Forum: Wirtschaft
EU-Freihandelsabkommen mit USA: Angst vor dem Zorn der Bürger
DPA

Die Gegner des geplanten Freihandelsabkommens zwischen EU und USA formieren sich, Kampagnen im Internet finden Hunderttausende Unterstützer. Nun reagiert die EU-Kommission: Handelskommissar de Gucht will mehr Offenheit wagen.

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Bell412 21.01.2014, 18:10
120. Zum ersten Mal seit > 30 Jahren

werde ich bei den nächsten Wahlen (Europa) nicht meine bisher bevorzugte, angeblich sozial, angeblich demokratisch orientierte Partei wählen, die Herrschaften unterstützen diesen unsäglichen Quatsch des Freihandelsabkommens genauso.
Dieses Mal wird NPD gewählt. Mir doch egal.

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Forums-Geschwurbel 21.01.2014, 18:12
121.

Zitat von andreasoberholz
Auch ich will nicht US-Gengepanschte Lebensmittel Essen.
... im Land des antibiotika-durchtränktem Gammelfleischs und mit Kunstdarm gefüllter Fleischabfälle sind "gepanschte" Lebensmittel selbstverständlich ein absolutes No-Go.

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katzenheld1 21.01.2014, 18:14
122. Oops, Miss Boop

Zitat von BettyB.
Oh je! Will de Gucht jetzt auch schon das Abkommen verhindern? Da wird sich unsere Amitesse Merkel sich bestimmt ärgern...
Betty Boop – Sie sind es nicht wahr? Vorläufererin der Barbie, deren Kommentare sich offensichtlich darin erschöpfen, die von Ihnen als geistreich empfundene Wort“schöpfung“ Amitesse zu verbreiten. Hauptsache, gegen Frau Merkel pöbeln, nicht wahr?

Und zum Thema: möglicherweise hätte das eine oder andere EU-Unternehmen Vorteile aus einem Freihandelsabkommen, US-Unternehmen mit Sicherheit in riesigem Ausmaß. Für EU-Bürger wäre es eine Katastrophe. Deshalb kann der Protest dagegen gar nicht groß genug sein: Petition unterzeichnen!

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ohne_benutzername 21.01.2014, 18:15
123. Kein Abkommen

mit Ländern, die massiv die Menschenrechte verletzen!!!!!

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heimerdinger23 21.01.2014, 18:16
124.

Alles in allem trägt das Risiko der Mensch und die Umwelt damit ein paar mehr und einfacher Geld verdienen und ihre Wahrheit in richtlinien über allem anderen festlegen können.
Also bei dieser Perversion wünsche ich mir mehr Informationen von Spiegel, der verlinkte Artikel zu le monde war qualitativ deutlich informativer als was hier geboten wird. Oder wollt ihr hören ist ja nur SPON? Also ich bitte darum, haut auf die Kacke, ist ja ein sehr brisantes Thema.

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Heribert Wortberg genannt 21.01.2014, 18:16
125.

Zitat von captainpetrov
Ich vertraute den Amerikanern einfach nicht mehr. Solange das von denen zerstörte Vertrauen nicht wieder aufgebaut wurde, bin ich für keine Vertiefung der Beziehungen.

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sverris 21.01.2014, 18:16
126. Hoffentlich

Bedeutet der Zorn der Bürger auch, dass mehr von ihnen ach endlich mal ihre Konsumweisen prüfen. Was kauft/nutzt Ihr denn so von der USA-Großindustrie? MC Don., Coca Cola, Apple, Google, Facebook, MS usw? Das sind die Triebmächte hinter solchen Abkommen.

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james-100 21.01.2014, 18:17
127.

Zitat von kuac
Die Verhandlungen sind nicht geheim? Dann will ich wissen, welche Journalisten und welche NGOs dabei waren oder sind?
Psst, das ist streng geheim.

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fritzyoski 21.01.2014, 18:17
128. Angst vor dem Zorn der Bürger

Die Bürger haben zu fressen was ihnen von den Eliten vorgesetzt wird. Ansonsten Steuern zahlen und Mund halten. Was glauben denn die Bürger denn wo sie sind? Etwa in einer Demokratie?

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kuac 21.01.2014, 18:20
129.

Zitat von Binideppert?
.Was..spricht gegen den freien Handel? Europa wird sich hoffentlich nicht wieder selbst ins Knie schießen wollen!
Die US(demokratische) Senatorin Elizabeth Warren sagt dazu: Ein Papier, das die Öffentlichkeit scheuen müsse, dürfe gar nicht unterzeichnet werden.
Dieses Abkommen soll sicher stellen, dass Investorenrecht vor nationalen Gesetzen gestellt werden!!
Monsanto, Pharmafirmen, Autofirmen, Lebensmittelproduzenten usw. müssen keine Genehmigungen mehr für ihre Produkte beantragen um sie in der EU abzusetzen.
"….Für die Heimlichtuerei gibt es einen einfachen Grund. Ein solches Abkommen würde die nationalen Regierungen bis hinunter zu den Kommunalverwaltungen verpflichten, ihre aktuelle und künftige Innenpolitik dem umfangreichen Regelwerk anzupassen. In diesem Abkommen wären auf diplomatischer Ebene ausgehandelte Gesetzesvorgaben festgeschrieben, die nach dem Wunsch der Unternehmen auch viele nicht handelsbezogene Bereiche beträfen: etwa die Sicherheit und Kennzeichnung von Lebensmitteln, die Grenzwerte chemischer und toxischer Belastung, das Gesundheitswesen und die Arzneimittelpreise, das Recht auf Privatsphäre im Internet, Energieversorgung und kulturelle "Dienstleistungen", Patente und Urheberrechte, die Nutzung von Land und Rohstoffen, die Rechte und die Arbeitsmöglichkeiten von Immigranten, die öffentliche Auftragsvergabe und vieles andere mehr….." (aus monde-diplomatique.de)

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