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EU-Ministertreffen: Kleinstaaten blockieren Regeln gegen Steuerflucht
REUTERS

Fragwürdige Steuerdeals für Konzerne schmälern die Einnahmen von EU-Staaten um Milliarden. Jetzt sollen die Wirtschafts- und Finanzminister Gegenmaßnahmen beschließen - doch die bisherigen Profiteure der Praxis leisten Widerstand.

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humptata 08.12.2015, 06:57
1. Ich bitte Sie, das sind die Leistungsträger in der EU!

Malta, Zypern, Irland und Litauen - wenn wir die nicht hätten, stünde es schlecht um die EU.

Oder so ähnlich...

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malocher77 08.12.2015, 07:00
2. Soviel zu EU

Die Länder,die davon profitieren weigern sich Steuerflucht zu bekämpfen.EU ist eine Ansammlung der Egoisten Staaten,jeder ist sich selbst der nächste,Solidarität bedeutet nur,dass Deutschland zahlt.

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bausa 08.12.2015, 07:10
3. Unternehmen

sollten Ihre Gewinne in dem Land versteuern wo verkauft wird und Gewinn gemacht wird.Dies hin und herschieben von Verlusten muss reduziert werden,auch die Bildung von Tochterunt

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Willy1008 08.12.2015, 07:19
4. Einstimmigkeit ist Müll

Wie blöd sind nur die Politiker zu glauben, dass 28 Länder immer einer Meinung sein werden, eine 2/3 oder max. 3/4 Mehrheit ist völlig ausreichend, sonst wird das nie was mit Europa.

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condor99 08.12.2015, 07:21
5. die bisherigen Profiteure der Praxis leisten Widerstand

Wer konnte das nur ahnen?
Das war unvorhersehbar.
Die EU ist doch getragen vom Gedanken der Gemeinsamkeit und des Zusammenhalts gepaart mit dem Verlangen sich gegenseitig beizustehen und zu helfen.
Soweit zum Wunschdenken.
In der Realität zeigt sich wieder, wie bei allen politischen Dingen, das alles nur ein übereilter Schnellschuss war bei dem nichts durchdacht wurde. Alles was die EU kann ist die Bürokratie und der Lobbyismus in Brüssel. Das klappt wirklich perfekt.

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danielc. 08.12.2015, 07:29
6. Auf die Besonderheiten der Mitgliedsstaaten soll Rücksicht genommen werden?

Es geht um ein zersetzendes System der Steuerkonkurrenz, nicht um die Einführung einer einheitlichen Sprache, Haarfarbe oder Religion.
Wie kann die EU von Staaten außerhalb Mitarbeit verlangen, wenn sie es noch nicht einmal innerhalb ihrer Grenzen schafft?
Ein einheitliches Steuer-, Arbeits- und Gewerberecht wäre vor der Einheitswährung sinnvoll gewesen.
Was ist eigentlich mit dem Status der Kanalinseln und den Euro-Zwergstaaten, die offiziell nicht in der EU sind?

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bonner85 08.12.2015, 07:29
7. EU = Egoistische Union

So ist sie, die EU... Eine Union, in der jeder lediglich an seine Vorteile denkt. Aber Merkel wird nicht müde die Vorteile anzupreisen. Wo sind sie, die Vorteile? Dass ich im Urlaub kein Geld mehr wechseln muss? Dafür soll ich mit den ganzen Nachteilen leben?! Nein, danke!

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mictann 08.12.2015, 07:31
8. Wer sich eingebildet hat ...

dass sich was ändert, der ist nicht von dieser Welt. Aber so ist alles gut. Alles bleibt wie bisher. Ich hatte schon Angst, dass die Steuerflucht der Konzerne aufhört. Warum tagen diese Leute überhaupt? Um uns für dumm zu verkaufen. Es besteht Null Interesse daran etwas zu ändern, sonst würde man den Kleinstaaten mal Klartext erzählen. Die schmarotzen vom Geld unserer Bürger.

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mike.bu 08.12.2015, 07:32
9. Da versuchen einige Länder...

auf Kosten anderer Länder einen Reibach zu machen. Aber verschiedene Steuervermeidungsmodelle waren ja schon immer innerhalb der EU gängige Praxis.

Dies zeigt aber mal wieder, dass es vielen Ländern in der EU nur darum geht, möglichst viel abzugreifen, denn die Länder profitieren davon. Entweder so, oder über Fördertöpfe.

Genau aus diesem Grund verliert die EU immer mehr an Akzeptanz bei den Bürgern. Das ganze Gefasel von der Wertegemeinschaft ist doch nur dazu da, dem Bürger ein Zuckerl zu geben damit die "Eliten" und Konzerne sich weiterhinbereichern können.

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