Forum: Wirtschaft
EU-Energiekommissar: Oettinger prophezeit Deutschland noch 40 Jahre Atomstrom
dapd

Deutschland steigt aus der Atomenergie aus - und wird dennoch über Jahrzehnte Kernenergie beziehen, sagt Günther Oettinger. Der EU-Kommissar rechnet zudem mit steigenden Strompreisen in den kommenden fünf Jahren.

Seite 4 von 67
Waldbahner2 31.12.2012, 10:08
30.

Zitat von sysop
Deutschland steigt aus der Atomenergie aus - und wird dennoch über Jahrzehnte Kernenergie beziehen, sagt Günther Oettinger. Der EU-Kommissar rechnet zudem mit steigenden Strompreisen in den kommenden fünf Jahren.
Der Mann wird allgemein unterschätzt.

Wie kommt er nur auf diese unvorstellbare Prognose, die
Strompreise könnten in Zukunft steigen.

Ich glaube der Mann bekommt das viele Geld in Brüssel nicht
umsonst, der ist jeden Cent wert.

Mehr Leute mit Visionen nach Brüssel und alles wird gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Schiebetürverriegler 31.12.2012, 10:08
31. Empfehle

Zitat von jonas4711
..... Also ich brauch überhaupt keine Kraftwerke. Mein Strom kommt nämlich aus der Steckdose. :-))
Ihnen, zusätzlich vor der Steckdose eine Mausefalle aufzubauen, das erhöht die Ausbeute an Strom deutlich......

Beitrag melden Antworten / Zitieren
clausde 31.12.2012, 10:09
32. Weihnachtsgeld...

....bekommen von der Atomlobby Herr Oettinger?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
angestellter159 31.12.2012, 10:09
33. die Industrie ist schuld

leider muss auch hier wieder darauf hingewiesen werden: es arbeiten da viele Menschen. Oder sollen die alle entlassen werden?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ewsz 31.12.2012, 10:14
34.

Was für ein genialer Unfug. Wegen der fluktuierenden Einspeisung von einigen regenerativen Energiequellen, lohnt sich der Betrieb solcher Kraftwerke auch heute schon kaum noch. Schon jetzt haben wir hier eher schon Überkapazitäten. Für ein Kraftwerk, das ich nur in einer Jahreshälfte überhaupt anwerfen will, sind andere Kraftwerkstypen erheblich geeigneter. Neue Kernkraftwerke würden sich in diesem Marktumfeld in keiner Weise mehr rechnen.

Und kein einziges Fusionskraftwerk wird in den nächsten 40 Jahren auch nur ein kWh Strom produzieren. Die Kosten bleiben ohnehin abzuwarten und werden wohl weit über denen von Wind- und Sonnenstrom zu dieser Zeit liegen.

Da ist bei Oettinger wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken als die "Expertenmeinung".

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Gerdtrader50 31.12.2012, 10:14
35. Solange der schlichte Souverän....

die noch schlichteren Politiker wählt, hat er nichts besseres verdient. Die Politclowns mögen den Bürgern die letzten Kröten aus der Tasche ziehen. Das ist die Strafe für den Gang zur Wahlurne und das Kreuzchen bei den Abkassierer-Selbstversorger-Bürgerfeind-Parteien.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kinder-kuchen 31.12.2012, 10:15
36. Manchen gehörts nicht anderst

Also ich finde manchen Leuten gehört es auch einfach nicht anders. Wer seinen Fernseher 20 Std am Tag laufen lässt. Das licht in 3 Zimmern an ist obwohl man sich nur in einem aufhält... Die deutschen sind einfach viel zu verwöhnt was Güter wie Strom, Benzin und andere Energieträger angeht. Wirklich leid tut es mir für Familien die nicht anders können, aber die meisten könnten durch nachdenken über ihr stromverhalten echt Geld sparen. Aber das ist ja viel zu anstrengend in unbequem...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
quengelbengel 31.12.2012, 10:16
37. Lügen, Lügen, Lügen...

...so wie auch gestern der schlechte Witz auf SPIEGEL.TV: Halbwahrheiten und Hetze. Dass Bio-Gas mittlerweile auf Kosten der Äcker geht steht außer Zweifel, aber dass Luft und Wasser in Deutschland viel suaberer sind, als vor 30 Jahren auch. Die derzeitige Hetze gegen alles, was jenseits von Globalisiertem Konsumwahn liegt, ist nichts als Strategie, um Grün und Orange klein zu halten, Ängste bei den immer ängstlicher werdenden alten Menschen zu schüren, und mit dem Spiel weiter zu machen, wie gehabt. Die Preiserhöhungen sind NICHT notwendig, sondern werden einfach durchgesetzt, damit der Branche auch zukünftig die Vorrangstellung erhalten bleibt, und die Mitarbeiter der Stromkonzerne immer schön im Schnitt doppelt so viel verdienen, wie der Durchschnittsbürger. Spiegel: seit wann machst Du Wahlkampf für schwarz-gelb?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Hagen_von_Tronege 31.12.2012, 10:19
38. Der überstürzte Ausstieg war ein Fehler

um diesen Fehler einzusehen, muss man als Politiker wohl etwas Abstand gewinnen und auf das heimische Treiben vom Ausland her ohne pseudo- religiöse Scheuklappen sehen.

Dann kommt jedem halbwegs intelligenten Menschen die Einsicht, dass die Deutschen, selbst wenn sie alle an links-grüner Hybris leiden würden (was Gottseidank nicht der Fall ist) und die sogenannte "Energiewende" im Alleingang stemmen wollen, dieses vorhaben unmöglich ist.
Deutschland ist - mit allen Vor- und Nachteilen - in Europa eingebettet. Und das ist gut so.

Deshalb hat Herr Öttinger Recht.

Das Problem ist aber: viele haben den Fehler eingesehen, was macht die deutsche Politik? Einen der Hauptschuldigen für die seinerezeitige Falschberatung, Herrn Röttgen, hat man mittlerweile in die Wüste geschickt. Gut. Wann wird der Fehler korrigiert? Denn bezahlbar ist das Vorhaben so nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ir² 31.12.2012, 10:21
39.

Zitat von mcbarby
Die große Schweinerei besteht darin, dass die Großverbraucher, die Industrie, an den Kosten nicht beteiligt werden! In meinen Augen ein klarer Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes. Würden alle Energieverbraucher gleichermaßen zur Kasse gebeten, hätten wir nur einen geringen Anstieg der Kosten zu erwarten. Es bleibt zu hoffen, dass die Wähler diesen Sachverhalt bei der kommenden Bundestagswahl entsprechend würdigen.
Nein, man müsste die Kosten der "Energiewende" dann eben an einem anderen Kassenhäuschen zahlen: an der Sozialkasse - für steigende Arbeitslosigkeit!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 67