Forum: Wirtschaft
Euro-Gipfel: Jetzt müssen die Banken bluten

Europas Geldkonzernen stehen harte Zeiten bevor: Beim Krisengipfel haben die Euro-Staaten den Banken einen Schuldenerlass für Griechenland und strengere Kapitalvorschriften verordnet. Für einige Institute könnte das richtig teuer werden.

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veleg 27.10.2011, 14:32
40. aktienkurse

wenn ich mir die aktienkursentwicklung, der deutschen banken, seit gestern mittag, mal so angucke, kann ich nicht sehen dass es den banken an den kragen geht.
die sehen eher so aus als würden da wieder richtig reibach gemacht.

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Oberschlawutzi 27.10.2011, 14:32
41. Ich hab noch nie ...

... ne Bank bluten sehn.

Wenns tatsächlich mal eng wird für die Sippe der Geldbrenner, dann werden halt ein paar Hundertschaften der Münzpolierer und Scheinbügler "freigestellt", dann kann man mit dem ersparten Geld wieder die Obermaden stopfen. Sonst wandern die am Ende noch zu nem anderen Speckhaufen.

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wwwwebman 27.10.2011, 14:33
42. "die banken" sind WIR !

am ende verzichten WIR - als sparer, darlehensnehmer, versicherungsnehmer, mittelständler und bürger der länder, in denen die bösen banken steuern zahlen oder investieren - WIR bekommen schlechtere konditionen und finanzieren diesen schwachsinn!!!

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Müssen 27.10.2011, 14:36
43. Eben

Zitat von maikalex
"Die Banken" sollen bluten? Dass ich nicht lache. "Banken" können nicht bluten, es bluten die Bankmitarbeiter (wenn geschrumpft wird), es bluten die Steuerzahler (wenn die Banken ihre Verluste abschreiben), es bluten die Bankkunden (wenn die Gebühren erhöht und die Guthabenzinsen gesenkt werden) und es bluten die Aktionäre (wenn die Kurse fallen). Viele der griechischen Anleihen liegen doch schon bei der EZB, die muss natürlich am kräftigsten "bluten", d.h. die europäischen Staaten als Garantiegeber der EZB und damit deren Steuerzahler zahlen die Zeche. Im Endeffekt ist alles Augenwischerei für die Kulisse: Sämtliche Kosten landen am Ende des Tages beim "Kleinen Mann".

Diese Politikstrategie und Finanzstrategie wird als Erfolg verkauft..,

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frubi 27.10.2011, 14:37
44. .

Zitat von hansklauspeter
Auch eine reine Geschäftsbank könnte zu groß werden, ergo ist es sinniger sich den Umfang der Institute anzusehen, statt die Geschäftsbereiche zu trennen.
Wie wäre es, wenn man es trennt und die Institute von der Masse her reguliert. Es kann jedenfalls nicht mehr angehen, dass Banken nicht mehr Pleite gehen können. Das sollte man meiner Meinung nach sehr schnell angehen aber ich fürchte der Politik bleibt keine Zeit, da in spätestens 2-4 Wochen die Agenturen Spanien oder Frankreich weiter abstufen werden und somit das Rettungsvolumen wieder nicht ausreichen wird. Dann gibt es wieder eine Woche voller Abstimmungs- und Rettungsschlagzeilen und man kauft sich wieder Zeit. Ich bevorzuge ja als Privatperson mitlerweile den totalen Zusammenbruch, damit man endlich die Fehler einsieht und das ganze von 0 auf neu aufziehen kann. Auch wenn es für alle in diesem Land schmerzhaft werden sollte. Lieber einmal gegen die Wand fahren als über 100 km die Stoßstange an der Leitplanke zerkratzen.

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Krokodilsträne 27.10.2011, 14:37
45. man kann das alles nur noch als Satire ertragen

Zitat von flr2
Meine liebe Güte! Nehmt doch einfach wieder normale Fotos. Das zwanghafte 'dramatisieren-müssen' des Topthemas nervt doch nur noch.
gäbe aber einen tollen Hintergrund zu diesem Artikel ab http://www.der-postillon.com/search/label/Politik

Wusst gar nicht, dass im Kanzleramt ein Unterreferent namens Kaiser schreibt.

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Bundeskanzler20XX 27.10.2011, 14:37
46. Ein Lichtstreif am Horizont

Vielleicht hätte man doch einen 100% Schuldenschnitt machen sollen, dann wären die Aktienkurse der Banken vielleicht um 30% gestiegen und alle wären glücklich.

Das einzig positive aus dem ganzen ist die neu eingeführte Kapitalquote.
Die ist zwar noch lächerlich gering aber es geht immerhin in die richtige Richtung.

Vielleicht wäre das Versprechen der Politik, nie wieder eine Rettung für Banken oder Länder noch gut gewesen, damit die Verantwortlichen mal lernen nicht über den verfügbaren Mitteln zu agieren.

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rainer_stuss 27.10.2011, 14:37
47. AufhÖren!!

Zitat von sysop
Europas Geldkonzernen stehen harte Zeiten bevor: Beim Krisengipfel haben die Euro-Staaten den Banken einen Schuldenerlass für Griechenland und strengere Kapitalvorschriften verordnet. Für einige Institute könnte das richtig teuer werden.
Bei solchen Artikeln kann einem ja nur schlecht werden. Die lachen uns doch alle aus. Das geht sowas von gar nicht mehr, was hier mit uns veranstaltet wird...
http://alles-schallundrauch.blogspot...nicht.html?m=1

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niepmann 27.10.2011, 14:38
48. Unverfroren

Zitat von sysop
Europas Geldkonzernen stehen harte Zeiten bevor: Beim Krisengipfel haben die Euro-Staaten den Banken einen Schuldenerlass für Griechenland und strengere Kapitalvorschriften verordnet. Für einige Institute könnte das richtig teuer werden.
Unverfroren wird hier im BILD-Stil eine Schlagzeile getextet und damit der Anschein erweckt, als ginge es dem Volksfeind Nr. 1 endlich an den Kragen.
Die Wirklichkeit sieht anders aus. Beispiel Unicredit:
Solange die Staatspapiere (38 Mrd.) nicht fällig sind, bringen sie Rendite. Was fällig wird, kann der Staat zurückzahlen.
War sonst noch was bei der Unicredit?
Ach ja, die 9% Eigenkapitalquote! Wenn man einige hundert Millionen dafür zusammengespart hat: Liegen die im Tresor und miefen vor sich hin, oder arbeiten sie und bringen Zinsen nach Hause? Mag sein, dass Shareholder quietschen, weil Dividende ausbleibt.

Gut. Wer griechischen Schrott besitzt, hat ein anderes Problem. Sein Geld wird verbrannt, es sei denn, er hat in den vergangenen Jahren richtig gut damit verdient. Dann ist jender Gewinn futsch, den man zuvor als Dividende abfliessen liess. Aber die Meldungen besagen, es sei nicht viel Griechenland im Portfolio.

Nach Lage der Dinge fliesst kein Blut, sondern Tomatensaft.

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agrajag2 27.10.2011, 14:38
49. Bluten die Richtigen?

Die Banken sollen bluten - schön und gut.

Die Frage - sind es die Banken, die durch Spekulationen an der Krise verdient haben oder eher Banken, die eher konservativ in Staatsanleihen investiert haben?
Wird unterschieden, ob die Schuldner langfristig zu geringem Zins Kredite an Griechenland gegeben haben, oder ob es eher die Zocket waren, die in jüngerer Vergangenheit Kredite mit Mondzinsen vergeben haben?
Worauf ich hinaus will - sind es die Profiteure der Krise, die im Finanzsektor jetzt Kosten mitzutragen haben, oder kommen diese wieder ohne nennenswerte Einbußen davon?

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