Forum: Wirtschaft
Euro-Krisenland: Italien drohen Milliardenverluste aus Finanzdeals
REUTERS

Das hochverschuldete Italien könnte durch fragwürdige Finanzwetten weiter in die Miesen rutschen. Laut "Financial Times" droht das Land durch Derivate-Deals acht Milliarden Euro zu verlieren. Die Geschäfte wurden in den neunziger Jahren gemacht, um das Land in die Euro-Zone zu hieven.

Seite 1 von 9
Herr Hold 26.06.2013, 08:22
1. Euro

Gibt es eigentlich einLand, das nicht durch irgendwelche Täuschungen und Mogeleien die Kriterien erfüllt hat? Es kristallisiert sich imemr mehr heraus, dass die Bevölkerung der 'Euro-Länder von Anfang an belogen und getäuscht wurden. und Herr Kohl lässt sich /wird dafür auch noch feiern/gefeiert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gaiusbonus 26.06.2013, 08:25
2. Da kommt einem gleich der Kaffee hoch...

... welcher Teil dieser Währungsunion beruht eigentlich nicht auf einer dreisten Lüge?
Wann wird eine Mitgliedschaft in einer verbrecherischen Vereinigung wie Goldman-Sachs endlich dazu führen das man kein öffentliches Amt mehr übernehmen kann ?

Schlagt der Hydra den Kopf ab, und zerschlagt Goldman Sachs ... sofort!! Das wäre mir auch ein paar Milliarden wert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenterziege 26.06.2013, 08:29
3. Goldman Sachs ....

.....ist irgendwie immer dabei. Auch Griechenland hat sich mit Hilfe von GS in den Euro-Raum geschummelt. Der Trick ist doch immer der Gleich: für Verpflichtungen, die in der Zukunft liegen hübsche man seine aktuelle " Bilanz" auf. Ich nenne das Betrug! Und wer mit Betrügern zusammenarbeitet, nur weil es politisch opportun ist, geht auch in die Geschichtsbücher ein, als Hehler nämlich.
Es wird Zeit, diesen ganzen Euro-Helden den Heiligenschein zu nehmen.
Gestern traue sich sogar der Theo Waigel noch in einem Interview den Euro als die größte aller Leistungen zu verkaufen....
Vielleicht sollte die nicht vorbelastete AfD doch in den Bundestag, damit den Leuten mal die Maske vom Gesicht gerissen wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Liebknecht 26.06.2013, 08:42
4. optional

"...um das Land in die EURO-Zone zu hieven" - und der ach so geschätzte EZB-Präsident war einer der Drahtzieher.

Der EURO ist ein Betrugssystem - und als solches wird er noch viel Schaden anrichten bevor er - vollkommen zu Recht - untergeht.

Aber er hat mir ein vollkommen neues Bild unserer "Volksvertreter" vermittelt - keine schöne Erkenntnis, jedoch eine wertvolle!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
hubertrudnick1 26.06.2013, 08:46
5. Wer hat eine saubere Weste?

Zitat von Herr Hold
Gibt es eigentlich Land, das durch irgendwelche Täuschungen und Mogeleien die Kriterien erfüllt hat? Es kristallisiert sich imemr mehr heraus, dass die Bevölkerung der 'Euro-Länder von Anfang an belogen und getäuscht wurden. und Herr Kohl lässt sich /wird dafür auch noch feiern/gefeiert.
Man muss sich die Frage stellen, welches Land hat eigentlich eine saubere Weste und warum hat man beim €uro mitgemacht, doch sicherlich nur weil man glaubte andere überfordern zu können und das Ergebnis ist nun im €urosytem zu erkennen.
HR

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ophelvetia 26.06.2013, 08:47
6. Saumagen

Zitat von Herr Hold
Gibt es eigentlich Land, das durch irgendwelche Täuschungen und Mogeleien die Kriterien erfüllt hat? Es kristallisiert sich imemr mehr heraus, dass die Bevölkerung der 'Euro-Länder von Anfang an belogen und getäuscht wurden. und Herr Kohl lässt sich /wird dafür auch noch feiern/gefeiert.
Bei den Beitrittsverhandlungen Italiens war Deutschland und die EU offenbar informiert darüber, daß Italien die Kriterien nicht erfüllt. Es ist davon auszugehen, daß das bei Griechenland (...) auch der Fall war. Es gab ein starkes gemeinsames Interesse, die EURO Gemeinschaft zu erweitern. Es wäre naiv anzunehmen daß die EU bzw. Deutschland nicht die Möglichkeit hätte, das Haushaltsdefizit eines Beitrittskandidaten korrekt durchzurechnen. Wenn also ein Betrug stattfand, dann nicht ein Betrug auf der Seite Griechenlands oder Italiens, sondern eher eine gemeinsames Einverständnis, ein paar faule Tricks anzuwenden, um die Kriterien pro forma zu erfüllen. Ich würde das nicht Betrug nennen sondern eher Politik a la Machiavelli. also täglich Brot, aus Sicht der Machthabenden.

Helmut Kohl hatte immer einen Sinn fürs Machbare. Er mochte soche deals, fast so gern wie Saumagen:-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kf_mailer 26.06.2013, 08:47
7.

die an der Einführung des Euro Beteiligten waren Kriminelle und wer diese Währung mit novh mehr Steuergeldern retten will ist ebenfalls kriminell. Keine Stimme den Blockparteien!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jujo 26.06.2013, 08:47
8. ...

Zitat von Herr Hold
Gibt es eigentlich Land, das durch irgendwelche Täuschungen und Mogeleien die Kriterien erfüllt hat? Es kristallisiert sich imemr mehr heraus, dass die Bevölkerung der 'Euro-Länder von Anfang an belogen und getäuscht wurden. und Herr Kohl lässt sich /wird dafür auch noch feiern/gefeiert.
Dem sind nur viele Ausrufungszeichen und Fragezeichen hinzuzufügen!
Kann man diese Leute nicht wenigstrens politisch beerdigen?
Erschiessen geht leider nicht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sitting-bull 26.06.2013, 08:48
9. Bitte etwas tiefer recherchieren

Es erschließt sich nämlich nicht, wie der reine Erwerb von Derivaten, die ja auch bezahlt werden müssen, eine Schuldenquote verringern könnte. Ich weiß, wie man es gemacht hat, weil ich Frank Partnoys Bücher dazu studiert habe, aber der Spiegel sollte da ruhig mal dran bleiben und investigativer werden. Es geht nämlich nur mit legalisiertem Betrug, nichts anderes sind Derivate, die Gewinne sofort ausweisen und Verluste in die Zukunft prolongieren. Betrug, früher war das mal ein Straftatbestand. Da dieser systematisch begangen wurde, alle mitmachten und dies unser verrottetes Wirtschaftssystem rettete, sitzt dafür KEINER im Knast... Warum eigebntlich nicht?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 9