Forum: Wirtschaft
EU-Austritt und die Folgen: Die Illusion vom blühenden Brexit-Land
imago/ Loop Images

In der britischen Wirtschaft zeichnen sich immer stärker die negativen Auswirkungen der Brexit-Entscheidung ab. Ausländische Fachkräfte werden schon jetzt schmerzlich vermisst.

Seite 1 von 28
okav 03.02.2018, 12:02
1. Abwarten

Das ist doch normal, dass es erstmal jede Menge Probleme gibt. Wenn renoviert wird, herrschen erstmal Chaos und Unordnung. Die Frage ist doch eher, wie sich GB in ein paar Jahren aufgestellt hat, wenn GB aufgeräumt hat und die Zügel wieder selbst in der Hand hält. Ich denke die Geschwindigkeit und Problemlösungsfähigkeit von GB werden steigen und ich frage mich eher, ob Europa dann noch hinterherkommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
henry.miller 03.02.2018, 12:02
2.

Ich weiß nicht, was die Briten im Brexit gesucht haben. Sich freiwillig vom ihrem größten Handelspartner zu verabschieden, wie naiv ist das eigentlich

Die EU muss ja irgendwie als Sündenbock für alles herhalten.

Die sollten sich mal lieber fragen, warum die USA sich nicht in Kleinstaaten auflösen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bessernachgedacht 03.02.2018, 12:08
3. unehrlich

Der Wähler wurde von den Initiatoren mit völlig falschen Versprechungen in die Irre geführt. Nach dem Brexit sind diese Initiatoren geflüchtet, zumindest aus jeder Verantwortung.
Wenn man jetzt ehrlich und mutig wäre, würde man neu wählen lassen. Denn merke: Dumm ist nur der, der nie seine Meinung ändert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Kleinklein2 03.02.2018, 12:09
4. Schade

Schade, dass Großbritannien sich auf dieses Experiment einlässt, schade, dass es sehr wahrscheinlich nicht so gut ausgehen wird, und schade, dass auf diese Weise auch die Wirtschaft der EU27 geschwächt wird. Alles dies wegen einem zwanghaften Drang nach Kontrolle. Aber auch das ist Demokratie, das muss man akzeptieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hadwerker 03.02.2018, 12:13
5. Anstatt Brexit

Anstatt Brexit hätten sich die mitteleuropäischen Kernländer D,GB,F,A,I,ES usw. zu einer Wirtschaftsgemeinschaft ohne die ganzen osteuropäischen Länder zusammenschliessen sollen. Diese wollen ausschliesslich profitieren und nehmen ansonsten nicht an der EU teil, was meines Erachtens der Hauptgrund für ein Ausscheiden der Engländer darstellt. Wenn man eine Umfrage zu einem D-Exit machen würde, wäre das Ergebniss wohl ähnlich. Niemand versteht, warum die grossen westeuropäischen Länder für alle anderen zahlen sollen. Das ist das ganze Problem an der EU. Ichbkann die Briten verstehen und ihre Wirtschaft wird sich wieder erholen, da bin ich sicher

Beitrag melden Antworten / Zitieren
eulenspiegel2k17 03.02.2018, 12:13
6. Die halbe Wahrheit

Sicherlich wird der Brexit seine Spuren hinterlassen. Aber den Fachkräftemangel halte ich - wie übrigens auch in Deutschland - für politisch gewollt. Wenn ich gleichzeitig bei SPON über Numerus Clausus im Studienbetrieb lese oder prekäre Ausbildung, dann scheint mir der Fachkräftemangel doch eher im Interesse der Wirtschaft zu liegen. Damit man anschließend die billigen Fachkräfte aus dem Ausland gegen die teureren Einheimischen ausspielen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
w.diverso 03.02.2018, 12:14
7. Es ist immer noch zu hoffen,

dass die Britischen Politiker doch noch das Pragmatische Denken wiederfinden, und eine verbindliche Abstimmung mit echten Fakten über den Brexit machen lassen. Diese Wischi-Waschi-Befragung mit falschen oder schlicht gelogenen Argumenten bei den Befürwortern, sollte doch nicht als Anlass genommen werden, allen Briten das Leben schwerer zu machen. Auch für die EU wäre der Verbleib der Briten ein Gewinn. Deren kritisches Hinterfragen mancher eigenartiger Entscheidung in Brüssel würde der EU nur gut tun. Also warten wir mal ab.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stadtmusikant123 03.02.2018, 12:16
8. immer die selbe Leier

Laut Artikel betreibt GB mit 68 Staaten Handel auf EU-Basis.

Der Autor unterstellt, das diese Verträge von den Beteiligten nicht übernommen werden. Warum nicht?
Und selbst wenn - 68 Verträge neu zu verhandeln dürfte die britische Verwaltung nicht an das Ende ihrer Fähigkeiten bringen.
Das ist doch wieder unübersehbar der Wunsch der Vater des Gedankens.

Der Rest läuft dann auf WTO-Basis und oder bilateralen Verträgen.

Und es bleibt trotzdem dabei. Wirtschaftlcher Erfolg ist nicht abhängig von ein paar %chen mehr oder weniger Zoll.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
SanchosPanza 03.02.2018, 12:17
9. Fachkräfte

Fachkräfte können weiterhin in England arbeiten. Auch aus der EU. Aber halt nur, wenn sie gebraucht werden. Auch eine Einwanderung in die Sozialsysteme wird jetzt erschwert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 28