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EU-Haushalt: Italien ist Europas wahrer Zahlmeister
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Nur nehmen, nichts geben? Italien gilt als großer Nutznießer der EU. Irrtum. Nicht Deutschland oder Frankreich zahlen die höchsten Beiträge, sondern Rom - zumindest gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes.

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schlueter75 13.12.2012, 18:50
80. Ich kann es nicht mehr hören...

Zitat von genlok
Schöne Zahlenspielerei. Wer länger in Italien gelebt hat weiss dass zwischen 12:00 und 16:00 mal Siesta stattfinded und da wird nichts gemach. Ist in der Hautpstadt natürlich nicht so. Ich war allerdings eine Zeit lang überrascht dass das überhaupt noch geht, sowas kennen wir ja gar nicht.
...was geben sie hier nur von sich? Wer mal länger in Italien gelebt hat, weiss viel eher, daß gerade die Italiener eine ganz andere Arbeitsmoral haben wie wir. Ob sie dabei produktiver sind oder nicht, auf jeden Fall arbeiten sie im Schnitt wesentlich mehr! Wenn ihnen Italien als Insel der Glückseligkeit vorkommt, bitte, es steht ihnen frei dorthin auszuwandern. Außerdem ist das Essen besser und das Wetter auch! Und vielleicht hilft es ihnen, ein wenig von diesen dumpfen Vorurteilen loszukommen.

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UnitedEurope 13.12.2012, 18:51
81.

Zitat von buntesmeinung
Ich habe nichts zu bieten. Das liegt aber nicht an 2 Wochen Toskana im Jahr. Ich war schon mehrere Jahre nicht mehr im Urlaub. Aber wir alle wissen, wie mit Statistiken gelogen wird, um die gewünschte Sichtweise zu lancieren.
Das Problem aber daran ist, dass man dann keiner Statistik glauben darf, niemals. Das bedeutet aber auch, dass man niemals irgendeine auch nur annährend für verzifizierte Wahrheit glauben wird, man steckt folglich im Münchhausen Trilemma. Dann dürften Sie aber auch keine Nachrichten mehr gucken, denn die nehmen ihre Infos ja auch irgendwo her. Und diese Infos könnten ja auch wieder gefälscht sein ...

Zitat von buntesmeinung
Meine "Unkenntnis" liegt aber vor allem daran, dass die Regierung (eingeschlossen alle Politiker, die diesen "Euro-Rettungswahnsinn" unterstützen) nicht mit den ehrlichen Zahlen rausrückt.
Vielleicht haben sie sie selber nicht, wer weiß. Aber genau das ist es, was Steinbrück (und ich auch) Merkel vorwirft. Das hat aber nichts mit Ihrer Kritik an dem Artikel zu tun, der glaubhaft darlegt, wieso Italien gemessen an seiner Wirtschaftskraft mehr Geld gibt, als jedes andere Land.

Zitat von buntesmeinung
Auch Sie werden mich nicht überzeugen, dass die Einführung des Euro für Deutschland (insbesondere der Zusammenschluss derart unterschiedlich leistungsstarker Länder) zum Vorteil war!
Ich könnte es versuchen, aber ich werde mir die Mühe sparen, wenn Sie sich selbst als immun bezeichnen. Ich gebe nur einen kleinen Denkanstoß: Die Anti-Euro Partei hatte ihr bestes Ergebnis mit 3,1%, und auch das nur in Hamburg.

Zitat von buntesmeinung
Ich ignoriere auch nicht, dass meine Kaufkraft mit Einführung des Euro kontinuierlich abgenommen hat.
Und wer sagt Ihnen, dass Ihnen das mit der D-Mark nicht passiert wäre?
Einige Faktoren, die sich in den letzten 15 Jahren dramatisch geändert haben, die Einfluss auf die Inflation haben/haben können:

Ölpreis Anstieg, Energiepreis Anstieg, Chinas Aufstieg, Abbau der Schwerindustrie im Ruhrgebiet, Umweltkatastrophen, die Deregulierung der Banken, ...

Zeitliche gleichzeitigkeit muss keinen kausalen Zusammenhang bedeuten.

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GSYBE 13.12.2012, 18:53
82.

Zitat von bubamara80
Wenn Sie wirklich in Italien gewesen wären, hätten Sie gemerkt, dass dort bestimmt nicht "Siesta" gemacht wird! "Siesta" = spanisch.
Korrekt. Und eben diese resultiert aus Temperaturen zur Mittagszeit, bei denen ein Deutscher schon zum Schmorbraten mutiert wäre.

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mnbvc 13.12.2012, 18:54
83. Danke für den Hinweis

Zitat von DerFrankenberger
Frau Friedrich ist eine tolle Journalistin. Ein solcher Beitrag qualifiziert direkt für das Bundespresseamt. Sehen Sie bitte mal in die Bundesbankbilanz ! Dort finden Sie den Hauptfinanzier der Italiener.
Denn das habe ich mir auch gedacht: wenn man mal die Target2-Salden und die unterschiedlichen Bürgschaften für diverse "Rettungs"schirme ansieht, wird das Bild nämlich wieder ein anderes sein. Auch der Blick auf das Pro-Kopf-vermögen (I vor D) zeigt mir nicht, dass I so ganz furchtbar leiden muss.

Außerdem weiß ich nicht, wie es D hilft, dass es anderen EU-Mitgliedern mit diesem Verteilungsmonster noch schlechter gehen soll als D. Man sehe sich einmal an, was dauerhafte Nehmerländer seit Jahrzehnten an EU-Geldern gemessen am BIP bei sich verfrühstücken, und versuche, darin einen Fortschritt zu mehr finanzieller Eigenständigkeit zu finden. Man wird scheitern.

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spaltpilz 13.12.2012, 18:54
84. Nachdem nun die Mietmäuler der Europhantasten in Presse und Funk

Zitat von sysop
Nur nehmen, nichts geben? Italien gilt als großer Nutznießer der EU. Irrtum. Nicht Deutschland oder Frankreich zahlen die höchsten Beiträge, sondern Rom - zumindest gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes.
begriffen, daß sich die Lüge von Deutschland als Profiteur des Euro partout nicht in Übereinstimmung bringen lässt mit der Lebenswirklichkeit der arbeitenden und zahlenden Deutschen, wird nun ein viertes Hütchen ins Spiel gebracht: Die Anderen zahlen ja viel mehr!!! Natürlich nicht absolut, das wäre nach (leider???) Bildungsstand der Deutschen nicht einmal einem Analphabeten zu vermitteln, aber und immerhin-und jetzt bitte den Trommelwirbel|
Gemessen an ihrer Wirtschaftskraft!
Die sich berechnet....nach angemeldeten Gewerken und ehrlichen Steuerzahlern?
Sind die BruttonettoGewinne der Mafia da mit eingerechnet?
Oder mussten Silvios Nutten letztlich herhalten, den Zusammenhalt der Europäischen „Freunde“ derart zu bewerkstelligen?
Die deutsche „Presse“ (früher hieß das treffender Goebbelsschnauze) beklagt Rückgängige Umsätze, und übersieht dabei, das fern-und gleichgeschalteter HurraEuropatriotismus sich inzwischen schlechter verkauft, als Stürmer oder Landser....warum wohl nur???
Macht nur weiter so!
Die Menschen hier behemen Euch inzwischen genauso ernst, wie Goebbels, Schnitzler oder Löwenthal.....bekanntermaßen ja allesammt Heroen engagierten Journalismus'.....ihr bewegt Euch gerade in eine würdige Reihe...

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kaksi 13.12.2012, 18:59
85. ... gemessen an ...

Zitat von sysop
Nur nehmen, nichts geben? Italien gilt als großer Nutznießer der EU. Irrtum. Nicht Deutschland oder Frankreich zahlen die höchsten Beiträge, sondern Rom - zumindest gemessen an der Wirtschaftsleistung des Landes.
Wie wäre es, im Rahmen der EU oder wenigstens der EURO-Länder die gezhlten Leistungen oder die empfangenen Hilfszahlungen an den - realsitisch vermuteten - Beträgen der Steuerhinterziehung zu messen? Oder an der Höhe der Summe der offensichtlichen staatlichen Fehlplanungen?
Oder verbietet die "Europäische Solidarität" solche Nachforschungen?

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mats73 13.12.2012, 19:11
86. Skandal...eine der größten Volkswirtschaften zahlt tatsächlich etwas zur EU

Italien gehört zu den 4 größten Volkswirtschaften in der EU, (wenn man die Schattenwirtschaft dazunimmt, wer weiß...)daher ist es ja so ein Drama, wenn Italien Probleme hat.
Ein %ualer Faktor gemessen am BIP oder einer anderen Größe ist ok, wenn im Gegenzug sich die Stimmrechte am %ualen Anteil der Bevölkerung orientieren.
Dazu sind die Garantien, die D für Griechenland mehr als andere Länder übernimmt auch Geld wert.
So oder so - die Beurteilung der Zahlungen lässt sich nicht an einer einzigen Zahl vornehmen - die Welt ist Komplex. Das läss sich leider nicht in 30 Zeilen Artikel für jeden verständlich aufbereiten, selbst wenn der Autor es selbst verstanden hätte. Dann schreibt man lieber seine eigenen Wahrheiten...
Insofern hat der Artikel den gleichen Stammtischcharakter, den er der öffentlichen Diskussion vorwirft!

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trevi 13.12.2012, 19:19
87.

Schon wieder "Stimmung mache" mit statistischen Zahlen, um ggf. schon jetzt darauf hin zu arbeiten, daß Italien weitere finanzielle Hilfe bekommt, damit Monti nochmals gewählt wird .
Was soll uns fleißigen D noch alles zugemutest werden ?

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Malezar 13.12.2012, 19:20
88. Wer recherchiert sowas?

Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. War selten so wahr. Das Italien in den letzten Jahren riesige Milliardenbeträge gespart hat, weil sie sich durch den Euro viel günstiger Verschulden konnten (und das in gewaltigem Ausmaß) bleibt hier völlig unerwähnt und gehört eigentlich auch in so eine aus der Luft gegriffene "Bilanz".

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G.Dacht 13.12.2012, 19:23
89. Völlig meine Meinung!

Zitat von Nevermeind
Sowieso nicht. Hauptglaeubiger Italiens sind uebrigens die Italiener selbst mit Klein- und Kleinstanleihen. Italien braucht das Ausland ueberhaupt nicht zu seiner "Rettung".

Nur: Warum ruft dann Italien das Ausalnd zur Rettung?

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