Forum: Wirtschaft
EU-Ministertreffen: Kleinstaaten blockieren Regeln gegen Steuerflucht
REUTERS

Fragwürdige Steuerdeals für Konzerne schmälern die Einnahmen von EU-Staaten um Milliarden. Jetzt sollen die Wirtschafts- und Finanzminister Gegenmaßnahmen beschließen - doch die bisherigen Profiteure der Praxis leisten Widerstand.

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flying_dutchman 08.12.2015, 08:42
30. Einstimmig

Ein einstimmiger Beschlusszwang ist ja auch lebensfremd und fast schon eine Aufforderung zur Erpressung.

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hanfiey 08.12.2015, 08:46
31. Wettbewerb

Wettbewerb ist doch so was tolles wenn es um Kapital und Arbeit geht, jetzt auf einmal nicht mehr?

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chrutchfield 08.12.2015, 08:47
32. Es gibt ein uraltes ...

...Sprichwort:

"Nimm, wenn man dir gibt und schrei', wenn man dit nimmt.

oder auch: Jeder ist sich selbst der Nächste"

Das sind erprobte und bewährte Lebensweisheiten. Und jeder einzelne Politiker nicht genau so ?

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knut.boetticher 08.12.2015, 08:53
33. Dauerkrise

Wenn Malta, Zypern, Litauen und Irland entscheiden, was in dieser sog. Union passiert oder nicht, dann ist das nur ein neuerlicher Beweis, dass dieses Konglomerat nicht funktionieren kann.
Lieber ein Ende mit Schrecken, als dieser Schrecken ohne Ende!
Eine Krise an der anderen: Finanz-, Umwelt-, Arbeitslosigkeits-, Freihandels-, Flüchtlings-, usw-Krisen.
Das geht doch aufs Gemüt.
Leute, löst den Laden wieder auf. Schickt die vielen Bürokraten woanders hin (in die Golfstaaten, die sind dann bald kaputt), entlaßt die vielen teuren Parlamentarier in ihre Herkunftsländer und gebt die Milliarden denen zurück, die sie erwirtschaftet haben.
Das steht auf meinem Wunschzettel zu Weihnachten.

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Freifrau von Hase 08.12.2015, 08:57
34.

"Es ist unakzeptabel, dass die Kleinstaaten Malta, Zypern, Irland und Litauen das Prinzip der effektiven Mindestbesteuerung von Gewinnen sabotieren"

Dann muss das Geld eben mit entsprechenden Kürzungen bei Töpfen reingeholt werden, von denen diese Staaten profitieren. Keine Steuern in Malta = keine Subventionen für Malta.

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Eppelein von Gailingen 08.12.2015, 08:57
35. Die fürchterlich zerstrittene EU der Subventionen und Abgreifer

Wenn sich die Mitglieder mit ihren Steueroasen für ihre geldwerten Steuervorteile der angesiedelten Konzerne sperren, muss man die Subventionstöpfe dagegen verrechnen. Diesen Nassauern in der EU sind bisher Tür, oder die großen Tore geöffnet. Das ist auch mit der Verweigerung zur Aufnahme von Flüchtlingen so. Die Fördertöpfe einfach um die errechneten Vorteile und Beträge kürzen. Schließlich benötigt man dafür gleich ein neues Ministerium, was den Beamtenapparat neu aufbläht. Aber auch zweimal Abkassieren geht ebenfalls nicht.

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DidiViefie 08.12.2015, 08:58
36. Wieder

Wird auf dieKleinen gehauen. GB die groesste Geld Waschmaschine wird nur nebenbei erwaehnt.

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sport1 08.12.2015, 09:02
37. Luxemburg --> Hier liegt der Hund begraben

Es ist doch bekannt, dass dies in Luxemburg in großen Stil bei allen Big Playern der Bankenbranche durchgezogen wird. Im großen Stil läuft das ab.

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almani07 08.12.2015, 09:06
38. EU-Ministerrat, einstimmig?

Was soll uns hier verkauft werden? Dass Kleinstaaten die EU-Politik bestimmen? Ist das dumm oder sollen wir dumm werden?

Vielleicht stehen hinter den Forderungen jeweils ein Multinationaler Konzern, der Milliarden jedes Jahr dadurch spart, dass wir schlafen bzw. schlafen geschickt werden. Und Einsicht in die Protokolle wird auch nicht gewährt. Wo leben wir denn??

Dann habe ich einen konstruktiven Vorschlag: wir können uns das ganze Schmierentheater schenken (kostet nämlich nur noch mehr Geld) und die Multis einfach so weiterarbeiten lassen, wie in den letzten 30 Jahren. Und die paar hundert Milliarden, die "uns" verlorengehen, holen wir uns beim unmündigen Bürger wieder. Der wehrt sich schon nicht und trägt die Bürde.

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meta_matze 08.12.2015, 09:08
39. Unterstützung!

ich kann die Forderung der "Kleinstaaten" nur unterstützen. Schließlich möchte man ja in absehbarer Zeit Nettoeinzahler in die EU sein. Hmm... einige sind doch EU-Außengrenzen. Freut mich, dass man auch mehr Verantwortung für die Flüchtlinge übernehmen möchte. Gerade Malta und Zypern bieten sich doch als erster Hafen der EU an! Danke!

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