Forum: Wirtschaft
Euro: Ein echter Föderalismus für Europa

Die Griechenlandkrise hat den Streit über die Zukunft der EU und des Euro offengelegt. Ein echter Föderalismus wäre das Gegenteil von Wolfgang Schäubles Vision - und würde ökonomisch funktionieren. Es wäre ein fundamentaler Schritt.

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brotherandrew 05.08.2015, 15:43
240. Ach du ...

Zitat von snigger
bevor wir über ein referendum zum "beitritt in die europäische förderalistische union" reden können, müssen wir uns mal über ein referendum zur wiedervereinigung deutschlands reden. die 2+4 verträge reichen mir als souverän nämlich nicht. ich finde (immer noch) der anschluss der dädärä an die brd war ein betrug an der friedlichen revolution'89.
... liebes Bisschen. Sie haben die Deutungshoheit über die friedliche Revolution 1989? Dass ich nicht lache. Auch ohne Volksabstimmung war es doch sehr eindeutig, daß sich die Mehrheit in der BRD und der sog. "DDR" offene Grenzen einschließlich Reise- und Niederlassungsfreiheit sowei Wiedervereinigung wünschten.

Auch heute würde nur eine Minderheit die Wiedervereinigung ablehnen.

Nun sind aber halt die Deutschen ein Volk und eine Nation, die unnatürlicherweise getrennt waren. Das kann man über die Mitgliedsstaaten der EU nicht sagen. Hier fehlt es an einer inneren Bindung, die ausreicht, um einen gemeinsamen europäischen Superstaat zu kreieren.

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brotherandrew 05.08.2015, 15:46
241. Leider ist ...

Zitat von derelgamer
''Eine echte Föderation bedeutet das Ende von Deutschland als eigenständigem Staat.'' Art 79 (3) Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den Artikeln 1 und 20 niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist unzulässig. Art 79 die sogenannte Ewigkeitsgarantie ist selbst ebenfalls unveränderbar. Sollte man dies rechtswidrigerweise dennoch tun tritt Art 20(4) in Kraft (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.
... aber Art. 79 Absatz 3 des Grundgesetzes nicht einschlägig für die Frage, ob Deutschland als Bundesstaat einer größeren staatlichen Einheit beitritt. Denn dadurch würde die föderale Struktur der BRD ja nicht verändert werden.

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RioTokio 05.08.2015, 22:38
242.

Zitat von snigger
bevor wir über ein referendum zum "beitritt in die europäische förderalistische union" reden können, müssen wir uns mal über ein referendum zur wiedervereinigung deutschlands reden. die 2+4 verträge reichen mir als souverän nämlich nicht. ich finde (immer noch) der anschluss der dädärä an die brd war ein betrug an der friedlichen revolution'89.
Sie meinen Stalins Kunstprodukt die SBZ bzw. DDR braucht irgendwen noch mal im Ausland zu fragen, ob das denn so ok ist mit Deutschland einig Vaterland und so...?
Putin oder wen?

Obwohl, der läßt ja gerade untersuchen, ob die baltischen Staaten überhaupt eigene Staaten sein dürfen...
Die damalige russische Regierung wäre ja womöglich überhaupt nicht zuständig gewesen und alles war ein großer Irrtum und Letland und co gehören noch zu seinem Reich...

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redbayer 06.08.2015, 11:23
243. Eine Reihe von Foristen

Zitat von Jasro
Das wäre selbstverständlich nicht nur das Ende von Deutschland als eigenständigem Staat, sondern natürlich ganz genauso das Ende aller anderen EU-Staaten als souveräne Staaten. Die Frage ist, ob z.B. Frankreich oder Dänemark das wirklich wollen, die eigene Souveränität zu Gunsten der EU aufgeben, von Großbritannien ganz zu schweigen. Schon von daher sind Münchaus Überlegungen schon mehr als müßig.
haben den Irrglauben "wenn Deutschland sich auflöst" müssten das andere EU-Staaten auch machen.

Was soll denn dieser non-sense. Wenn Deutschland sich auflöst (die Merkel-Demokratur ist ja schon dabei) wird es einfach nur "zentrale EU-Region Mitteleuropa" (Anm.: unter US-Verwaltung) in der sich jeder niederlassen kann wer will und machen kann was er will. Andere Länder wie Frankreich oder England werden sich das nie antun - wozu auch - dafür hat man doch die dumpen Deurtschen.

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adolfo1 06.08.2015, 14:10
244. Hobby-Ökonomen

Schon erstaunlich die Anzahl von Aufsätzen, die man
zum Thema der EU lesen kann, ohne dass den Hobby-Schreiberlingen bewußt wird, dass sich Arbeitswelt aufgrund Globalisierung, Modernisierung von Arbeitsprozessen und in der BRD auch teilweise durch die
Wiedervereinigung erheblich verändet hat. Millionen von Arbeitsplätzen wurden ohne Ersatz nach Asien und Osteuropa verlagert. Einen Bundesstaat Europa wird es auch nicht geben, bei unterschiedlicher Geschichte, Mentalität, Denkweise etc., einfach unmöglich in Einklang zu bringen. Bereits jetzt werden in bestimmten Länder EU-Hilfsgelder "zweckentfremdet". Das wird sich auch nicht ändern, denn kriminelle Energien lassen sich nicht mit Regeln eleminieren.

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hesse 18.08.2015, 14:34
245. Der Euro wäre ein EU-Föderalist ?

Das ist er ganz bestimmt nicht. Wie vernarrt muss jemand sein, so was zu behaupten ? Die im Grund gefestigten Einzelstaaten sind Garanten für den lebenstüchtigen Kontinent wie er bis vor 15 Jahren war. Die der EU angedichteten Vorzüge sind nie eingetreten.

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hesse 18.08.2015, 14:44
246. Wie soll man das verstehen ?

Zitat von Der unheimliche Hulk
... das Merkel nach Ihrer Wiederwahl genau so etwas vorschlagen wird - die Vereinigten Staaten von Europa. Sie hat dann nichts mehr zu verlieren. "Geschichte" macht man nur mit grossen Taten. An die Aera Merkel wuerde sich ansonsten in 15-20 Jahren keiner mehr erinnern. Die Hoffnung stirbt zuletzt ... Ich kann auch die .....
Deutschland soll gegenüber der USA keine Relevanz mehr haben ? Meinen Sie etwa das Chlor-Hühnchen ?

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