Forum: Wirtschaft
Euro-Crashkurs: Biedenkopf erklärt die Krise

Was deutsche Politiker in der Heimat nicht machen, übernimmt Kurt Biedenkopf. Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker erklärt verständlich, worum es bei der europäischen Integration geht und warum die Währungsunion falsch konstruiert ist - bei einem Vortrag in Südafrika.

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Sawubona 29.11.2011, 21:48
20. Soviel zu Biedenkopf

"Bei den Landtagswahlen 1994 und 1999 baute die sächsische CDU ihre absolute Mehrheit weiter aus. Vom 1. November 1999 bis zum 31. Oktober 2000 war Biedenkopf Bundesratspräsident. Nach dem Rücktritt Wolfgang Schäubles als CDU-Vorsitzender im Februar 2000 war Biedenkopf kurzzeitig als Übergangs-Parteichef im Gespräch. Aufgrund verstärkt auftretender Kritik an seinem Führungsstil und etlicher Affären (z. B. Paunsdorf Center-Affäre, Mietaffäre) erklärte Biedenkopf am 16. Januar 2002 seinen Rücktritt als Ministerpräsident zum 18. April 2002."


aus Wikipedia

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panda 29.11.2011, 21:55
21. ..

Zitat von sysop
Was deutsche Politiker in der Heimat nicht machen, übernimmt Kurt Biedenkopf. Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker erklärt verständlich, worum es bei der europäischen Integration geht und warum die Währungsunion falsch konstruiert ist - bei einem Vortrag in Südafrika....
Im Gegensatz zu SPON hat nach meiner Auffassung Biedenkopf nichts Neues gesagt - wer sich nur ein ganz klein wenig informiert und sich am Laufenden hält, der braucht keine zusätzlichen Nachhilfestunden.
Auch bei der Kanzlerin vermisse ich keinerlei Aufklärungsinformation - wer zuhören kann, der wird auch verstehen können. Der Vorwurf geht ins Leere.

Allerdings - ein klein wenig demokratische Reife gehört schon dazu. Dies darf man von jedem Bürger aber auch erwarten.
Aber manche Bürger wie auch manche Journalisten glauben ja, dass man sich zum Jagen tragen lassen darf und vergessen dabei, dass wir immer noch nicht im Schlaraffenland des Nürnberger Trichters leben.

Zur Demokratie gehört auch ein wenig Engagement und Eigeninitiative.

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marchofer 29.11.2011, 21:57
22. aha

Zitat von hadroncollider
Sie haben Recht, der Euro muss nicht gerettet werden, er ist nicht einmal bedroht. Es gibt keine Alternative zu ihm und ob Griechenland pleite geht oder nicht, hat auf die Existenz des Euro keinen Einfluss. Das Thema ist halt eine Spielwiese für "Apokalyptiker", wie erstaunlicherweise ausgerechnet der Spon meint, für all die propalästinensischen antikapitalistischen Weltverschwörer, die sich hier im Forum und anderswo tummeln. Seit Jahren wird von den linken und rechten, auf die Erfüllung ihrer pubertären Ideologieträume hoffenden Hirnis ein Untergang nach dem anderen prophezeit - mal sind es die USA, die von den Chinesen geschluckt werden, mal ist es Europa oder der Euro -und genauso lange interessiert das weder Europa noch den Euro noch die USA noch die Weltwirtschaft, der es blendend geht. Wir haben keine Wirtschafskrise, wir haben eine Verschwörungs-, eine Bildungs- und Denkkrise. Es geht uns zu gut, im gleichen Maße, wie die Zahl der leistungslosen Transferempfänger steigt, steigt die Zahl der alles infrage stellenden Deppen.
Wieder einer der wohl den Paukenschlag nicht hoert weil der Taub ist. "Alles infrage stellende Deppen"...ist das so ? Na ja, nur wer im Glashaus sitzt hat ja was davon wenn er mit Steinen wirft.

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Progressor 29.11.2011, 21:59
23. Gut, ok

Zitat von dakine
Ihre Aussage ist falsch. Vergleiche Ost-/Westdeutschland. Es ist politisch einfach nicht durchsetzbar in einem Währungsgebiet völlig unterschiedliche Lohnstückkosten zu haben. Ein Transfer ist dann notwendig. Und er muss, wohlfahrtstheoretisch gesehen, auch nicht einmal besonders schädlich sein.
Das ist ein ernst zu nehmender Vorhalt. Ich hoffte die politische Durchsetzbarkeit wäre im Vergleich Ost-/Westdeutschland mit z.B. Deutschland/Griechenland besser.

Sicherlich wäre eine Abwanderung gegeben. Die Hoffnung wäre, dass die Leute aber auch wieder zurückkehren, wenn sie sehen, dass im Hochlohnland keine Arbeit mehr für sie vorhanden ist.

Besser und schneller würde es gehen, wenn man Unternehmen vorschreibt, wo sie was zu produzieren haben. Man könnte das dann ja europäische Strukturpolitik nennen. ;-)

So ein Länderfinanzausgleich geht aber auch nicht lange gut. Sie sehen das daran, dass es dabei schon bei uns innerhalb Deutschlands Probleme damit gibt. Es fehlt dann auch jegliches Regulativ.

Also die Sache ist schwierig. Deshalb ist auch jeder gute Ökonom gegen die Einheitswährung gewesen.

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wabux 29.11.2011, 22:01
24. Kurt hat auch keine Ahnung

Zitat von DerNachfrager
Kurt Biedenkopf hat einen sehr guten Vortrag gehalten.
Nö hat er nicht!

Die Banken waren auch vor Griechenland schon pleite, da kann Griechenland nicht da Problem gewesen sein, höchstens ein Nebeneffekt.

Man sollte sich mal fragen warum Gr. überhaupt Geld bekam obwohl es von Anfang an nicht zahlungsfähig war und warum die Banken dafür Geld von den Staatsbanken bekamen um solche Pleitiers zu finanzieren?

Ich bekäme auch keine Unsummen als Kredit, weil ich dafür nicht kreditwürdig bin un das war Gr. auch NIE - schon allein wegen ihres Defizits.

Also, warum funktioniert das europ. Finanzsystem nicht?

Antwort: weil das alle so wollten, vor allem die Ackermänner mit 25% Gewinn.

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Stauss 29.11.2011, 22:05
25. Denen, die es begreifen

braucht er nichts zu erklären.

Die anderen werden es nie verstehen, warum Europa so nicht funktionieren konnte und warum eine Zollunion beser gewesen wäre. Hier liegt eiferndes Politikversagen vor. Die Neumitglieder glaubten, von den eigenen Fehlern ablenken zu können und eine neue Milchkuh aufgetan zu haben.

Was die dämliche Einleitung mit den Krawatten -was völlig am Thema vorbei ist- soll, bleibt ein Rätsel des Verfassers. Es kann doch nicht vom Leser verlangt werden, dass er sich erst durch banales Geschwätz durchwühlen muss, um auf die Kernaussagen zu kommen.

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hwolf@gmx.net 29.11.2011, 22:06
26. Totlach...

Zitat von hadroncollider
Sie haben Recht, der Euro muss nicht gerettet werden, er ist nicht einmal bedroht.... Wir haben keine Wirtschafskrise, ...Es geht uns zu gut, im gleichen Maße, wie die Zahl der leistungslosen Transferempfänger steigt, steigt die Zahl der alles infrage stellenden Deppen.
Ich lach mich tot, welch kindlicher Glaube. Sie werden sich noch wundern...

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amgitsnops 29.11.2011, 22:10
27. Das ist die Nachricht

Zitat von DerNachfrager
Kurt Biedenkopf hat einen sehr guten Vortrag gehalten. Das ist nicht wirklich eine Nachricht. Aber was hat er über die Zukunft des Euro gesagt ? DAS wäre wirklich eine Nachricht.
Er hat dazu nichts gesagt, das ist die Nachricht. So einfach kann es sein :-)

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Sapientia 29.11.2011, 22:15
28. Dieser selbstverliebte Spinner soll mal gleich

Zitat von sysop
Was deutsche Politiker in der Heimat nicht machen, übernimmt Kurt Biedenkopf. Der ehemalige CDU-Spitzenpolitiker erklärt verständlich, worum es bei der europäischen Integration geht und warum die Währungsunion falsch konstruiert ist - bei einem Vortrag in Südafrika.
in Kapstadt bleiben, in den townships kann er sich mit seinen Wissenschaftsphantasien noch Respekt bei einer knackigen 20-jährigen verschaffen; aber natürlich nur, wenn die Brille tiefgeschnallt auf der Nasenspitze sitzt.

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amgitsnops 29.11.2011, 22:16
29. Ganz egal ...

Zitat von brux
Meines Wissens waren die Waehrungen im Deutschen Zollverein bereits weitgehend harmonisiert bevor es zur Reichsgruendung von 1871 kam. Insofern irrt Biedenkopf. Man kann es aber auch so sehen, dass Preussen bereits so maechtig war, dass diese Fiskalunion auch ohne politische Union funktionierte. Aber das sind Details. Biedenkopf hat Recht, dass es zur Integration Europas keine Alternative gibt. Die deutsch-nationalen Dummschwaetzer, die jetzt Sprueche machen, haben leider nichts zu bieten, was nicht schon einmal grandios gescheitert waere.
Ganz egal, damals wurden Münzfälscher drakonisch bestraft, denn die bedrohten den Staat ansich.

Ich warte auf die drakonische Strafe für unsere Münzfälscher. Punkt und Basta.

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