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EU-Vergleich: Jeder vierte Deutsche muss für Niedriglohn arbeiten
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Knapp ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland bezieht einen Niedriglohn von weniger als 9,54 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts IAB hervor. Europaweit gibt es nur in Litauen mehr Geringverdiener als hierzulande.

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ongduc 25.07.2013, 15:49
1. Ohne Niedriglohnsektor kein Aufschwung

China, USA und nun auch Deutschland: So macht man den Aufschwung!

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lisaschnei 25.07.2013, 15:49
2. Deutschland macht's richtig!

Besser mit Niedriglohn Arbeit haben und das geringe Einkommen dann mit Staatshilfe aufstocken als ganz arbeitslos sein und kaum oder gar keine Staatshilfe kriegen, wie das in vielen anderen Ländern der EU der Fall ist.

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matthias_b. 25.07.2013, 15:50
3. Verstehe

So wie ich das sehe, müssen wir uns also alle zusammen noch mehr anstrengen, damit die pseudoblinden Griechen ihre 6k als Zugfahrer verdienen und ihr Häuschen am Meer behalten können. Das Friedensprojekt Europa darf nicht gefährdet werden.

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userinlm 25.07.2013, 15:50
4. Traurig

Traurig, wie weit ea gekommen ist. Hat irgendeine Partei überhaupt vor, daran was zu ändern?!

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wind_stopper 25.07.2013, 15:51
5. Preis fuer die Globalisierung

Was man hier sehen kann, ist der Preis, den wir fuer die Globalisierung zahlen. Deutschland ist Exportweltmeister - auf dem Rücken von unzähligen Niedriglohn-Empfängern. Nur so kann die Deutsche Industrie ihre Exporte halten. Würde man den Menschen anständiges Geld für ihre Arbeit zahlen, dann wäre es mit dem Export-Wunder ganz schnell aus und vorbei.
So kann man sich mit "niedrigen" Arbeitslosenquoten und hohen Exporten brüsten. Ist alles gewollt und wird in Kauf genommen. Last die Leute für ein paar Mücken buckeln - alles im Namen der Globalisierung.

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vinyl 25.07.2013, 15:51
6.

Zitat von sysop
Knapp ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland bezieht einen Niedriglohn von weniger als 9,54 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts IAB hervor. Europaweit gibt es nur in Litauen mehr Geringverdiener als hierzulande.
Das sagt rein gar nichts aus. Möchte man einen Vergleich der Länder untereinander machen, muss man diese Zahlen zu den Lebenshaltungskosten ins Verhältnis setzten. Dann sieht die Welt nämlich schon etwas anders aus. Deutschland hat bei relativ hohen Löhnen relativ niedrige Lebenshaltungskosten.

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dissidenz 25.07.2013, 15:51
7. Herrlich...

... weil die Standards was als Niedriglohn/Normallohn/Grundversorgungsanspruch/Armut anzusehen/zu definieren ist und welche Zusatzleistungen die jeweiligen Bürger von staatlicher Seite bekommen so einheitlich ist.

Klasse Studie ohne die geringste Aussagekraft... aber ich bin mir sicher das rot/grün dies sofort aufgreifen wird und ausschlachten wird... jedoch auch diesmal gibt es dafür keinen Prozentpunkt mehr. Pech aber auch.

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kdshp 25.07.2013, 15:52
8.

Zitat von sysop
Knapp ein Viertel aller Beschäftigten in Deutschland bezieht einen Niedriglohn von weniger als 9,54 Euro brutto pro Stunde. Das geht aus einer Studie des Forschungsinstituts IAB hervor. Europaweit gibt es nur in Litauen mehr Geringverdiener als hierzulande.
Darum gehts deutschland oder vielen deutschen ja auch gut! So muss man nicht auf etwas von seinem eigenen wohlstand verzichten das amchen dann die menschen im niedriglohnsektor für diese. Und die umverteilung ist ja noch nicht zu ende ich meine das sich noch viele wundern werden denn auch sie werden mit dem lohn ganz schnell nach unten rutschen.Wetten.

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zynik 25.07.2013, 15:54
9.

Zitat von lisaschnei
Besser mit Niedriglohn Arbeit haben und das geringe Einkommen dann mit Staatshilfe aufstocken als ganz arbeitslos sein und kaum oder gar keine Staatshilfe kriegen, wie das in vielen anderen Ländern der EU der Fall ist.
Jo, das würde ich als Arbeitgeber, der seine Löhne durch den Steuerzahler subventionieren lässt, wohl auch so verpacken.

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