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Euro-Krise: Schäuble geht Banken massiv an

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.

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commonman 06.12.2010, 09:03
1. da hat

wohl einer schiss vor morgen >http://stopbanque.blogsport.de/category/aufruf/

und hier noch ein paar erhellende sätze von nigel farage >http://commonman.de/wp/?page_id=1921

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buntesmeinung 06.12.2010, 09:05
2. Zwingend

Zitat von sysop
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.
Ich zitiere Minister Schäuble: "Zwingend beteiligt werden sollen die privaten Gläubiger nur, wenn der betreffende Staat insolvent ist" Und weiter: Im Fall Griechenlands sei dies nicht der Fall gewesen.
Dann möchte ich doch gern noch die Definition von "insolvent" nachgeliefert bekommen!

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idealist100 06.12.2010, 09:13
3. Ich frage mich schon lange

Zitat von sysop
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.
Ich frage mich schon lange, welche Demokratie meint der eigentlich. Die der Finanzhaie. Volkseigentum an privat verhökern und die maroden Hinterlassenschaften mit Steuerzahlergeld anschließend sanieren. Man schaue auf die Stromnetze, Eisenbahntrassen, Wasser- und Abwassersysteme mancher Städte, privatisierter sozialer Wohnungsbau. Die Liste kann beliebig fortgeführt werden.

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Paul Kessler 06.12.2010, 09:13
4.

Zitat von commonman
wohl einer schiss vor morgen > und hier noch ein paar erhellende sätze von nigel farage >
Sehr gut. Es wird sich nur etwas ändern, wenn dem System das Blut entzogen wird.
Geld holen, Verträge kündigen, Banker verächtlich machen und schneiden.

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Sapientia 06.12.2010, 09:14
5. Kommt etwas spät die Einsicht, ...

Zitat von sysop
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.
oder? Das sagt sich der "kleine Mann" auf der Straße bereits seit zwanzig Jahren....

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kantundco 06.12.2010, 09:26
6. Na seine Demokratie!

Zitat von idealist100
Ich frage mich schon lange, welche Demokratie meint der eigentlich. Die der Finanzhaie. Volkseigentum an privat verhökern und die maroden Hinterlassenschaften mit Steuerzahlergeld anschließend sanieren. Man schaue auf die Stromnetze, Eisenbahntrassen, Wasser- und Abwassersysteme mancher Städte, privatisierter sozialer Wohnungsbau. Die Liste kann beliebig fortgeführt werden.
Der Mann hat einfach Schiss.
Vor echter Demokratie oder vor Anarchie.
Auf jeden Fall vor Machtverlust des Establishments, z.B. in Form einer Anti-Euro-Partei.
Lasst uns doch einfach so eine Partei gründen. Nur ein Ziel, danach kann sie sich wieder auflösen. Da müssten doch genügend Stimmen zusammenkommen!
wahrscheinlich reicht schon die Gründung, um Partei- und Regierungsprogramme urechtzurücken.

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thomas bode 06.12.2010, 09:28
7. PR-Text?

Ist das ein PR-Text aus Schäuble-Kreisen, oder haben Sie diese substanzlose Lobhudelei selbst verfasst?
Dass die Banken, ohne Wertschöpfung für die Gesellschaften, mit Eigenhandel-Zockerei ständig unsere Wirtschaft an den Rand des Abgrunds fahren, ist bekannt. Und könnte, ohne den heiss geliebten Kaptilamismus anzurühren, ganz einfach per Gesetz beendet werden. Wenn das nicht bald geschieht...

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Klo 06.12.2010, 09:29
8. Nicht massiv genug, Herr Schäuble!

Zitat von sysop
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.
Besonders kurios ist doch die Meinung der Banker und ihrer Marionetten in der Politik, wonach die Forderung Schäubles das Vertrauen in die Märkte erschüttere. Wie dämlich muß man eigentlich noch sein? Das Vertrauen in die Märkte wird allein durch die grenzenlose Gier der Bankster erschüttert, aber ganz bestimmt nicht durch die Forderung des Steuerbürgers, dass die Schuldigen an der Misere zukünftig an der Schadensbegrenzung "beteiligt" werden. Mir als Steuerzahler geht das noch längst nicht weit genug. Ich fordere:

1. Keinerlei Beteiligung des Steuerzahlers an der Rettung von Banken und ausländischen Staatswesen. Die Staaten sind souverän und können ihre eigene Rettung selbst betreiben. Alles andere ist absurd.

2. Banken und Staaten müssen geordnet in die Insolvenz gehen und die Schuldigen sind mit ihrem Privatvermögen haftbar zu machen. Dazu gehören auch die Aktionäre, welche in den Hauptversammlungen für einen bestimmten Aufsichtsrat stimmen und bestimmte Manager einstellen, falls diese versagen. Das Wesen der Kapitalspekulation besteht darin, das komplette Risiko selbst zu tragen und eben NICHT dem Steuerzahler aufzubürden. Sonst könnten wir gleich alle Banken verstaatlichen, denn dann steht der Staat in der Pflicht, aber auch nur dann.

3. Pleitebanken gehören vom Markt.

4. Pleitestaaten haben ihre Valuta zum Schuldendienst einzusetzen. Das bedeutet auch die Veräußerung von Liegenschaften und anderem Staatseigentum. Wenn Griechenland bankrott ist, dann bleibt nichts anderes übrig, als Staatsland etc. an Investoren zu verkaufen.

5. Wer Kredite ohne ausreichende Sicherheiten vergibt, der haftet selbst in vollem Umfang.

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Nemetz 06.12.2010, 09:32
9. es folgt: Staatenfinanzausgleich!

Zitat von sysop
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geht in der Euro-Krise zum Angriff über: Banken müssten zur Rettung von Staaten künftig häufiger die Zeche zahlen. Sonst sei die Demokratie gefährdet.
Uns Wolfi sagt mit gutem Grund nur die Haelfte............
Infolge sehr starker Waehrung -D-Mark- musste D-Land, um konkurrenzfaehig zu bleiben, in laengst vergangenen Jahrzehnten die Produktivitaet immer weiter erhoehen, auch durch technischen Fortschritt. DESWEGEN waren deutsche Produkte jahrzehntelang Weltspitze.

Was vor einem halben Jahr noch als Tabu galt – die Haftungsuebernahme für fremde Schulden, indirekte Staatsfinanzierung durch die Notenbank –, das ist nun fast taegliche Notfalluebung. In rasendem Tempo hat die Waehrungsunion ihre Grundprinzipien gebrochen.

Staatenfinanzausgleich aka Laenderfinanzausgleich ???

Weil griechische Eseltreiber und irische Luftblasenspekulanten den starken EURO-Laendern nicht gewachsen sind ?

Welch ein Schwachsinn, so die heutige Realitaet, war es doch, um der Politik willen Laender in eine gemeinsame Waehrung zu treiben, die voellig anders geartete wirtschaftliche und finanzielle Moeglichkeiten haben.

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