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Euro-Gruppen-Krise: Wie es jetzt mit Griechenland weiter geht
DPA

Die Verhandlungen über das Griechenland-Programm sind gescheitert, und sehr bald muss Athen Geld an den IWF zahlen. Was droht in den kommenden Tagen?

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Realist111 28.06.2015, 10:27
80. ?

Zitat von chronos-kronos
Das wollen die Griechen ja auch. Könnten die Griechen ja auch - so sie sich vom Sanktionsdruck gegen Russland befreien könnten und sich wiederum vom Einfuhrembargo der Russen befreien könnten. Als Tsipras vor nicht all zu langer Zeit in Moskau war und mit Putin über die Lockerung der Einfuhrbeschränkungen sprach, gab es in Brüssel und den MSM gleich Zeter und Mordio. Das Griechenland bei weitem mehr von Agrarexporten abhängig ist als Deutschland dürfte allgemein bekannt sein. Auch wenn das Russlandgeschäft nicht riesig ist, aber seit den Sanktionen sind schon tausende Klein und Mittelbauern pleite gegangen. Der EU-Markt hat die griechischen Produkte nicht aufgenommen. Dafür gab es in D in den Supermärkten (wie wohl auch vertraglich gesichert) Früchte und Gemüse aus Argentinien, Chile, Neuseeland (nicht nur Kiwi) und anderen Ländern, die mehr als 5000 Km entfernt sind.
Auch in Argentinien, Chile, Neuseeland gibt es Menschen, die durch den Verkauf ihrer landwirtschaftlichen Produkte ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen.
Was haben Sie daran auszusetzen?

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Hamada 28.06.2015, 10:32
81. Es ist vorbei - vorerst

Seit vier Monaten höre ich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Gefühlte tausend mal habe ich den Grexit gelesen. Jetzt fehlte nur noch als Steigerung, dass die Nato in Griechenland einmarschiert.
Lieber Spiegel, die EU in Brüssel hat versagt und mit ihr hat auch unsere Regierung versagt.
Das europäische Haus hat einen dicken Riss bekommen und die Statik ist in Gefahr.
Und warum? Weil Tsipras und Varoufakis keine Politiker sind, die sich die EU wünscht. Es werden glatte und geschmeidige Politiker gesucht, keine Politiker die auf ihr Volk sehen.

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FrankDr 28.06.2015, 10:35
82.

griechenland lebt auch vom tourismus. nun wieder geld umtauschen zu muessen, bei einem wohl taeglich schwankendem Kurs wuerde in.zukunft sicher kein vorteil

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mhuz 28.06.2015, 10:35
83.

Griechenland hat sich entschieden und das sollte man Akzeptieren - man hat versucht was man glaubt wasman tun muss l(laut Kant :der gute wille zählt). Man hat getan und entschieden was man glaubt was richtig ist und jetzt kann man sagen " Tut was ihr für richtig haltet aber tut es " und das was sie jetzt tun haben sie entschieden. Griechenland muss sich jetzt wieder auf sich selber besinnen.

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Realist111 28.06.2015, 10:36
84. ???

Zitat von prince62
Ganz genau so isses, gestern Abend in den Nachrichen des österreichischen Fernsehens hat dies der dortige Finanzminister aus Brüssel klipp und klar gesagt, es wird keine Grexit geben, nie und nimmer, egal was und wie Griechenland entscheiden wird, es wird immer Mitglied der Euro-Zone bleiben.
Woher Sie das haben, bleibt wohl Ihr Geheimnis!

Hier die Realität:
"Ganz anders klingt das bei Österreichs Finanzminister Hans-Jörg Schelling: Ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone - vulgo: Grexit - erscheine nach gestern "nahezu unausweichlich."

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o.winkelmann 28.06.2015, 10:41
85. Unser Geld

ist so oder so weg.
Die Frage ist nur, ob wir noch mehr verlieren.

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ernstmoritzarndt 28.06.2015, 10:43
86. Humanitäre

Laut WAMS überlegt die Kanzlerin bereits die Leistung humanitärer Hilfe nach Griechenland. Sind die Griechen derartig "pleite"? Kaum zu glauben.

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Realist111 28.06.2015, 10:45
87. !

Zitat von Hamada
Seit vier Monaten höre ich eine Hiobsbotschaft nach der anderen. Gefühlte tausend mal habe ich den Grexit gelesen. Jetzt fehlte nur noch als Steigerung, dass die Nato in Griechenland einmarschiert. Lieber Spiegel, die EU in Brüssel hat versagt und mit ihr hat auch unsere Regierung versagt. Das europäische Haus hat einen dicken Riss bekommen und die Statik ist in Gefahr. Und warum? Weil Tsipras und Varoufakis keine Politiker sind, die sich die EU wünscht. Es werden glatte und geschmeidige Politiker gesucht, keine Politiker die auf ihr Volk sehen.
Tsipras und Varoufakis scheinen wohl auch keine Politiker mehr zu sein, die sich deren Volk mehrheitlich wünscht.

"... über die die griechische Zeitung "To Vima" berichtet, würden 47 Prozent der Griechen für ein Abkommen mit den Geldgebern stimmen und nur 33 Prozent dagegen (der Rest ist unentschieden). Ein Ja zu einem Deal bedeutete aber eine schwere Niederlage für die Syriza-geführte Regierung."

Wer hat denn da versagt?

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rkinfo 28.06.2015, 10:45
88. Insolvenz der griechischen Banken ab MO oder MI ?

Um Insolvenzverschleppung zu umgehen müssten die Banken frühzeitig die Insolvenz erklären ?!
Dann würde auch die Finanzierung dee Regierung verhindert bzw. die Auszahlung von Gehältern und Renten ?
Zumindest sollte nur noch dosiert Geld ausgezahlt werden.

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stefan_mahrdt 28.06.2015, 10:49
89. Die Politik hat versagt

Projekt Europa für nachhaltigen Frieden droht nach siebzig Jahren zu scheitern. Bürgerkrieg in Griechenland und die Spaltung Europas sind im Verzug. Schwierig - es ist jetzt fünf Minuten nach zwölf und der heutige Sonntag bringt Besinnung für einen morgigen Montag mit verändertem Blickwinkel. Die Institute werden den Geldfluss regeln, bevor am nächsten Sonntag der Wille des griechischen Volkes sich manifestiert und die Regierung adjustiert. Spannend.

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