
Die Fronten sind verhärtet, die Erwartungen gering - trotzdem muss sich die Euro-Gruppe am Nachmittag einigen. Sonst ist die Pleite Griechenlands kaum noch aufzuhalten. Die Regierung in Athen zeigt sich allerdings weiterhin unnachgiebig.
...wieder mal ein Versuch von SPON etwas zu implizieren, was nicht eintreffen wird. Die Griechen wissen genau das D sie nicht fallenlaesst...ansonsten waeren sie nicht so oberarrogant bei den Gespraechen aufgetreten....es fragt sich nur wie die Regierungen der EURO Gruppe ihren Waehlern das erneute einknicken erklaeren werden...naja...in D braucht man sich da keine Sorgen zu machen...der Deutsche Michel zahlt...egal fuer was.
Es gibt nur zwei mögliche Ergebnisvarianten:
- ein fauler Kompromiss
- ein Ende mit (wie großen?) Schrecken
Meine Wahl ist eindeutig.
Die Griechen geben also schon zu, daß der Brief nur ein weiteres, oberdreistes Manöver war, die Europäer einzulullen, um ohne Leistung an Geld zu kommen. Nein, jetzt muss man die Griechen endlich verstehen und beim Wort nehmen: sie wollen keine echte Hilfe, sind nicht bereit etwas dafür zu tun und wollen lieber die Drachme. Das hat nun einmal das Volk entschieden, das muss man respektieren. Immerhin sind alle anderen EU-Staaten zunächst nur ihren eigenen Wählern, aber auch ihren Nichtwählern verpflichtet. Ein Neuanfang für Griechenland mit Drachmen löst viele Probleme zwar nicht, birgt aber eine ungeheure Chance, die Fähigkeiten der Griechen endlich doch ein Steuersystem aufzubauen zu prüfen.
Der Grexit sollte kommen. Griechenland sollte die Rückzahlung also verweigern und wieder bei Null anfangen.
Es wäre das Beste für beide Parteien.
Deutschland müsste seinen Steuerzahlern nicht mehr erklären, warum sie Geld nach Athen tragen.
Und die Griechen könnten sich aus eigener Kraft mit einer Drachme wieder hocharbeiten.
Die Lebenshaltungskosten würden sinken, die Arbeit würde billiger, gerade reizvoll für Investoren. Baut man dann noch etwas die Bürokratie ab, steht dem Wirtschaftsboom nichts mehr im Wege.
Und wenn wieder Korruption alles zunichte macht? Dann ist es wenigstens nicht mehr Deutschlands Problem.
Regierung hält das wirklich für ein Spiel, Tsipras und sein weltfremder Professor scheinen wirklich zu glauben das der Bluff gelingt und frisches Geld ohne Auflagen fließt. Die Europartner sollen griechische dolce Vita finanzieren. Ich glaube nicht dass das gelingt; Spieltheorieexperte hin oder her.
....wie Euroland die Sache um Griechenland bereinigte bisher, hat gesellschaftlich verheerend gewirkt. Alleine die Vertreibung von 25 Prozent der Griechen aus jeglichem Zugang zu medizinischer Versorgung ist abartig. Die EU wäre gut für die Bevölkerung kann kein Politiker ernstlich mehr sagen.
Wie will man Politiker wählen, an deren Ziele glauben, die das sagten und jetzt so handeln?
die Griechen mit in den Euroraum mit aufzunehmen war ein riesen Fehler. Jetzt haben wir die große Chance diesen Fehler wieder gut zu machen. Also auf gehts, lasst die Griechen ziehen........
als Schrecken ohne Ende. Die Griechen haben gewählt, nicht zu sparen. Wir haben eine Regierung gewählt die verpflichtet ist, sorgsam mit deutschen Steuermitteln umzugehen.
So oft wie die Griechen bereits ihre Zahlen gefälscht haben und Zusagen nicht eingehalten haben, darf es nicht wieder Geld geben, ohne dass die Bedingungen zu 100 Prozent erfüllt werden. Wenn ich einen Kredit von der Bank möchte, dann muss ich auch den Vertrag den die Bank anbietet annehmen oder ablehen. Aber ich kann nicht sagen, Ich nehme zuerst das Geld und bemühe mich später gemeinsam mit der Bank eine Lösung zu finden ob und wie wir mit den Bedingungen des Kredites weiter vorgehen. Das würde keine Bank mit sich machen lassen - warum soll der deutsche Steuerzahler als Bank der Griechen darauf eingehen?
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