Forum: Wirtschaft
EU-Bürger: Privat sehr zufrieden, politisch frustriert
DPA

Leben, Job, Geld: Umfragen zeigen, dass die EU-Bürger ziemlich zufrieden sind. Man könnte also meinen, Europa sei ein glücklicher Kontinent. Doch der Brexit lehrt: Das täuscht.

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Andreas1979 08.08.2016, 14:47
250. Ich lasse mir nicht erzählen, wie es gesellschaftlich Aussieht.

Ich mache mir mein eigenes Bild. wenn ich Einkaufen gehe, in der U- Bahn sitze, am Hbf die Menschen sehe u.v.m. man sollte auch als Journalist nicht nur in der Komfortzone Auto (SUV) Flugzeug und Taxi (SUV) sitzen. Dann ist auch der Blickwinkel anders. Vielleicht sind in Zukunft auch viele Reporter mal in gefährlichen Teilen Deutschlands unterwegs und können nächtliche Bänden stellen durch Videomaterial.

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dingstabumsta 08.08.2016, 15:06
251. Schon Komisch...

....wieviele positive presse dieses gemeinsame Europa braucht.
Zitat: Leben, Job, Geld: Umfragen zeigen, dass die EU-Bürger ziemlich zufrieden sind.
Das Leben hat sich seit der Vereinigung (?) sehr verschlechtert, weil Reallohnverluste noch nie so hoch waren wie in den letzten 25 Jahren (wir haben immer noch das Lohniveau von 1990!), Immer mehr Job im Niedriglohnsektor entstehen die mit einem Mindestlohn die Leistungträger eher Ausbeuten als eine Zufeidenheit geben.....und Geld?....ich kann kein Vermögen bilden, und stehe 2032 alternativlos vor der Altersarmut....das ist als EU Bürger mein empfinden wenn ich was von dieser gemeinsamen Kapitalverflechtung höre. Ich bin weder privat noch politisch zufrieden mit einer EU die mein Leben und Wohlstand bedroht

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Gebr.Engels 08.08.2016, 16:59
252.

Zitat von rloose
Den Preis werden nicht die politischen Eliten bezahlen, sondern die Schwachköpfe, die Leute wie Le Pen oder Petry oder auch Trump wählen, denn sie werden schlimmstenfalls von denen dann regiert werden.
Das ist leider so, die Leute fallen gern auf Blender herrein.
Von Trump denkt der durchschnittliche Ami wohl: "das ist genauso ein Aussenpolitischer Amokläufer wie der Busch, aber er ist wenigstens Authentisch, sagt was er denkt, und was wir als abgehängte weiße Mittelschichtler hören wollen, außerdem haut er wahrscheinlich den ganzen Terroristen und Despoten auf der Welt auch mal auf die Finger, und macht Die USA endlich wieder einmal Groß".
Aber was ist denn z.B. im Vergleich mit unseren Groko-Politikern? (Also nicht Populisten) von denen hat man den Eindruck sie sind schon längst tot und versteinert -Merkel macht ihre Raute, kuckt wie 10 tage Regenwetter und druckst rum, sagt wenn überhaupt nur irgendein einstudiertes verquastes Qauderwelsch von wegen Globalisierung und so, für die sie natürlich nichts kann, und deshalb auch nichts für die Menschen tun kann.
-Was ist denn z.B. mit den Verkehrsprojekten? Mann hat das falsche Flugzeug subventioniert (A380) -zu groß, zu schwer, zu teuer, zu großer Spritverbrauch, niemand will es mehr haben.
Man hat beim Massenverkehr z.B. sonst nur aufs Auto gesetzt, diese parken jetzt die Autobahnen voll weil nichts mehr vorangeht, und in den Innenstädten die Fahrrad, und Fußwege.
Hier könnte man mal etwas innovatives Voranbringen, tut es aber nicht, weil das dann mit "Europa" nicht in Einklang zu bringen ist, und alles sowieso viel zu kompliziert ist.

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moistvonlipwik 08.08.2016, 18:02
253.

Zitat von 93160
Und das erklaeren Sie jetzt mal einen franzoesischen Marine-Waehler. Die Zeit der Kleinstaaten ist vorbei. Darueber lachen eben nicht nur Le Pen Waehler, sondern auch die Partei LR.Aus dem einfachen Grunde, ob berechtigt oder nicht, die Franzosen sehen sich nicht als Kleinstaat.Die haben die Atommacht, die haben alle Meere, die haben die Ueberseegebiete.So koennen Sie nicht mit Franzosen debattieren. Wir sind kein Kleinstaat. Und ein Kleinstaat hat nichts mit der Zahl der Einwohner zu tun. Also, richten wir uns auf eine andere Debatte ein die glaubwuerdiger waere. Denn auch wenn Sie meinen die Europaeer haetten nichts, ich weiss nicht von wem Sie sprechen, die Franzosen haben es, die Englaender auch.
Es ist eine gegebene Tatsache.
Es gilt für jeden: es gibt ein Recht auf eine eigene Meinung, aber nicht auf eigene Tatsachen. Und zu den Tatsachen gehört, dass die Staaten Europas ihre Handlungsfähigkeit verloren haben und nicht wiedergewinnen werden.
An dieser Tatsache ändern auch Überseegebiete nichts, und auch nicht Nuklearwaffen, die ohne die von den U.S.A. gelieferten Zielkoordinaten ohnedies einen wesentlichen Teil ihres militärischen Wertes verlieren.
Es bleibt dabei: es gibt Superstaaten und Nullen. Und westlich des Donez gibt es in Europa nichts als Nullen.

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