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EU-Bankenunion: Euro-Finanzminister einigen sich bei Bankenabwicklung
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55 Milliarden Euro sollen in einen Fonds fließen. Mit dem Kapital sollen marode Geldkonzerne im Krisenfall abgewickelt werden. Darauf haben sich die Euro-Finanzminister geeinigt und so einen großen Schritt in Richtung Bankenunion gemacht.

Artgarfunkel 18.12.2013, 08:45
1. Wieder mal das falsche beschlossen.

Ein Trennbankensystem binnen kürzester Zeit einzurichten wäre das einzig Richtige gewesen.
Dann kann man die Blasen- und Spekulationsbanker, die den Hals nie voll genug kriegen, bedenkenlos in den Orkus schießen.
Die Realwirtschaft macht einfach weiter.

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pr8kerl 18.12.2013, 09:06
2. Wer zahlt die 55 Mrd? Wir

Es sind doch wir Kunden, die die 55 Milliarden aufbringen. Und ob das Geld reicht, eine Bank wirklich abzuwickeln, ist mehr als fraglich. Warum unterbindet ihr Politiker mit strengen Kontrollen nicht endlich die kriminellen Machenschaften vieler Banken? Gestern HSH, vorgestern Deutsche Bank, davor die UBS. Ohne drastische Strafen machen die Bankster doch einfach so weiter wie bisher.

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idealist100 18.12.2013, 09:07
3. Danke

Zitat von Artgarfunkel
Ein Trennbankensystem binnen kürzester Zeit einzurichten wäre das einzig Richtige gewesen. Dann kann man die Blasen- und Spekulationsbanker, die den Hals nie voll genug kriegen, bedenkenlos in den Orkus schießen. Die Realwirtschaft macht einfach weiter.
Das wäre das einzig richtige gewesen. 55 Milliarden bis 2020 und Spekulationsverluste bis 2020 von 2000 Milliarden, der Rest zwischen 55 und 2000 bezahlt der Steuerzahler.

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christophe_le_corsaire 18.12.2013, 09:08
4. DAS will ich sehen,

dass eine Banksterbude in der EU abgewickelt wird. Die werden höchstens gewickelt, gepampert, schön in mehrlagig Steuergeldern. Da sind doch bestimmt wieder ganze Flure voller Hintertüren eingebaut.

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struck@gmx.info 18.12.2013, 09:29
5. peanuts

Vom SPIEGEL erwarte ich eine etwas kritischere Berichterstattung - stattdessen werden hier Troika-Floskeln verbreitet. 55 Mrd. € - und das in 10 Jahren; ein mehr als schlechter Witz, der an dem Umstand des "too big to fail" rein gar nichts ändert, ein Placebo sozusagen.

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wwwwebman 18.12.2013, 10:31
6. Genauer bitte!

Zitat von sysop
55 Milliarden Euro sollen in einen Fonds fließen. Mit dem Kapital sollen marode Geldkonzerne im Krisenfall abgewickelt werden. Darauf haben sich die Euro-Finanzminister geeinigt und so einen großen Schritt in Richtung Bankenunion gemacht.
Welche Banken, aus welchen Ländern, zahlen wieviel, prozentual von was, ein?

Ohne diese Infos ist man nicht mal zur Hälfte informiert!

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eine-Meinung-unter-Vielen 18.12.2013, 10:42
7. Was spricht eigentlich dagegen ...

... Banking für die Realwirtschaft und Investmentbanking generell zu trennen? Wem schadet eigentlich der dadurch erreichbare Schutz von Realwirtschaft und Privateinlagen?

Der Gedanke, dass genau dieser Schutz verhindert werden soll, zwingt sich geradezu auf, denn nur so funktioniert das bekannte System aus "privatisierten Gewinnen und sozialisierten Verlusten".

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Motorkopf 18.12.2013, 10:52
8. lächerlich: 55 Mrd...

Zitat von sysop
55 Milliarden Euro sollen in einen Fonds fließen. Mit dem Kapital sollen marode Geldkonzerne im Krisenfall abgewickelt werden. Darauf haben sich die Euro-Finanzminister geeinigt und so einen großen Schritt in Richtung Bankenunion gemacht.
...die sind allein bei "unserer" HRE täglich durch den Schornstein geblasen! Wer will denn da was, für wen retten, wenn es mal wieder ernst wird?! Aber dann sind diese Nasen ja lange nicht in Amt und Würden...

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gruenbonz 18.12.2013, 11:14
9. 55 Mrd? Das ist das Risikokapital einer Regionalbank

Zitat von sysop
55 Milliarden Euro sollen in einen Fonds fließen. Mit dem Kapital sollen marode Geldkonzerne im Krisenfall abgewickelt werden. Darauf haben sich die Euro-Finanzminister geeinigt und so einen großen Schritt in Richtung Bankenunion gemacht.
letztlich geht es bei diesem Trostpflaster darum, einen gemeinsamen Einlagensicherungsfond vorzubereiten. Dann haften die soliden Banken für die Spekulationsbanken. Schöne Aussichten!

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