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EU-Schuldenkrise: Bericht über neue Griechen-Hilfe treibt Euro-Kurs

Die Märkte zittern vor der Griechen-Pleite - da sorgt schon der kleinste Hoffnungsschimmer für Bewegung am Finanzmarkt. Jetzt heißt es, Athen könnte ein weiteres milliardenschweres Rettungspaket erhalten. Prompt steigt der Euro-Kurs, obwohl die Regierung dementiert.

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Peter_Lustig 10.05.2011, 21:10
51. Saugut!

Zitat von benn01
....weil der Irrsinn noch etwas weiter geht. Man hat wieder ein Streichholz zwischen Titanic und Eisberg geklemmt. Deutschland zahlt, der Griueche hat nichts davon und jeder schimpft auf den anderen, während sich die Banker die Hände reiben.
Besser kann man das mit wenigen Worten nicht formulieren. Saugut.

Ein Kommentar noch zu den angeblich faulen Griechen die von unserer Knete in Saus und Braus leben:

Vergessen wird immer wieder, dass auf die Südstaaten das deutache "schaffe, schaffe, häusle baue" Prinzip überhaupt nicht greift. "Andere Länder, andere Sitten", heisst das im Volksmund. Und Armut ist bekanntermaßen relativ. Im Prinzip konnte der Süden Europas auch gut damit leben. Nur wollten man, also "wir" natürlich weitere Märkte schaffen für unsere Chayennes und U-Boote. Und was ist da einfacher, also den Griechen das Geld quasi aufdrücken. Zu Billigzins. Das die Karre jetzt aus der Kurve geflogen ist, war im Prinzip abzusehen. Schuld daran haben aber nicht nur die, die genommen haben, sondern auch diejenigen die bereitwillig geben wollten. Letzteres übrigens aus reiner Profitgier.

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belohorizonte 10.05.2011, 21:28
52. Wo kommt das denn her ?

Zitat von ONI
... sehr lesenswert in diesem Zusammenhang.
diese "Schlussapotheose" stammt aus kalten Inszenierungen, USA ist wohl eher ( nun ) an einem staerkeren Europa als Asien interessiert. Hat sich einiges geaendert. my two cents..

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drausch 10.05.2011, 22:51
53. Dann fehlen nur noch 150Mrd. !

Ist doch prima, brauchen die anderen €-Länder nur noch schlappe 150Mrd. drauflegen und die gesamten Staatsschulden Griechenlands sind quasi übernommen.

Entscheidend is dabei ja nur, dass sich die gutmütigen €-Staaten mit moderaten Zinsen zufrieden geben, was auch kein Problem ist, solange!!!
Ja solange Banken, Versicherungen und Rentenfonds ihr Geld für 3-4% an die angeblich zahlungsfähigen Länder verleihen.

Nur momentan sieht es eher danach aus, dass die Gelder lieber in Rohstoffe oder BRIC-Staaten investiert werden. D.h. entweder die Zentralbanken drucken das Geld oder Frankreich, Deutschland und Co. bieten auch saftigere Zinsen.

Upps und dann!! Dann sind auf einmal alle €-Länder Pleite, denn wenn die statt 3% plötzlich 5% Zinsen zahlen müssen.....


... Schulden eben am Ende alle um!!

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