Forum: Wirtschaft
Euro-Krise: Spanien rutscht noch tiefer in die Rezession
REUTERS

Im Krisenland Spanien hat sich die Rezession überraschend verschärft. Im vierten Quartal 2012 schrumpfte die Wirtschaft um 0,7 Prozent - ein Grund sind die harten Sparmaßnahmen. Die Regierung kündigt jetzt ein Konjunkturpaket an.

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ginthos 31.01.2013, 10:39
140. alles Quatsch

Zitat von sysop
Im Krisenland Spanien hat sich die Rezession überraschend verschärft. Im vierten Quartal 2012 schrumpfte die Wirtschaft um 0,7 Prozent - ein Grund sind die harten Sparmaßnahmen. Die Regierung kündigt jetzt ein Konjunkturpaket an. [url]http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale
Man muss sich im Klaren sein, dass das alles reiner Quatsch ist.
Das ist dem spanischen Volk Sand ins Auge gestreut. Ein reines Beruhigungs-Placebo.
26% Arbeitslosigkeit kann kein Staat wuppen.

Man braucht heutzutage Wirtschaftsaufschwünge wie zu Erhards Zeiten, um die Arbeitslosigkeit gerade mal um ein halbes Prozentchen zu senken. Und mit den hinterfotzigsten Statistiktricks werden dann mit viel Glück zwei Prozent draus.

Aber um 26% Arbeitslosigkeit zu besiegen, müßte Spanien zur globalen und intergalaktischen,wirtschaftlichen Hyper-Supermacht aufsteigen. Und das in kürzester Zeit.

Und nun mal ehrlich: Wie sollten unsere tapferen Torreros das denn hinkriegen? Ihre Kampfstiere in Goldesel umtauschen?

Spanien kann in keinem Bereich so richtig mithalten, weder im Maschinenbau noch in der IT noch bei sonst irgendwas.
Ausser bei Agrarprodukten.
Da liegt ein Wirtschaftsaufschwung, ein Überwunder, wie es die Welt noch nie gesehen hätte, doch eher im Bereich des Theoretischen.

Das wahrscheinlichere Szenario ist da doch eher schlicht und ergreifend das weitere Abstinken dieses mit Fremdmitteln aufgebauschten Kartenhauses. Man hat hier mit dem vom Deutschen verdienten Geld eine Konkurrenz zum deutschen Arbeitnehmer auf die grüne, bzw sonnenverbrannte Wiese gestellt. Indem die Banken unser Geld dorthin verliehen haben. Welches dann in irgendwelche Firmen inverstiert wurde.

Und nun sieht man, dass Geldverleihen nicht alles ist. Es fehlen die Fähigkeiten. Das spanische Kartenhaus stinkt ab.
Konjunkturprogramme....Sollen die sich gegenseitig die Haare schneiden?

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enni3 31.01.2013, 17:47
141.

Zitat von linus65
[...]
Werter linus65.

So Recht sie haben mögen mit der Aussage ihrer Beiträge. Aber diese sind so wirr und schwer zu lesen. Schreiben Sie bitte etwas strukturierter.

So sehr ich Ihre Meinung vertrete, aber angesichts Ihrer nahezu unlesbaren Beiträge, verhallt ihre Meinung in der Ignoranz, die man, sofern man nicht gewillt ist, es verstehen zu wollen, auch angebracht ist.

Es wäre schade, wenn Ihre Meinung, ob der Unlesbarkeit, ungehört verhallt.

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linus65 31.01.2013, 19:54
142. werter Enni3

Zitat von enni3
Werter linus65. So Recht sie haben mögen mit der Aussage ihrer Beiträge. Aber diese sind so wirr und schwer zu lesen. Schreiben Sie bitte etwas strukturierter. So sehr ich Ihre Meinung vertrete, aber angesichts Ihrer nahezu unlesbaren Beiträge, verhallt ihre Meinung in der Ignoranz, die man, sofern man nicht gewillt ist, es verstehen zu wollen, auch angebracht ist. Es wäre schade, wenn Ihre Meinung, ob der Unlesbarkeit, ungehört verhallt.
vielen Dank für die nette Kritik, will es mir zu Herzen nehmen ..
Durch die Zeichenbegrenzung ist man oftmals versucht, möglichst viel "reinzupacken", auch mal zu lange Sätze ?!? . Werde mich bessern !

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Europeon 31.01.2013, 20:33
143.

da ist es gut das Spanien's regierende Elite das volle Vertrauen des Volkes geniesst

Spaniens Konservative geraten zunehmend unter Korruptionsverdacht - NZZ.ch, 31.01.2013

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Worldwatch 01.02.2013, 17:16
144.

Zitat von eknoes
... Die teilweise bedenklichen Gründe, weshalb in Deutschland prozentual mehr Menschen in Lohn und Brot sind, pfeiffen doch die Spatzen von den Dächern. Vielleicht sollten Sie sich d e m Thema mal widmen. ...
Teilen Sie uns doch mal mit, was die so "pfeiffen".

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Worldwatch 01.02.2013, 17:38
145.

Zitat von silverhair
Vergessen sie es - das Brutto Inlandsprodukt ist ein "Umsatz" Messer, und mißt damit auch was an Schwarzarbeit verrichtet wird! ... Arbeit - besser Kauf/Verkauf ist aber erstmal unabhänig von "Steuer" - gearbeitet und gekauft wird auch in Systemen mit hohen oder überhaupt keinen Steuern!
Schon richtig. Aber, vergessen auch Sie es.
Jede Statistik beruht eben auf -mehr oder minder- verwertbaren Datenbasen und aussagenfaehigen indirekten Datenlagen.
Was "Schwarz" an -end- oder unendgeldlichen- (Inlands-)Leistungen erbracht wurde kann man nur schaetzen, vermuten.
Niemand kann "messen" was im Verborgenen an Leistungen erbracht wurden.

Was "schwarz" ggf. endgeldlich ge- oder verarbeitet, ge- oder verkauft wurde, enzieht sich der statistischen Erfassung.

Klassischer Fall; ein bestelltes "Schwarz"-Werk, erarbeitet und gekauft wie bestellt. Keine Statistik die das Werk erfasste, keine Spuren im monetaeren resp.Warenverkehr.

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Worldwatch 01.02.2013, 17:57
146.

Zitat von ginthos
... Aber um 26% Arbeitslosigkeit zu besiegen, müßte Spanien zur globalen und intergalaktischen,wirtschaftlichen Hyper-Supermacht aufsteigen. Und das in kürzester Zeit. .... Konjunkturprogramme....Sollen die sich gegenseitig die Haare schneiden?
Es sind ja auch nicht 26% arbeits-, bzw. erwerbseinkommenslos. (S.o.) Wieviele (% davon) tatsaechlich aber "schwarz" Einkommen erzielen, bzw. keine Staatseinnahmen, also Steuern/Abgaben damit generieren, die die Staatsschuldenkrise beheben oder verbessern koennte, kann nur vermutet werden.

Das einzige "Konjunkturprogramm" was Spanien helfen koennte, sehe ich im Austritt aus dem (T)euro, sowie notwendigen Administrativreformen wie Attraktivitaetssteigerung von Investoren.
Denn, Hilfs- und Rettungszahlungen aus den dafuer geschaffenen "bail-out" Toepfen der "EUromania" sind alles andere als helfend oder rettend.

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Vallecas 09.02.2013, 03:47
147. Kredite

Zitat von Zoetrop
Das dürfte dann die typische spanische Zusammenfassung sein. Es fehlen nur ein paar unwesentliche Details. Das Geld wurde in Spanien nicht einfach "verzockt" sondern schon richtig schön in einer jahrelangen Fiesta verbrannt, wo alle Einwohner Ihren Vorteil hatten, nun geht es ans Zahlen und nun liegt es an den bösen Zockerbanken. Außerdem behaupte ich einfach mal, dass die Wahrscheinlichkeit eines Rückflusses der jetzt eingesetzten Gelder deutlich höher wäre, wenn wir direkt unsere deutschen Banken stützen würden als über den Umweg über die spanischen Banken, so wie von Ihnen beschrieben. Das wäre dann aber nicht so schön für Spanien.
Dabei fehlen leider ein paar Fakten! Zuerstmal, war der Geldpreis bei €-Einführung und danach viel zu nierdrig, wenigstens für Südeuropa, denn dort, mit hoher Arbeitslosigkeit, wurde "natürlich" nach einer Möglchkeit gesucht, die Leute zu beschäftigen. In Deutschland, haben die Leute Ihr Geld in Fonds, etc. angelegt, welches dann nach Südeuropa floss und niemand fragte, wie das gehen sollte, wenigstens langfristig! D.h., dass die Banken aus Nordeuropa, den USA, etc. schlicht eine Fehinvestition gemacht haben, in dem sie gegen wirtschaftliche Vernunft, immer mehr Geld verliehen haben! Das nun der Mann der Strasse in Südeuropa dafür bezahlen soll, ist einfach nur kontraproduktiv! Aber gut, wenn die Wirtschaftleistung/Wohlstand dort auf bulgarischem Niveau angelangt ist, werden wir ja mal sehen, an wen wir unsere Waren noch verkaufen! Wahrscheinlich an die Chinesen, die dann in 15 Jahren Alles kopieren und wir zum Schluss genauso dastehen wie Südeuropa jetzt! Tolle Aussichten!

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Vallecas 09.02.2013, 04:07
148. Industrieabwicklung

Zitat von derbergischelöwe
Ich verstehe das Gejammer einiger offenbar spanischstämmiger Foristen nicht. Die Spanier haben eine Immobilien- und Konsumfiesta gefeiert die nicht ihren wirtschaftlichen Leistungen entspricht. Die Spanische Wirtschaft ist trotz jahrzehntelanger EU-Mrd. wenig voran gekommen. So einfach ist das. Geld, Konsum usw. muss erwirtschaftet werden und Schulden müssen zurückgezahlt werden. Niemand hat Spanien . die Spanier gezwungen auf Euro-Pump zu prassen. Die Iberer sollten nicht auf Deutschland schimpfen und von uns den rettenden Mrd.regen verlangen, sondern sich an die eigene Nase fassen, ihren Eliten Dampf machen, den eigenen Bankstern in den A.... treten und vor allem: die Ärmel hochkrempeln und ihr Land voranbringen. Siesta is over.
Ist zwar leider in Deutschland wenig bekannt, aber die Länder, die in den 80-gern in die EU aufgenommen wurden, haben eine leider eine Industrieabwicklung über sich ergehen lassen müssen, die nur mit der, der DDR nach der Wiedervereinigung zu vergleichen wäre. Zum Ausgleich gab's Kohessionsfonds, wie in den Neuen Bundesländern und das Resultat ist vergleichbar, nur das das den Leuten eben nicht erzählt wird! Wie will man denn einen Jobmotor schaffen, wenn die gestandene Industrie anderer Länder ohne Zölle mitbieten kann? Da erfindet man Sachen, die dann sofort an Siemens, Alcatel, etc. verkauft werden und im Land bleibt nichts!D.h., es bleibt ausser Tourismus und Bau nicht viel, na ja Obst, etc.! Das Alles würde nur gehen, wenn man einige Fabriken in diese Länder verlegt, ansonsten geht das nicht, man kann schliesslich seine Handelbilanz nie mit Tourismus ausgleichen, und mit dem Euro haben sie jetzt gar keine Chance mehr! Hätte man damals den Leuten erzählen müssen und sie abstimmen lassen!

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