Forum: Wirtschaft
Euro-Krise: Die Rückkehr der spanischen Grippe
REUTERS

Die Zinsen für spanische Anleihen steigen wieder. Die Regierung muss neue Einschnitte verkünden. Investoren zweifeln schon wieder an Spaniens Zukunft. Ökonomen warnen: Das Land dürfe sich nicht kaputtsparen.

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jean1057 11.04.2012, 20:06
20. Sie glauben doch wohl nicht..

Na, schauen wir doch mal auf die spanischen "Fundamentals". Ja, liebe angloamerikanische Finanzsympathisanten, ich meine z.B. die 60% spanische Staatsverschuldung, und noch so einige andere Sachen.

an das Märchen der NUR 60% Verschuldung Spaniens ?? Da kommt mir doch der Vergleich mit dem Weihnachtsmann in den Sinn :)
Spaniens Verschuldung liegt bei mind. 90% (laut spanischen Oekonomen welche noch die Ausstände der laufenden bis zu 500 Tage alten Rechnungen einbeziehen) und noch weit höher wenn man die ungedeckten Pensionskassen (staatlichen) einbezieht und das Schiff zum sinken werden noch die noch (nicht geleisteten Bürgschaften ) der maroden Banken Spaniens sein. Die Banken Spaniens sitzen auf unglaublichen Mengen an Immobilien die keiner zu den Preisen haben will die vor dem crash "verbrieft" wurden...das ist keine Anglo-Amerikanische Verschwörung die von den linken Politikern immer wieder als Vorwand angebracht wird...es ist das EURO Problem Spaniens...

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doofundick 11.04.2012, 20:06
21.

Das Problem sind doch die hohen preise und die hohe Privatverschuldung. Und die steigt doch noch weiter, wenn der Staat ständig spart. Nur die Reichen will keiner anzapfen. Da könnte man Geld ohne starke wirtschaftliche Verwerfungen einsammeln. Und die Privatverschuldung könnte endlich vernünftige bekämpft werden. und dann wird auch noch bei Bildung gespart. was für ein Fehler. Die Staatsverschuldung ist das kleinste Problem von Spanien und das muss die Regierung jetzt erkennen.!!!

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londonium 11.04.2012, 20:07
22. aber ohne Subventionen

Zitat von 4711_please
Verstehe gar nicht, warum nicht Mittel bereitgestellt werden zur Förderung der Solarenergie in Südeuropa. Denn erstens dürfte sie dort sehr viel effizienter als hierzulande sein, zweitens wäre es ein Mittel um die Handelbilanzdefizite abzubauen, drittens wären Investitionen in die saubere Energieproduktion im Süden Europas für den Norden doch äußerst produktiv, viertens würde davon die siechende deutsche Solarindustrie profitieren, fünftens wäre es ein europäisches Zeichen, die Klimaziele gemeinsam zu erreichen, sechstens dient es der Energiesicherheit in Europa, siebtens würden Arbeitsplätze in Südeuropa geschaffen. Dabei ist doch klar, dass ohne Investitionen Südeuropa gar nicht aus der Krise kommen kann. Sicher gibt es noch mehr Argumente dafür, also was hindert Europa, diese Vision zu verwirklichen? Merkel und Sarkozy? Der Neoliberalismus? Egoistische Nationalstaatlichkeit? Energieideologie? Nach meiner Beobachtung hat der Kapitalismus immer dann gezeigt, dass er zu voller Stärke aufläuft, sobald Innovationen umgesetzt werden. Siehe die digitale Innovation in den letzten 20 Jahren. Wenn dem Kapitalismus die wirklich sinnvollen Innovationen ausgehen, dann hat er aber eine Megakrise!
Investitionen, auf jeden Fall. Zum Glueck werden die Subventionen fuer die Solarindustrie endlich allmaehlich gekuerzt. Diese Unternehmen muessen langsam im freien Markt bestehen, nur so sind sie auch innovativ, dh, verbessern die Effizienz und machen vielleicht einmal den Quantensprung hin zur Speicherung der Sonnenenergie. Um Missverstaendnissen vorzubeugen, die Subventionen der grossen Energielieferanten haette es nie geben duerfen, das sind ja Oligopole, denen es viel zu gut geht auf Kosten der Energieverbraucher. Konkurrenz im Energiemarkt gibt es effektiv nicht.

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PrinzEisenerz 11.04.2012, 20:08
23. Und zwischendurch wird beruhigt

Zitat von osis1980
Welch Überraschung. Alle drei Monaten die gleichen Meldungen. Mehr Steuergelder, mehr Banken, mehr Rettung. Bis in drei Monaten....
und herumgelabert, obwohl sich ja nichts geändert hat
mit dem Rettungspaket, das ja auch in normalen Zeiten
als Peripheriezuschuß gezahlt worden wäre :
Spanien hat das längste Autobahnnetz Europas.

Aber dann kann man sagen "die Krise kommt wieder"
oder "der Winter kommt zurück" - und vielleicht wundert sich
ja immer noch jemand ?

Die Medien haben irgendwie was mit Nokia gemeinsam...
oder ist das die EU, oder die Menschheit ?

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walter_e._kurtz 11.04.2012, 20:08
24. schon komisch

Zitat von 4711_please
Verstehe gar nicht, warum nicht Mittel bereitgestellt werden zur Förderung der Solarenergie in Südeuropa. Denn erstens dürfte sie dort sehr viel effizienter als hierzulande sein, zweitens wäre es ein Mittel um die Handelbilanzdefizite abzubauen, drittens wären Investitionen in die saubere Energieproduktion im Süden Europas für den Norden doch äußerst produktiv, viertens würde davon die siechende deutsche Solarindustrie profitieren, fünftens wäre es ein europäisches Zeichen, die Klimaziele gemeinsam zu erreichen, sechstens dient es der Energiesicherheit in Europa, siebtens würden Arbeitsplätze in Südeuropa geschaffen. Dabei ist doch klar, dass ohne Investitionen Südeuropa gar nicht aus der Krise kommen kann. Sicher gibt es noch mehr Argumente dafür, also was hindert Europa, diese Vision zu verwirklichen? Merkel und Sarkozy? Der Neoliberalismus? Egoistische Nationalstaatlichkeit? Energieideologie?
Die Argumentation ist mir auch schon häufiger durch den Kopf gegangen...
Vielleicht ist eine solche Vorgehensweise einfach nur viel zu nachhaltig für die derzeitig vorherrschende Tagespolitik.
Ist eigentlich schon die Gästeliste von Ackermanns Geburtstagsfeier im Bundeskanzleramt (sponsored by Steuerzahler, with best regards ;-)) veröffentlicht?
Könnte ja aufschlußreich in dieser Debatte sein; wessen Brot ich eß,...

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didigermany 11.04.2012, 20:12
25. Was soll das?

Zitat von sysop
Die Zinsen fü
Dieser Artikel ist doch nur ein Sammelsurium von koennte,wuerde,haette bla,bla, bla.......
Genau den gleichen Muell hat der Muenchau verzapft. Noch vor kurzem hat er sich blamiert, den mittlerweile von Kollegen als unwissenschaftlich bezeichneten Herrn (Un)SINN zu verteidigen.
(Target2 Diskussion)Da ging es ja auch um die Abstimmung im Bundestag. Ein Schelm der boeses dabei denkt.
Ich habe es mir abgewoehnt die Artikel dieses abgedroschenen CITY Apologeten zu lesen.
Kommt mir vor wie im Laden: "Was darf es denn heute sein, es muss nur gegen den EURO sein"

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neuronenzenker 11.04.2012, 20:47
26. ungedeckte Geldschöpfung

"Während die weltweite Banken- und Finanzkrise - die derzeit zur "Eurokrise" uminterpretiert wird - in ihr fünftes Jahr geht, verschwinden Stück für Stück demokratische Spielregeln. Wesentliche Ursachen der Instabilität, wie etwa die private Geldschöpfung, bleiben weiter tabu"

Geld aus dem Nichts | Telepolis

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EEkat 11.04.2012, 20:50
27. Rückkehr der spanischen Grippe?

"Rückkehr", der ist gut.

Aber noch besser war: "spanische Grippe".

Es ist der Todeskampf Deutschlands.

Hitler hatte die Deutschen am Ende absichtlich in den Untergang schicken wollen, nachdem Hitler-Deutschland sich vorher den ganzen Kontinent unter den Nagel reißen wollte.

Wieder wird die Vision gestreut, das alles was derzeit geschieht sich doch zu unserem, des Deutschen Vorteil vollzieht. So billig sind wir zu haben.

Weil wir, weil doch unsere Wirtschaft davon profitieren würde.

Offensichtlich glaubt unser Volk, daß es bei der Einführung des Euro zu seinem eigenem Glück von unseren Parlamentarieren belogen wurde, die nun mit der vorteilhaften Wahrheit herausrücken.

Spanische Grippe: die ist kein Problem, wenn das Hirn nichts mehr mitbekommt. Es ist von Vorteil, wenn man nichts mehr mitbekommt, solange man sichergestellt hat, daß das eigene Ende dem allgemeinen Zusammenbruch vorangeht.

Zumal diesmal kein erneuter Wiederaufbau winkt.

Das wars, Deutschland.

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fk85 11.04.2012, 21:05
28. So ist es

Zitat von EEkat
"Rückkehr", der ist gut. Aber noch besser war: "spanische Grippe". Es ist der Todeskampf Deutschlands. Hitler hatte die Deutschen am Ende absichtlich in den Untergang schicken wollen, nachdem Hitler-Deutschland sich vorher den ganzen Kontinent unter den Nagel reißen wollte. Wieder wird die Vision gestreut, das alles was derzeit geschieht sich doch zu unserem, des Deutschen Vorteil vollzieht. So billig sind wir zu haben. Weil wir, weil doch unsere Wirtschaft davon profitieren würde. Offensichtlich glaubt unser Volk, daß es bei der Einführung des Euro zu seinem eigenem Glück von unseren Parlamentarieren belogen wurde, die nun mit der vorteilhaften Wahrheit herausrücken. Spanische Grippe: die ist kein Problem, wenn das Hirn nichts mehr mitbekommt. Es ist von Vorteil, wenn man nichts mehr mitbekommt, solange man sichergestellt hat, daß das eigene Ende dem allgemeinen Zusammenbruch vorangeht. Zumal diesmal kein erneuter Wiederaufbau winkt. Das wars, Deutschland.
Traurig aber wahr!

Man fragt sich wirklich, ob die Deutschen tatsächlich so naiv sind.
Was geht in deren Köpfen vor, da sie alles ohne Murren akzeptieren? Glaubt man hier im Lande wirklich an ein gutes Ende?

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silverhair 11.04.2012, 21:07
29.

Zitat von neuronenzenker
"Während die weltweite Banken- und Finanzkrise - die derzeit zur "Eurokrise" uminterpretiert wird - in ihr fünftes Jahr geht, verschwinden Stück für Stück demokratische Spielregeln. Wesentliche Ursachen der Instabilität, wie etwa die private Geldschöpfung, bleiben weiter tabu"
Stimmt und der Unsinn mit "Die EZB gibt den Banken geldspritzen mit denen die Anleihen kaufen" auch!

Das ZB-Geld der Notenbanken verläßt die EZB niemals- davon kommt nichts - aber auch nichts in den Wirtschaftskreislauf - sondern die priv.Banken machen daraus "Giralgeld" was sie den Staaten andrehen - und nur dieses "kreist" in der Wirtschaft und dient als "Verschuldung" der Staaten und Bürger!

Das die Spanischen Banken ihre "Kredite" nicht mehr haben liegt einfach daran das sie diese für Geldtransfers opfern mußten , und zwar in die anderen Länder der Eurozone - den auch in Spanien räumen die Klugen ihren Konten indem sie überall reale Werte kaufen , während die Banken weiter "Giralgeld erzeugen" und dieses als Staatsanleihen verscherbeln, und die Staatsanleihen bei der EZB dann wieder als Sicherheiten anlegen!

Hier werden mal wieder Halbwissen und Nonsens fleissig gemischt um nur irgendwo zu erklären wie "segensreich" doch die Banken sein sollen - wobei sie nur ein Ponzi System betreiben -ein "privates Müll-Waren-System basierend auf Giralgeld"!

Das sollte eigentlich Spiegelautoren längst klar sein .. seit 1972 ist das zumindest so .. aber scheinbar schreibt man lieber irgendwelchen Müll , als das man sich mal die Schreibe der Journalisten von Früher ansieht , die das schon viel klarer und deutlicher beschrieben haben!

DER SPIEGEL39/1972 - Geld aus dem Nichts

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