällt. Die engen Verbindungen zu den Commonwealth-Staaten und zu den USA, das Rechtssystem, das fast überall auf der Welt geschätzt wird, das attraktive London, die Sprache und die (ganz überwiegend) liebenswerten, weltoffenen Menschen mit ihrem Mut zu Neuerungen, werden auch in Zukunft dafür sorgen, dass Großbritannien ein (auch wirtschafltich) attraktiver Standort bleibt. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Kampagnen im Vorfeld des Referendums beschämend waren und es ein Trauerspiel ist mit anzusehen, wie plan- und offenbar hilflos die britische Regierung im Moment agiert. Schade für die EU, aber vor allem auch für die Menschen in UK.

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spmc-135322777912941 03.08.2017, 16:26
25. nie und nimmer eine Lösung wie mit Norwegen und der Schweiz

Zitat von Crom
Ehe es zum "hard Brexit" kommt, wird May abgesägt und dann wird man ein Modell wie Norwegen oder die Schweiz finden.
da hätten die Briten sich das ganze Schmierentheater ja ersparen können.

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ingnazwobel 03.08.2017, 16:27
26.

Zitat von freespeechineurope
In die letzen Tagen hat Deutsche Bank ein Vertag unterschrieben fuer ein neue Hauptquartier in London. Diese Gebaude wird 2023 der Haupt Quartier fuer Deutsche Bank in der City of London Financial District. ......
Allerdings darf man in diesem Zusammenhang auch die Frage stellen, warum im neuen Gebäude Platz für 2000 Mitarbeiter weniger ist?

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elli1965 03.08.2017, 16:28
27. Besser ein Ende mit Schrecken.

Ich verfolge die Diskussion im UK seit einiger Zeit. Die Gründe für einen Brexit sind fast alle auf Lügen und Wunschvorstellungen aufgebaut. Der einzige valide Grund ist die Ablehnung alles nicht Britischem. Wer grundsätzlich Gesetze und Gerichte ablehnt, die nicht 100% Britisch sind und auch alle Nicht-Briten aus dem Land haben will, dem kann man mit keinem rationalen Argument umstimmen. Unter den Vorraussetzungen: Keine Akzeptanz des Europäischen Gerichtshofs, keine Anerkennung Europäischen Rechts und keine Niederlassungsfreiheit für EU-Bürger fällt es schwer, irgendein Übereinkommen überhaupt zu erzielen. Daher sollten die EU sich jetzt auf einen harten Brexit vorbereiten, denn bis zum 30. April 2018 müssen die Grenzkontrollen zum Vereinigten Königreich stehen. Da ist es insbesondere die Aufgabe, Irland so weit wie irgend möglich zu helfen und schon jetzt für einen verstärkten Handel zwischen Irland und dem Kontinent zu sorgen. In ein paar Jahren mag sich in Grossbritannien die Haltung gegenüber de EU ändern, in der Zwischenzeit kann mit denen zu den gleichen Konditionen wie z.B. Nigeria gehandelt werden. Das mag zwar für einige Zeit wirtschaftlich ein paar Probleme für die EU bringen, auf lange Sicht jedoch ist der Gewinn an Einigkeit innerhalb der EU dieses mehr als Wert.

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peter.hartung@hamburg.de 03.08.2017, 16:30
28. Planlos in den Brexit.

Wer "neoliberalisiert" hat keinen Durchblick mehr und weiß nicht, was im Lande passiert. Wie sollten sie dann auch einen Plan für den Brexit haben.

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petreg5544 03.08.2017, 16:30
29. das "Inselkönigreich"...

war noch nie ein "Europäer"...
...egal ob Linksverkehr oder deren Pound-£-Währung...und haben sich wiederholtermaßen nur die Rosinen aus dem Euro Kuchen gespickt...laßt sie einfach mit der ewigen Queen nach eigener Facon seelig werden...

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