Forum: Wirtschaft
EU-Schicksalswahl: 2016 - das Jahr des drohenden Brexit
DPA

Die Briten entscheiden 2016 über den Verbleib in der EU. Ein Brexit würde Europas finanzielle Probleme verschärfen und Skeptiker beflügeln. Aber er könnte auch eine Chance sein.

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schmidthomas 03.01.2016, 09:42
280. Wozu dient dieser Kommentar Herr Münchau?

Sie tragen hier lediglich ihre Ratlosigkeit vor und kratzen ein wenig an der Oberfläche. Das Ziel heißt ganz klar Auflösung der Nationalstaaten unter Führung einer demokratisch nicht legitimierten EU-Kommission.
Diesen politischen Unsinn kann man vielleicht noch den vom Selbsthass zerfressenen deutschen Eliten und deren tumben Lemmingen schmackhaft machen. Den Briten niemals.

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stefan.p1 03.01.2016, 09:42
281. Ähnlich wie der AfD

spielt den britischen / europäischen EU-Gegnern Merkels selbst herliches Verhalten in die Karten! Sie führt sich als die Chefin im Ring auf ,der Sie aber gar nicht sein kann oder will. Solange Merkel mit Ihrer Politik der "Probleme ohne Lösung" so weiter macht kriegen die EU-Kritiker auch immer mehr zulauf.

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scratchpatch 03.01.2016, 09:56
282. Briten verstehen EU nicht

Hätten wir eine politische Union, dann hätte die europäische Regierung mit Mehrheitsbeschluss die Flüchtlinge weggeschickt und Stacheldrahtzäune errichtet. Wenn das mal erstrebenswert sein soll....
Es gibt auch in Ost- und Südosteuropa überhaupt keine Bestrebungen, aus der EU auszutreten, schließlich profitiert man dort am meisten, auch wenn man gerne die Vorteile hätte, ohne nationale Souveränität abzugeben.
EU-Kritiker profitieren von dem Überdruss der Nettozahler, die das Gefühl haben, dass sie nur geben, aber nichts bekommen. Sie müssen Arbeitsmigranten aus Osteuropa akzeptieren, ärmere Länder subventionieren und meinen, dass sie ohne diese Belastungen viel besser da stünden.
M.E. verstehen die Briten die EU nicht. Dieses System aus Kompromisslösungen, langwierigen Verhandlungen kommt der deutschen Regierung entgegen, die aus historischen Gründen ohnehin nie als Basta-Staat auftreten konnte. Für die, die als Ex-Kolonialmächte nicht gewohnt sind, ihre Positionen zu verhandeln, ist das schwieriger. Dazu kommt eine britische Presse, die keine Hemmungen hat, auch mal zu hetzen.
Die Briten beschweren sich, dass Deutschland die EU "regiere", aber sie könnten viel mehr Einfluss haben, wenn sie sich auf die EU mehr einlassen würden, statt ständig eine Sonderrolle zu verlangen.
Ich glaube nicht, dass ein EU-Austritt nicht schwerwiegende Folgen für Großbritannien hätte. Weder für die USA noch für China wäre ein solches Großbritannien attraktiv und vermutlich auch nicht für internationale Finanzinvestoren. Die Erwartungen, die von den EU-Kritikern geweckt werden, dürften wohl nicht erfüllbar sein. Dann kommt der Tsipras-Effekt und die 180 Grad-Kehrtwende, so wäre meine Prophezeiung.

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karljosef 03.01.2016, 10:04
283. Ketzerische Frage:

Was wollen die Briten in der EU, wenn sie in Bomben über fremden Ländern abwerfen absolute Spitzenleistungen zeigen, sich aber bei der Aufnahme von hieraus resultierenden Flüchtlingen sehr galant zurückhalten...

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styxx66 03.01.2016, 10:13
284. xxx

GB, eine Demokratie lässt ihre Bürger abstimmen, ob sie in der EU verbleiben wollen oder nicht. DE ist von einer Volksabstimmung über GREXIT, BREXIT, Völkerwanderung, nächstes GR-Hilfspaket usw. Lichtjahre entfernt, da die GRO-KO-FREAK-SHOW befürchtet, die Bürger sind von diesem rechtsfreien Hick-Hack in der deutschen Politik, restlos bedient. Damit könnten sie recht haben.

Also wird es in DE kein Referendum für die "UNMÜNDIGEN BÜRGER" geben und man wird uns weiter bevormunden. Das ist eine Art Merkel-Demokratie, die mich aber eher an die DDR, an die Stasi und an diktatorische Strukturen erinnert. Wenn ich mir so das Jahr 2016 vorstelle, denke ich wir bekommen noch eine negative Steigerung von 2015 und das verursacht mir ehrlich gesagt Schnappatmung.

Ich beneide alle Länder in der EU, die die Bürger an der Gestaltung der Politik teilhaben lassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Briten aus dieser, ja was eigentlich, austreten werden. Das wäre auch meine Wunsch für DE, denn die letzten Jahre haben bewiessen, die EU und der Euro sind ein einziges Missverständnis, eine riesige Geldvernichtungsmaschine wie die EZB, die kein Bürger braucht. Ein unendlicher Wasserkopf der sich permanent selbst blockiert und nicht überlebensfähig ist.

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tennislehrer 03.01.2016, 10:25
285. Hoffentlich

gibt es auch einen DExit!

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Halcroves 03.01.2016, 10:26
286. England war nie wirklich in der EU nur symbolisch.

Kein Euro und auch keine Eurorettungsschirm. Was den Finanzmarkt angeht, gab es nie eine Verbindung zwischen der Insel und der EU. Macht auch Sinn, wenn man sich den Ölmarkt anschaut und die Verbindung zur USA. Alles nur gelaba...Man kann nur hoffen, das sich Merkel & Co nicht mit Steuergeld gewaltsam versuchen den Zusammenhalt zu erkaufen. Um die Billigheimer zu stützen. Was wenn die Deutschen feststellen würden, das die Wertschöpfung um 30% gegenüber 1991 gestiegen ist. Jeder würde, wenn er in seine Brieftasche blickt und feststellt, dass sein Lohn gleich geblieben ist, den Hammer sofort fallen lassen.

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Immanuel K. 03.01.2016, 10:47
287. Wieso wurde die EWG eigentlich...

...umbenannt? (...für die Nachgeborenen: die EU hieß früher Europäische Wirtschafts Union...) - um zu schauen, wer sich eigentlich dem der EU angeblich innewohnenden Geist verpflichtet fühlt: Auflösung der EU mit anschließender Neugründung, aufgenommen werden nur noch Staaten, die sich der Aufklärung und dem Humanismus verpflichtet fühlen.
Dann können Polen und Ungarn wieder Vasallen von Russland werden und sich Grossbritannien zum 51. US-Staat erklären...

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schmidthomas 03.01.2016, 10:51
288. Hätte, hätte, Fahrradkette.

Zitat von scratchpatch
Hätten wir eine politische Union, dann hätte die europäische Regierung mit Mehrheitsbeschluss die Flüchtlinge weggeschickt und Stacheldrahtzäune errichtet. Wenn das mal erstrebenswert sein soll.... Es gibt auch in Ost- und Südosteuropa überhaupt keine Bestrebungen, aus der EU auszutreten, schließlich profitiert man dort am meisten, auch wenn man gerne die Vorteile hätte, ohne nationale Souveränität abzugeben.
SIE verstehen hier etwas nicht. Die Polen und viele andere EU-Völker haben keine allzu große Lust, ihre nationale Unabhängigkeit und Freiheit unter EU-Protektorat zu stellen und sich den demokratisch nicht legitimierten Möchtegern-Gauleitern vom Schlage Juncker, Schulz und Oettinger zu unterwerfen.
Die verstehen die EU als Wirtschaftszusammenschluss und eben nicht als Unterwerfung unter eine de facto von Frau Merkel geführte nebulöse politische Union.
Nur die PIS konnte dies sicherstellen und darum wurde diese Partei gewählt. Mit links oder rechts hat das nicht viel zu tun. Die Polen sind nicht pauschal rechts, die wollen nur selbst über ihr Schicksal bestimmen, sind im besten Sinne patriotisch und werden dies auch durchsetzen. Wenn Kaczinski überzieht, ist er schneller weg als Sie "Piep" sagen können.

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mchunter 03.01.2016, 12:23
289. Herr Münchau stellt die falsche Frage

Die Frage, die Herr Münchau eigentlich stellen sollte, ist doch, ob die EU mit 28 Mitgliedsländern nicht mittlerweile zu groß geworden ist. Und dann auch, ob die Ost-Erweiterung nicht falsch war und rückgängig gemacht werden sollte. Wenn es ruhig und sachlich zu einer Verkleiverung der EU kommt, bin ich dafür.

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