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Euro-Krise: Forscher warnen vor D-Mark-Comeback
DPA

Eine Rückkehr zur D-Mark hätte für Deutschland verheerende Folgen. Das besagt eine Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde. Der Euro sei auch dann noch die bessere Wahl, wenn Deutschland einen Großteil seiner Hilfskredite abschreiben müsste.

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imvorbeigehen 29.04.2013, 19:49
170.

Zitat von sysop
Eine Rückkehr zur D-Mark hätte für Deutschland verheerende Folgen. Das besagt eine Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde. Der Euro sei auch dann noch die bessere Wahl, wenn Deutschland einen Großteil seiner Hilfskredite abschreiben müsste.
Bertelsmann-Studie. Aha. Die Amigos kriegen Angst. Es könnte im Sinne der Bürger gehen und nicht im Sinne der Amigos. Ob DM oder der kleine Währungsverbund der wirtschaftlich gleichwertigen LÄnder (mit zwingendem Referendum) - alles ist bessere Wahl, als die heutige Fehlkonstruktion mit ewigen "Rettungsaktionen" für Banken.

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qoderrat 29.04.2013, 19:50
171. Link zur Studie

Zitat von leiboldson
Jetzt sind wir mal so blauäugig und glauben alles was die Studie (link?) herausgefunden hat
Der Link vom Foristen dowhepole zum Nachlesen:
http://www.bertelsmann-stiftung.de/c...26_37727_2.pdf

Zitat von leiboldson
übrigens: best case, worst case??
Ist bis zu einem gewissen Grad enthalten, wobei schon in der Studie selbst leichte Zweifel am best case-Szenario anklingen. Das worst-case-Szenario lesen Sie lieber selbst, ist immer besser wenn man sich unvorbelastet eine eigene Meinung bildet.

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Gerdtrader50 29.04.2013, 19:50
172. Die Bertelsmann Stiftung wieder, interessant....

Ich versuche mal, den Sachgehalt der Studie für den gemeinen Plebäer zu übersetzen, frei nach "Werner": Lall, lall, Überfall, ratatazong, ab is der Balkong. Mehr sind die Aussagen nicht wert: Die Behauptung, eine Schrottwährung wie der Euro würde erhebliche Vorteile bringen, ist schlichtweg falsch.Die Devisenkursschwafelei ist exorbitanter Unsinn, alldieweil Wirtschaftsteilnehmer im früheren Export und Import in früheren Ausländern und heute halt im "Binnenmarkt"-Handel früher lediglich 0,2 bis max 0,3 % bei Tranchen ab 100.000 DM ( 50.000 Euro) zahlen mussten bei ordentlichen Banken in ordentlich geführten Ländern. Es fielen zusätzlich die Kosten für die Hermesdeckung an, bei Zahlungsausfall. Währungsrisiken waren auch damals jederzeit locker durch Warenterminmärkte der Amis absicherbar, da haben die Europäer noch nicht gewusst, was derivate Märkte sind. Auch das ist also Quatsch. Und so hoch waren die Einschussmargins für die Kontrakte nun wirklich nicht. Oft oder meist jedoch wurden zu diesen Absicherungen zusätzlich unwiderrufliche, mehrfach teilbare Akreditive gestellt, welche bei richtiger Wahl der Bank im "Ausland" eine hohe Sicherheit dastellte und meist auch durch die Bonität des Nehmers zur Vorfinanzierung des Auftrages verwendet werden konnte. Internatonal "Letter of Credit genannt" .Einzig dem an der Grenze sortentauschenden Touristen blieben höhere Wechselgebühren durch Kleinbeträge nicht erspart, da er "Sorten" tauschte, so nannte man das. Da waren dann schonmal 5 oder mehr % Kosten fällig, auch das ist richtig. Die Nachteile, welche die starre Multinationalwährung mit sich bringt und die Rezessionen, die sie nebst der zusätzlich falschen Politik der Nordländer, vor allem Merkels/Schäubles auch begründet, überwiegen weitestgehend sämtliche angeblichen Vorteile. Von den Billionen (in Bälde) für die Eurorettung gar nicht zu reden, sonst klappt das Geschwätz direkt zusammen. Ich kann dieses Politikergeschwafel des Govermentes und ihrer willfährigen Organisationen im Wirtschaftsbereich nicht mehr hören, mir geht das gigantisch auf den Wecker, das Gesabbel. Von der hohen Kunst, durch antizyklische Finanzpolitik die Konjunkturen der gebeutelten Euroländer nochmal zum Blühen zu bringen, davon verstehen sie alle nichts. Nur vorm Geschwafel, davon sind reichliche Kenntnisse vorhanden. Man kann auf die Studie verzichten. Schafft mal die Arbeitslosen von der Strasse, dann habt ihr was zu tun, "Intellgenzbestien".

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Eva1230 29.04.2013, 19:51
173. Spannend

Zitat von sysop
Eine Rückkehr zur D-Mark hätte für Deutschland verheerende Folgen. Das besagt eine Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde. Der Euro sei auch dann noch die bessere Wahl, wenn Deutschland einen Großteil seiner Hilfskredite abschreiben müsste.
finde ich die Projizierung auf die Jahre 2013 bis 2025. Nichts Genaues weiß man nicht und die Bertelsmann Stiftung arbeitet mit Zahlen, die man sich nicht besser aus der nächsten Glaskugel deuten könnte.

Es ist ein wenig merkwürdig, dass so schnell in Vergessenheit geraten ist, dass der Euro
1. ohne den Hauch einer anständigen volkswirtschaftlichen Bewertung einfach eingeführt hat. Soll heißen, dass die wichtigsten gemeinsamen Grundlagen wie Sozial-, Steuerrecht u.ä. bis heute fehlen. Und man hört ja nicht auf damit, ihn Ländern anzudienen, die weit weg sind von der entsprechenden "Reife", ihn zu besitzen.
2. Europa mehr trennt als vereint. Dass sich gerade die Südländer in kritischer Kondition befinden, kaum Luft holen können. Meiner Einschätzung nach wird die Brisanz sozialer Konflikte, ob schwelend oder akut, von Politik und auch von den Medien weitestgehend still geschwiegen. es kann nicht sein, was nicht sein darf.
3. politisch zwar gewollt ist, aber dass sich die Verantwortlichen die Situation schön reden. Manchmal frage ich mich, was die geraucht haben. So ist es nicht nur den derzeitigen, sondern de zukünftigen Generationen gegenüber in höchstem Maße verantwortungslos.
4. als künstliches Konstrukt ein todkranker Patient ist. Das ständige Reanimieren ändert leider nichts an den Ursachen der Krankheit.

Das Erzeugen von Angst und Panikmache muss aufhören. Nichts im Leben ist ohne Alternative. Und man muss sich mal fragen, wer den meisten Nutzen aus dieser gesteuerten Berichterstattung bei Bertelsmann zieht. In der AfD sitzen eine Menge kluger Köpfe. Ich denke, dass man ihre Expertise sehr ernst nehmen sollte und nicht kübelweise Dreck aus allen Richtungen über sie schütten sollte. Wenn das mögliche politische Resultat nicht ein schreckliches wäre, nämlich entweder die große Koalition oder, noch schlimmer, Rot/Grün, würde ich erwägen, die AfD zu wählen.

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plattmacher 29.04.2013, 19:52
174. __

Zitat von sysop
Eine Rückkehr zur D-Mark hätte für Deutschland verheerende Folgen. Das besagt eine Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung erstellt wurde. Der Euro sei auch dann noch die bessere Wahl, wenn Deutschland einen Großteil seiner Hilfskredite abschreiben müsste.
Tagesthemen Sarrazin Euro Kritik - Thomas Mayer Chefvolkswirt Deutsche Bank stimmt zu! - YouTube

Die D-Mark war über 50 Jahre hart, der TEuro wurde schon nach 6 Jahren zur Krisenwährung - erzählt nur weiter eure Märchen, liebe Bertelsmann-Stifter.

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pimpflegionaer 29.04.2013, 19:52
175.

Jetzt fehlt noch eine "unabhängige" Studie der Konrad Adenauer Stiftung, dann haben wir die Meinungen aller CDU eigenen "Experten" gehört. Wenn mir eine Stiftung der AfD das erzählen würde könnte ich das sogar glauben. Aber so blicke ich in die Schweiz oder nach Norwegen und bin neidisch!

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Wellness 29.04.2013, 19:52
176. unglaubwürdig

Für mich ist die Bertelsmannstiftung ein "Aktiver Lobbyverein "für den Industriestandort Deutschland.Es hat mit dem Stiftergedanken auch gar nichts zu tun.Für mich ist es Skandalös das dieser auch noch Steuerliche Vorteile geniesst.Zwischen Gethoisierung von Hartz IV Kids bis zum Stossgebet "Der Euro ist unser Schicksal".Ich hoffe bald das wir im Parteienspektrum ein neues Farbenspiel erleben werden.

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tuchholzky 29.04.2013, 19:52
177. Ich wähle AfD, weil

die Eliminierung des Euro für alle Staaten in Europa nützlich sein wird. Wir benötigen Wechselkurse, die sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit jedes Staates orientieren müssen. Konkurs eines Staates ? Na und ?
Schauen Sie sich beispielsweise Argentinien an. Denen geht es wieder blendend. Was heute passiert, ist lediglich Konkursverschleppung der betr. Staaten.

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ronomi47 29.04.2013, 19:52
178. Obstruse Halbwahrheiten...

Zitat von abstrusus
Schweiz Skandinavien und GB taugen nur wirklich nur sehr bedingt als Vergleich, die haben zum Teil völlig andere Wirtschaftssysteme, Steuersysteme etc. CH profitiert (noch) von dubiosem Bankensystem, dito GB, Schweden z. B. (lebe selbst da) hat ein anders Steuersystem (das laut FDP gar nicht funktionieren kann)...
... die Sie da zum Besten geben. Die Schweiz hat schon seit einiger Zeit ihre Politik geändert, üben doch alle Banken Druck auf deutsche Schwarzgeldkontobesitzer aus. Aber das wollen Sie nicht zur Kenntnis nehmen.

Es macht eben Grün/Rote Europaturbos enorm sauer, dass inmitten unseres Kontinents eine intakte Demokratie mit einem relativ schlanken Staat existiert, der tatsächlich funktioniert. Und deren Bürger dank Initiativen und Referenden wichtige und manchmal auch weniger wichtige Themen zur Abstimmung bringen können.

Machen Sie das doch einmal in einem EU-Staat!

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heinzi99 29.04.2013, 19:53
179. von der Bertelsmann Stiftung kann man kaum ein serioeses urteil erwarten.

es kommt auf den verlauf der eurokrise an. wenn sich keiner reformiert, keiner spart, dann ist ein austritt die bessere alternative. dazu brauche ich keinen titel an einer uni. vom umverteilen in den eu sueden ist noch keiner im norden reich geworden. solche aussagen, wie die hier zitierten, erfordern detailierte simulationen, zu denen die beauftragten personen doch gar nicht faehig sind. was soll diese pro euro stimmungsmache?

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