Forum: Wirtschaft
EU-Vergeltungszölle: Harley-Davidson zieht Teil der Produktion aus USA ab
Bloomberg via Getty Images

Durch die Vergeltungszölle der EU werden Maschinen von Harley-Davidson für europäische Kunden deutlich teurer. Der Motorradhersteller reagiert: Er verlagert einen Teil der Produktion aus den USA in andere Länder.

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Atheist_Crusader 25.06.2018, 17:47
11.

Zitat von power.piefke
Trumps Wähler werden es ihm danken! Glücklicherweise interessieren Trump seine Wähler überhaupt nicht - Trump interessieren nur Trump und seine Establishmentfreunde....
Na klar interessieren die ihn. Wer soll ihn denn sonst fanatisch loyal verteidigen und ihm mit einer hirngewaschenen Begeisterung zujubeln und sein Ego tätscheln, die selbst Scientology neidisch macht? Nein, zu behaupten dass ihn seine Wähler nicht interessieren wäre zu kurz gedacht.
Er bedient die niedersten Bedürfnisse seiner Wähler, auf eine Art die bestenfalls kurzfristig hilfreich aber langfristig schädlich ist - schlimmstenfalls geht es schädlich los und wird dann nicht besser. Er redet ihnen neue Ideen ein, etwa dass "Joe the Plumber" und Milliardäre die exakt gleichen Interessen hätten, die bösen Intellektuellen aber nicht.

Und nicht zuletzt: er braucht das Volk zum Regieren. Noch haben die Republikaner die Kongressmehrheit, die ist aber im November in Gefahr. Falls sie die verlieren, müsste er entweder mit den Demokraten klarkommen (was nicht passieren wird- die sind zwar langsam im Kopf, aber auch die haben begriffen, dass man dem mann nur so weit trauen darf wie man ihn werfen kann) oder könnte nur noch mittels Executive Orders regieren.

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biesi61 25.06.2018, 17:47
12. Logische Reaktion,

die absolut voraussehbar war und der noch viele andere Unternehmen folgen werden. So ist es betriebswirtschaftlich z.B. nicht mehr zu verantworten, die BMW-SUVs für die Märkte in Europa und Asien in den USA zu fertigen. Angesichts der Flexibilität der heutigen Montagewerke wird die Umstellung nicht lange dauern.

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wokri 25.06.2018, 17:49
13. Eigentor

Mr. Trump und es geht weiter! Die Bauern die Stahlfirmen alle verhalten sich nicht so wie Trump es sich wünscht. Bisher haben die Firmen keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, sondern hauptsächlich Aktien zurückgekauft, also alles getan um den Shareholder glücklich zu machen aber vielleicht war genau das der Plan von Trump.. er hat die einfache Bevölkerung dumm verarscht. Na denn...

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RRR79 25.06.2018, 17:52
14. Handelskriege kann man nicht gewinnen

Handelskriege kann man nicht gewinnen. Verlierer sind BEKANNTLICH 99,999999999999% der Bevölkerung, ein paar wenige machen Kasse oder gewinnen Wahlen mit dumm-einfach-naiven "Lösungen". Man kann nur hoffen, dass die Republikaner in den Mid-Terms eine schallende Niederlage kassieren und endlich mit entsprechenden Mehrheiten das Amtenthebungsverfahren für eine OFFENSICHTLICH überforderten Präsidenten eingeleitet wird.
Manche Firma machen in den USA wohl ernst und lassen dort eben nicht mehr produzieren - sondern woanders, weil dort ein wirtschaftlich inkompetenter Gameshow-Idiot das Szepter schwingt.

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dolfi 25.06.2018, 17:52
15. Eine gute Nachricht für alle Harley Fahrer

Endlich mal qualitativ hochwertige Motorräder aus Thailand. Vielleicht wird’s dann ja mal was mit der Marke Harley-Davidson.

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Dr. Hase 25.06.2018, 18:02
16. Make America great again

Bin mal gespannt auf den Tweet dazu von Trump. Oder mag er das nicht kommentieren?

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stadtmusikant123 25.06.2018, 18:10
17. wird man wohl verkraften

Bei einer Arbeitslosenquote von 4,Josef (EuroZone 9,1%) dürften die paar Jobs kaum auffallen.

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burlei 25.06.2018, 18:13
18. Wie war das noch mal?

Die EU-Strafzölle bringen ja doch nichts, Nischenprodukte, kauft niemand.... 40.000 EU-weit verkaufte Maschinen sind nicht unbedingt wenig. 2200 Euro für eine Harley mehr zahlen ist auch kein Pappenstiel. Lassen wir mal die billigsten und kleinsten Harleys außen vor, gehen die Preise pro Stück von 10.000 bis 45.000 Euro. Das tut Harley schon ganz schön weh, wie man sieht. Noch mehr weh tut es den amerikanischen Arbeitern dort, dem Staat Wisconsin und besonders seinem Gouverneur Scott Walker, einem strammen Republikaner, der bisher nur durch die Kürzungen bei den Sozialleistungen für Staatsbedienstete und durch Einschränkungen des Rechts auf Tarifverhandlungen für die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes aufgefallen war. Soll er doch mal seinen Wählern erklären, dass wegen der Politik ihres Präsidenten nun Firmen abwandern. Aber nein, war ein Denkfehler. Er wird seinen Wählern erklären, dass die bösen Europäer ihrem Präsidenten und besonders ihnen, den treuen Anhängern des selben schaden wollen. Schließlich sind die Europäer schuld, weil sie nicht vor ihrem GröPAZ gekrochen sind.

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Atheist_Crusader 25.06.2018, 18:15
19.

Zitat von RRR79
Handelskriege kann man nicht gewinnen. Verlierer sind BEKANNTLICH 99,999999999999% der Bevölkerung, ein paar wenige machen Kasse oder gewinnen Wahlen mit dumm-einfach-naiven "Lösungen". Man kann nur hoffen, dass die Republikaner in den Mid-Terms eine schallende Niederlage kassieren und endlich mit entsprechenden Mehrheiten das Amtenthebungsverfahren für eine OFFENSICHTLICH überforderten Präsidenten eingeleitet wird. Manche Firma machen in den USA wohl ernst und lassen dort eben nicht mehr produzieren - sondern woanders, weil dort ein wirtschaftlich inkompetenter Gameshow-Idiot das Szepter schwingt.
Würde ich so nicht sagen. Einen Handelskrieg kann man im Prinzip schon gewinnen - ob die dabei erlittenen Verluste den Sieg wert sind ist eine andere Frage. Deren Antwort auch davon abhängt wen man fragt - es ist ja wahrscheinlich, dass Gewinne und Verluste innerhalb eines Landes von völlig verschiedenen Gruppen getragen werden.

Allerdings: mehrere Handelskriege gleichzeitig zu führen, das ist generell eine schlechte Idee. Wenn jeder ungefähr im gleichen Maße austeilt wie einsteckt, dann summieren sich z.B. in der EU nur die Schäden durch die amerikanschen Schläge - aber in den USA summieren sich die Schäden durch die Gegenschläge der EU, Kanadas, Chinas, etc.

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