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EU-Verbot von Halogenlampen: Die Letzte macht das Licht aus
DPA

Nach der Glühbirne verbietet die EU-Kommission nun auch die Halogenlampe. Folgt jetzt ein erneuter Aufschrei? Die Erfolgsgeschichte der LED zeigt: Alles kein Drama.

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frank1980 23.08.2018, 18:05
40.

"Sie sind auch in jeder Hinsicht besser. "
Für meine 12 Volt DC Halogen Birnen gibt es keinen gleich hellen Ersatz...

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larsmach 23.08.2018, 18:08
41. Glühbirnen kosten locker 20 EUR...

"Glühbirnen kosten xx Cent"... solche Aussagen belegen, was wir an Schulen seit Jahren beobachten (Stichwort: Pisa)! Die 75 Watt Glühbirne in der Wohnzimmerlampe kosten nicht "Cent", sondern viele Euro - es sei denn, sie wird niemals eingeschaltet, z.B. 2-3 Stunden pro Tag (was 75 Kilowatt-Stunden jährlich entspricht - und außerdem der Auslegungslebensdauer einer solchen Glühlampe in Abhängigkeit mit 230 VAC Wechselspannung). 800-900 Lumen Lichtstrom lassen sich heute zu einem Bruchteil der Kosten erzeugen (weiß man und kratzt sich am Kopf, weshalb weder Baumärkte noch Verbraucher in der Lage zu sein scheinen, sich von jener sinnfreien Fixierung auf Watt-Zahlen zu lösen). Derweil werden LED Leuchtmittel mit Farbwiedergabeindices ("Ra") von mind. 95 eingeführt - perfektes Licht, um die letzte Ausgabe des SPIEGEL in herrlichen - natürlichen! - Farben zu lesen. Solche Details bemerkt wohl nicht jeder, und so wird (weiter oben) gar auf die "Risiken für menschliche Augen" bei Nutzung von LED hingewiesen (mit Studien, die sich aufgrund des Alters höchstens mit 80 Ra befasst haben können)... und ganz so, als hätte es Glühbirnen, Gasdrucklampen u.v.a. schon seit Anbeginn der Menschheit gegeben und die Augen im Rahmen der Evolution sich darauf eingestellt... man kratzt sich wieder am Kopf, und langsam wird die Stelle wund...

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tchantchès 23.08.2018, 18:09
42. Das Glühlampenverbot war viel zu voreilig

Das Verbot der klassischen Glühlampen war nicht das Problem. Es kam nur um Jahre zu früh. Sonst wäre uns das hirnrissige Intermezzo mit den Energiesparleuchten erspart geblieben. Das war der eigentliche Schwachsinn. In den paar Jahren sind Millionen dieser Mistdinger mit ihrem ganzen Quecksilber im Hausmüll gelandet und noch in der Tonne zerbrochen. Das war eine schlimmere Sauerei als alle Glühlampen der letzten 100 Jahre. Man hätte gleich bis zur Marktreife der LED warten sollen.

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hman2 23.08.2018, 18:09
43.

Zitat von Sensør
Warum geht es nicht als nächtes den Leutstoffröhren und -Lampen an den Kragen? Das sind doch wahre Giftschleudern, sobald sie zerbrechen.
Immer wieder dieses Märchen. ESL enthalten 2 Milligramm Quecksilber, das ist genau so viel Quecksilber, wie 1 kg Speisefisch legal enthalten darf. Der EU-Grenzwert liegt nämlich bei 2 ppm.

1 Kilo Fisch, das werden Sie ziemlich schnell zusammen haben. Aber wie viele Leuchtstofflampen essen Sie so?

Außerdem ist die größte Quecksilberquelle - die Glühlampe. Denn Quecksilber ist auch in Kohle enthalten, die immer noch einen signifikanten Anteil an unserer Stromerzeugung hat. Durch den massiv höheren Energieverbrauch von Glühbirnen erhöhen diese die Quecksilberemissionen aus unseren Kraftwerken. Und zwar im Bereich mehrerer Tonnen!

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briefzentrum 23.08.2018, 18:10
44. Ich bleibe bei Glühbirnen

Ich habe, Gottseidank, dereinst einen großen Vorrat an diversen Glühbirnen angelegt, die bei mir trocken und sicher im Keller lagern. Vor allem hänge ich an den getönten Osram-Birnen in soft-mandarine mit der Energieeffizienz-Gruppe F. Aber auch diverse matte Birnen in den verschiedensten Fassungen habe ich vorrätig und freue mich jedes Mal diebisch, wenn eine Birne durchbrennt und ersetzt werden muss. Mein Vorrat hält locker, solange die EU existiert - Brexit hin oder her. Die LED mit ihrem schrecklichen Halbleiterlicht kommen mir nicht in die Wohnung.

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Darl 23.08.2018, 18:11
45. Verschwendungswahn

Ich finde Menschen die noch Glühbirnen verteidigen relativ amüsant weil es oft so klingt als würden sie geradezu darum betteln Energie verschwenden zu dürfen. Was viele anscheinend nicht wissen oder verstehen wollen ist das handelsübliche Glühbirnen ihren Energiehöhepunkt im Infrarotbereich erreichen. Dieser ist aber für den Menschen nicht sichbar, sondern macht sich nur durch das Gefühl von Wärme auf der Haut bemerkbar. LEDs auf der anderen Hand erzeugen wirklich nur sichtbares Licht. Heißt das man in diesem Fall eine Lichtquelle verteidigt die weniger mehr oder weniger eine Energiemogelpackung ist. Aber für diese Art Mensch ist ja alles von früher besser, selbst wen es veraltet ist.

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Oberleerer 23.08.2018, 18:13
46.

Das Problem bei der letzten Runde war, daß es noch keine LED-Lampen gab. Und die verpflichtende Energiesparlampen waren derartig giftig, daß sie nicht in der EU hergestellt werden durften.
Die Entsorgung ist m.W. noch immer nicht gelöst.

Die LEDs werden m.M nach allesamt am Limit betrieben, so daß ein baldiges Ende einkonstruiert ist. LEDs, die nicht so sehr unter Dampf gesetzt werden, könnten wohl ewig leuchten.

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gersois 23.08.2018, 18:17
47. Regulierungswahn

Wenn LEDs so viel besser sind, werden sie sich auch von selbst im Markt durchsetzen. Warum muss Brüssel, das sonst immer den Fetisch Markt hoch hält, da noch ein Verbot erlassen? Mit diesem unsinnigen Regulierungswahn trägt die EU-Kommission nur langsam die einst so schöne Idee vom vereinten Europa zu Grabe.

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litholas 23.08.2018, 18:18
48.

Zitat von Der Ingenieur
als Halogen, im Gegenteil. Das Lichtspektrum von Halogenlampen ist thermisch erzeugt und damit dem Sonnenlicht aehnlicher. Und genau darauf ist das Auge optimiert. Ich sehe nicht so gut in LED und Leuchtstofflampenlicht. Und warum muss mir der Staat vorschreiben, welches Licht mir am besten gefaellt?
Es gibt LED mit 98% Farbtreue. Und mit Glühlampen und selbst Halogen lässt sich nur warmweisses Licht erzeugen, als Arbeitsbeleuchtung sollte man aber eher Tageslicht haben - das ist kaltweiss. Davon benötigt man dann allerdings mindestens etwa 1000 Lux, sonst sieht es scheusslich bläulich-fahl aus.

Wie viel Lumen man für die 1000 Lux benötigt hängt stark davon ab wie hell die Einrichtung des Raumes ist.

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alt-nassauer 23.08.2018, 18:20
49. Da trügt wohl ihr Eindruck...

Zitat von quark2@mailinator.com
Boah, danke für diese Info. Ich muß nachts viel arbeiten und habe hier LEDs an der Decke. Ich glaube, ich werde in der kühleren Jahreszeit wieder zurück wechseln. Das einem die weißen LEDs auf die Retina gehen, ist echt finster. Bloß gut, daß man von den Medien immer so objektiv und umfassend informiert wird.
Denn laut diese Studie, wenn man sie ließt....


Eindeutige Aussage von Herrn Kießling Spezialist für Arbeitsplatzbeleuchtung vom BFW in Halle. Wird LED Licht in vier Kategorien eingeteilt. Wobei LED klassische Glühlampenversion und LED Röhre zur freien Gruppe gehört. Somit kein Risiko! KEIN Risiko!!!



Risikogruppe 1 (geringes Risiko) Sind LED Spotlights z.b. an Schreibtische. Dazu gibt für alle Risikogruppen es Verhaltensregeln von Herrn Kießling.



Risikogruppe 2 (mittleres Risiko) LED Taschenlampen, wenn man direkt dort rein schaut. Zum Glück reagiert das menschliche Augen reflexartig und schließt. Das Risiko existiert also nur für Sekunden.



Risikogruppe 3 (hohes Risiko) Das selbst so helles LED Licht nur mit kurzem Anstrahlen das Auge schädigt - sehr grelles Licht stärker als die Taschenlampe. So das der Reflex und auch das verschließen der Augen schon nichts nützt.


Quelle Pro-Retina Deutschland e.V.




Ich informiere mich nicht nur Einseitig über Medien und das muss man dank des Internets schon lange nicht mehr. Wenn man das auch macht. Dann erfährt man das Sonnen- und Tageslicht einen Blauanteil hat, der den von LED-Lampen übertrifft .



Was nun? Sonne aus, wir drehen den Lebensrhythmus, das wir dem blauen Licht nicht ausgeliefert sind.

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