Forum: Wirtschaft
EU-Urteil: Deutschland muss Grenzwerte für Schwermetalle in Spielzeug anpassen
DPA

Urteil im Streit zwischen Deutschland und der EU: Die Bundesrepublik muss europäische Normen für Schwermetalle in Spielzeug übernehmen. Welche Grenzwerte Kinder besser schützen, darüber herrscht jedoch weiter Uneinigkeit.

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Senf-Dazugeberin 14.05.2014, 13:52
1. Markenhersteller

Und das schlimmste an diesem ganzen Kinderzimmer-Sondermüll ist ja, dass auch immer wieder deutsche Markenhersteller dabei sind, wenn Produkttests grottenschlecht ausfallen. Da kann man echt nur hoffen, dass die eigenen Kinder halbwegs ihre Kindheit und Jugend überstehen ohne allzuviel Gifte aufzunehmen :-( Danach kann man dann als Eltern sowieso nicht mehr viel ausrichten.

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miruwa 14.05.2014, 14:24
2. Diktatur der Eurokraten!

Zitat von sysop
Urteil im Streit zwischen Deutschland und der EU: Die Bundesrepublik muss europäische Normen für Schwermetalle in Spielzeug übernehmen. Welche Grenzwerte Kinder besser schützen, darüber herrscht jedoch weiter Uneinigkeit.
Diktatur der Eurokraten!

Es ist eine Unverschämtheit wie hier die Demokratie mit Füssen getreten wird. Früher konnten wir noch selbst entscheiden ob und vor allem mit wieviel wir unsere Kinder vergiften! Jedes Volk war frei. Die Franzosen haben französisch vergiftet, die Polen polnisch und wir Deutschen eben deutsch! Ein friedliches Miteinander!

Und heute? Jetzt dürfen wir Kinder garnicht mehr vergiften? Und das ist dann "europäisch"? Für den Pluralismus, gegen Eurokratur!

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danubius 14.05.2014, 14:57
3. Gesetze sind genug da

Wir werden aus Berlin und Brüssel mit einer Flut von Gesetzen und Verordnungen überschwemmt, es gibt Grenzwerte für Schadstoffe usw. Und: es wird munter weiter reglementiert.
Aber wo bleibt denn eine wirksame Kontrolle auf diverse Schadstoffe in z.B. Modeschmuck, Spielsachen, Kosmetik, Kleidung etc.? Erst wenn private Untersuchungen Missstände aufzeigen wird der Amtsschimmel in EU und in DEU wach und fängt an vor sich hin zu wiehern und neue Regeln auf zu stellen...
Zum Thema "EU" fällt mir übrigens der Ausspruch einer amerikanischen Diplomatin am Telefon ein ...

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rainer_humbug 14.05.2014, 14:57
4.

Zitat von sysop
Welche Grenzwerte Kinder besser schützen, darüber herrscht jedoch weiter Uneinigkeit.[/url]
Ganz einfach, niedrigere Grenzwerte gleich niedrigerer Belastung. Ein paar schwarze Koffer an die beteiligten Darsteller verteilen, dann werden die sich sicher bald einig...

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mittagspause 14.05.2014, 15:00
5. Gebraucht

Am Besten nur Gebrauchtes Zeug kaufen. Ausdünstungen gehen mit einer E-Funktion einher, je neuer desto mehr Ausdünstung. Natürlich wird es bei gebrauchten Seifenblasen schwierig. Ebenfalls gilt oft je leuchtend bunter um so mehr Chemie.

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Artgarfunkel 14.05.2014, 15:14
6.

Zitat von Senf-Dazugeberin
Und das schlimmste an diesem ganzen Kinderzimmer-Sondermüll ist ja, dass auch immer wieder deutsche Markenhersteller dabei sind, wenn Produkttests grottenschlecht ausfallen. Da kann man echt nur hoffen, dass die eigenen Kinder halbwegs ihre Kindheit und Jugend überstehen ohne allzuviel Gifte aufzunehmen :-( Danach kann man dann als Eltern sowieso nicht mehr viel ausrichten.
Der Witz an sich ist ja von deutschen "Markenherstellern" zu reden, wo doch diese meistens nicht mehr herstellen, sondern nur noch Fertigdreck aus China importieren....

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amerzenich 14.05.2014, 15:58
7. Staatssache

Zitat von
Das Bundesverbraucherministerium bedauerte die Entscheidung. Die Bundesrepublik hatte argumentiert, dass die eigenen Obergrenzen Kindern besseren Schutz böten als die europäischen Vorgaben. Diese Sicht teilen die Richter in Luxemburg nicht.
Ja, es ist zu bedauern, denn Deutschland wird Stück für Stück zerlegt.
Kein Staat kann mehr entscheiden, wie es ihm beliebt.

Wenn das Bundesverbraucherministerium bedauert, dann bedauern die Zuständigen das auch im Namen des Volkes?
Will das deutsche Volk diese EU-Richtlinie, oder sind unsere Kinder sicherer, mit der bisherigen, eigenen Vorgabe?
Kann ich als Elternteil einer "fremden" Richtlinie mehr Vertrauen schenken als der eigenen Landes-Vorgabe?

Wenn das Bundesverbraucherministerium bedauert, dann fühle ich mich als Elternteil grad unwohl, wenn es darum geht die EU noch weiter zu forcieren.
PS: Ich bin mal gespannt ob dieser Kommentar veröffentlicht wird, nachdem 12 andere nicht freigeschaltet wurden?
Bin ich zu kritisch? oder stelle ich unangenehme Fragen?

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der mitdenkt 14.05.2014, 16:10
8. Übergangsproblem

Dat Thema erledigt sich doch bald von selbst. Sobald das TTIP (Freihandelsabkommen mit den USA) in Kraft ist, wären wir froh irgendwelche deutschen oder europäischen Grenzwerte einzuhalten und nicht amerikanische -erheblich höhere Grenzwerte- zu bekommen. Beispiel Kosmetika: Europa hat 1300 Inhaltsstoffe verboten, USA ganze 9.

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kinngrimm 14.05.2014, 22:53
9. je strenger die Regelung desto besser

mir ist ziemlich schnuppe ob ein EU oder DE Recht vorrang bekommt, solange das welches in Kraft tritt das schärfere ist, das welches es schwieriger macht das Gefahren entstehen. So wie der Artikel hier es beschrieben hat sind einige unserer Vorschriften durchlässiger und Nachsichtiger wie die der EU, in solchen Fällen ist es schon Nahezu beschämend wenn wir auch nur zu Agumentieren versuchten unseren deutschen Regelungen Vorrang zu geben.

Gerade bei dem Schutz der Kinder sollten wir lieber bisl vorsichtiger sein denke ich. Andereseits gibt es da dann auch noch gelissendlich viele BEstimmungen was Lebensmittel angeht die wir verschärfen könnten und mit dem US Handelsabkommen hoffe ich doch mal das auch da wir uns auf die verschärften Regeln einigen und nicht uns ein Kuckucksei legen.

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