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Euro-Gruppen-Krise: Wie es jetzt mit Griechenland weiter geht
DPA

Die Verhandlungen über das Griechenland-Programm sind gescheitert, und sehr bald muss Athen Geld an den IWF zahlen. Was droht in den kommenden Tagen?

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fatherted98 27.06.2015, 23:47
1. gar nichts...

....wird passieren. Die EZB wird den griechischen Banken weiterhin Geld ueber Umwege zuschaufeln, so dass die Regierung die Renten und Sozialleistungen auszahlen kann, damit die griechischen Banken Geld haben um die Konten auszugleiche...so einfach ist das...und in zwei Wochen kriecht Bruessel nach Athen und bittet unser Geld ohne Bedingungen anzunehmen....

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fx33 27.06.2015, 23:49
2. Die Finanzindustrie...

Die Finanzindustrie ist also bereit, für die Durchsetzung einer ihr genehmen Politik über Leichen zu gehen. Draghi, Dijsselblom und Lagarde sollten haftbar gemacht werden für die Schäden, die sie in ihren Allmachtsphantasien anrichten. Die schwarze Null aus Deutschland bitte gleich mit entsorgen. Danke!

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jgwmuc 27.06.2015, 23:51
3. keine ELA Gelder mehr, das ist unser Geld

Keinerlei ELA Mittel mehr. Das Geld würde nie zurück gezahlt. Die Griechen Party ist vorbei. Auch mit einer neuen Regierung würde der Affentanz weitergehen. Die Griechen wollen einfach nicht, das haben zahlreiche Regierung, links oder rechts oder jetzt extrem links ausreichend bewiesen. Griechenland erinnert an einen Zechpreller, Essen im teuersten Restaurant, schon beim an den Tisch setzend, wissend das sie die Rechnung nicht zahlen können.

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hapebo 27.06.2015, 23:52
4. Es geht weiter!

Und zum Jahreswechsel wird Griechenland an die Türkei verkauft. Die Akropolis wird von Erdogan umgebaut als Zweitwohnsitz. Unsere beiden Sirtakiboys gehen ins Kloster auf dem Berg Athos und sind für niemanden zu sprechen.Das Orakel von Delphi arbeitet nur noch gegen Vorauskasse und Dollars,keine Euros.

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B. Dellenbach 27.06.2015, 23:56
5. Griechenland entscheidet rational

Wer jetzt der Meinung ist, die Griechische Regierung um die Herren Tsipras und Varoufakis wären völlig irrationale Idioten, könnte irren. Die "Hilfsprogramme" der letzten fünf Jahre haben Griechenland verarmen lassen. Auch das aktuell verhandelte wird wohl kaum Perspektiven für Wachstum und Erholung geboten haben. Mit dieser Erkenntnis dürfte die Regierung die Zäsuren um ein Staatspleite abgewogen haben. Nur ein Programm mit Aussichten auf Genesung der griechischen Wirtschaft war aus derer Sicht wert, angenommen zu werden.
Im Übrigen ist ein möglicher Austritt Griechenlands aus dem Euro, entgegen aller Verlautbahrungen, kein "Horrorszenaro" mit desaströsem Ausgang. Griechenland wird mit einer eigenen Währung nach einer holprigen Übergangsphase wieder zur nötigen Wettbewerbskraft finden. Härter trifft es wohl die Banken in Europ und andere "Institutionen", um die es eigentlich immer ging, aber so öffentlich nie gesagt wurde. Hier werden massive Abschreibungen zu Buche schlagen.

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NightToOblivion 27.06.2015, 23:59
6. Geld hat kein Gewissen.

Davon ab dass dieser ganze Prozess extrem undemokratisch ablief bisher. So werden Millionen von Griechen für unfähige, längst abgewählte Regierungen und das versagen der Eurugruppe unter deutscher "Führung" geopfert, damit am Ende alle die Zeche zahlen um den Finanzkapitalismuss zu retten und die Demokratie zu vernichten.

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Robert Redlich 28.06.2015, 00:06
7. Militärdiktatur

Die Zukunft von GR ist absehbar. Nachdem es pleite ist und die öffentliche Ordnung zusammenbricht, wird das Militär für geordnete Verhältnisse sorgen. Das war´s dann mit der Demokratie. Und Europa wird viele griechische Flüchtlinge aufnehmen müssen.

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ichsagemal 28.06.2015, 00:08
8.

...mit diesem kleinkrämerischen Hickhack kann es NIE einen Konsens geben. Lt in Wahrheit nicht die Entscheidung: Bankenhilfe à la EU-Bürokratie vs. Hilfe für die Menschen und die Wirtschaft im 'Notstandsgebiet' Griechenland? Den Banken ist wahrlich genug geholfen worden; die Menschen leiden in Form von einer fast komplett in Arbeitslosigkeit einer jungen Generation. Nicht alle Staaten können und müssen mit dem Euro klarkommen. Länder müssen (temporäre) ausscheiden können, wenn's denn hilft.Der Euro ist und bleibt eine vertragliche Missgeburt und niemand will das heilen.

Griechenland kann's vormachen und Diskussionen über ein Update erzwingen. DAS würde langfristig allen helfen.

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PARLIAMENT 28.06.2015, 00:23
9. Fehleinschätzung

Mal wieder eine lächerliche Fehleinschätzung der Spon – Amateure.
Der Euro wird am Montag steigen, nicht drastisch aber deutlich…. wenn die Situation klar ist.
Das heißt wenn jetzt endlich konsequent gegen die Varupras-Zocker entschieden wird.

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