Forum: Wirtschaft
EU-Schicksalswahl: 2016 - das Jahr des drohenden Brexit
DPA

Die Briten entscheiden 2016 über den Verbleib in der EU. Ein Brexit würde Europas finanzielle Probleme verschärfen und Skeptiker beflügeln. Aber er könnte auch eine Chance sein.

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mirdochwurscht 01.01.2016, 12:34
10. Unvermeidbar

Ich bin überzeugter Europäer, aber solange EU für die Mitglieder nur bedeutet Geld aus D abzuzapfen sich aber dem europäischen Gedanken zu verweigern , sollte die EU und damit der EURO auf Eis gelegt werden.

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yvowald@freenet.de 01.01.2016, 12:41
11. Absahnerin Margaret Thatcher

Die finanziellen Probleme Europas könnten womöglich entschärft werden, wenn Großbritannien aus der EU austritt.
Denn dieses Land hat stets versucht, mehr Finanzmittel und Zuschüsse aus europäischen "Töpfen" zu erhalten als einzubringen.
Auf solche EU-Mitglieder sollten wir gut und gerne verzichten.

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wo_st 01.01.2016, 12:43
12. Erpressung soll ein Ende haben

Bis jetzt haben die Britten nur die Partner mit immer neuen Forderungen traktiert. Ich wünsche mir endlich ein Ende davon.

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Listkaefer 01.01.2016, 12:44
13. Extrawürste für GB ...

... ziehen nationalistische Begehrlichkeiten anderswo nach sich. Lasst sie ziehen - wirtschaftlich bleiben sie der Union zwangsläufig weiter verbunden. Die politische Union muss aber das Ziel bleiben, der Abschied von den Nationalstaaten. Ein föderales Europa wird genau so gut funktionieren wie das föderale Deutschland. Mit der EURO Gruppe ist ein Anfang gemacht. Der Integrationsprozess braucht wohl noch einige Jahrzehnte Zeit, aber er darf nicht aufgegeben werden. Anderenfalls würde die nationalstaatliche Weltregion Europa drittklassig.

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peternmartin 01.01.2016, 12:45
14. Katastrophenpapst

Ob Herr Münchau auch mal eine Analyse schreiben kann, bei der nicht die ganz große Katastrophe um die Ecke lugt?
Ob es zum Brexit kommt, entscheiden allein die Briten, was sollen wir da nun endlos drüber diskutieren?
Wie sagt der Kölsche: Et kütt wie et kütt.

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chjuma 01.01.2016, 12:55
15. in der EU sind die Gesetze nicht durchsetzbar

weil der Gesetzesverstoß allenfalls gerügt, aber nicht sanktioniert wird. Siehe Stabilitätspakt, siehe Dublin, und und und. So macht jeder was er gerade gut findet und hechelt seinen Wählern hinterher. So was kann nicht funktionieren. Also ist der Brexit nur konsequent und logisch. Und wenn weitere folgen wäre es auch nur logisch. Und wenn diese EU sich selbst durch Nettigkeiten zerlegt ist das kein Untergang. Im Gegenteil. Weimar ist auch gescheitert. Aber die Demokratie nicht. Wir müssen allerdings verhindern, dass der Lernprozess wieder zig Millionen Tote produziert. Das ist wichtig.

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localpatriot 01.01.2016, 12:59
16. GB - der Aufwind fuer die Demokratie

Wer die britische Presse verfolgt stolpert immer wieder über die klage der willkürlichen und volksfernen Verwaltung durch die Bürokraten.
Mangelnde 'Accountability' also Rechenschaftspflcht ist eine wiederholende Anklage aus der Insel.

Und man kann das natürlich nachvollziehen. Parlamentarische Debatten in den kontinentalen EU Nationen sind im Vergleich zu GB in vielen Parlamenten eine Art von vorprogrammiertem Wählerspiel welches darauf hinausgeht dass die Regierenden von vorne an sich der Sache sicher sind.

Dazuhin sind die Briten seit 1000 Jahren die Isolation gewöhnt und sie fremdeln eben sehr besonders wenn die Entscheidenden nicht richtig Englisch können.

Der Beitritt GB's war eigentlich zu früh. Allerdings kann man sich vorstellen dass ohne GB es passieren könnte dass die gesamte EU in eine Verwaltungseuphorie ausarten könnte welche man mit 'Toad of Toad Hall als Autofahrer' vergleichen könnte. Siehe https://en.wikipedia.org/wiki/Mr._Toad

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rudig 01.01.2016, 13:04
17. was soll das?

Zitat von yvowald@freenet.de
Die finanziellen Probleme Europas könnten womöglich entschärft werden, wenn Großbritannien aus der EU austritt. Denn dieses Land hat stets versucht, mehr Finanzmittel und Zuschüsse aus europäischen "Töpfen" zu erhalten als einzubringen. Auf solche EU-Mitglieder sollten wir gut und gerne verzichten.
GB ist Nettozahler, d.h., sie zahlen mehr als sie
zurückbekommen!

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großwolke 01.01.2016, 13:07
18.

Die aktuellen Krisen zeigen eins ganz deutlich: der visionäre (Un)Geist von Kohl und Chirac, auf dem die aktuelle EU aufbaut, war vollkommen verfrüht. Nichtsdestoweniger haben wir der EU einige gute und sinnvolle Neuerungen zu verdanken. Es ist längst überfällig, dass sich realistische Politiker von heute und evtl. morgen zusammensetzen und sich auf das besinnen, was ihrer Meinung nach ein realistischer gemeinsamer Nenner für eine politische Union in Europa sein kann, ohne dass dabei ständig das Kriegsgespenst beschworen wird oder mit nicht messbaren Werten wie Freiheit herumhantiert wird. Einige Aufgaben, die jetzt noch national verankert sind, werden in der Zukunft Schritt für Schritt vergemeinschaftet werden, und wenn das so gekommen ist, wird es auch niemand mehr ernsthaft zurückdrehen wollen. Aber das ist dann eben auch ein echter Einigungsprozess und kein von ein paar wenigen alten Männern übergestülptes Konstrukt ohne Seele. Die EWG hat funktioniert, weil alle Beteiligten vergleichbare Interessen hatten. Wenn die EU genausogut funktionieren soll, muss zwangsweise die Interessenlage in der jetzt viel größeren Anzahl von Ländern wieder synchronisiert werden. Das kann passieren, indem man wahlweise die Anspruchshaltung verringert oder sich von inkompatiblen Partnern trennt. Wenn GB diesen Weg gehen will und sich die britische Bevölkerung demoktratisch dafür entscheidet, sollte darüber niemand richten. Freiheit ist immer auch die Freiheit, die Konsequenzen zu tragen.

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obelix236 01.01.2016, 13:12
19. Bitte, bitte, liebe Briten

versetzt der EU den Gnadenstoß!

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