Forum: Wirtschaft
Euro-Reformen: Wirtschaftsraum mit Dachschaden
Jan Woitas / DPA

Über dem Euro braut sich ein Unwetter zusammen. Und es dürfte heftig werden: Deutschland ist darauf nicht vorbereitet, der Umbau der Eurozone stockt seit Jahren. Dabei ist klar, was geschehen müsste.

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flaffi 10.06.2019, 19:32
130. Ich hoffe inständig

Dass sich die Idee der Minibots durchsetzen und der Misteuro kollabiert.

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marcaurel1957 10.06.2019, 19:41
131.

Zitat von rudi_ralala
Dass Sie das immer noch glauben und hier auch noch öffentlich verkünden, zeugt von einer Ignoranz sondergleichen. Der Euro mag ja noch so toll und stark sein, wenn die Staaten, die ihn tragen nicht mehr wollen, dann ist Schicht im Schacht, aus und vorbei.Man sollte schon Realist sein. Leider werde ich vermutlich das Ende des Euros noch miterleben. Das wäre dann in meinem kurzen Leben die vierte Währung, die den Bach runtergeht. Ich würde mir wünschen Sie hätten Recht, denn ich habe nur Vorteile vom Euro.
Sieh Sie beruhigt, es besteht kein rational begründbarer Zweifel, dass der Euro Sie weit überleben wird.

Der Euro ist inzwischen die zweitwichtigste Handels/Leit und Reservewährung der Welt, er ist nach innen und nach außen stabil und hatte eien deutliche geringere Inflation als z.B, die DM.

Es gibt auch keine ernstzunehmenden Anhaltspunkte dafür, dass irgendein Euroland diesen verlassen möchte. Auch das Salvini Italien ganz sicher nicht.

Das hier etliche. Amateur Ökonomen herumschwafelen und Unsinn über Targetsalden, Abwertungen und ähnliches zu Besten geben, muss man ertragen, mit der Realität hat das nichts zu tun.

Jeder der über etwas ökonomisches Grundwissen verfügt, weiß, dass es gerade der Euro ist, der uns vor Spekulationen schützt, der den europäischen Länder viele Milliarden Wohlstandsgewinne beschert. Kein Ökonom wünscht sich die Zeiten der Wänrungsabwertungej zurück, die unermeßliche wirtschaftliche Schäden angerichtet haben.

Heute wertet ein Land dass über seine Verhältnisse gelebt hat,neben intern ab, d.h. Es reduziert die verfügbaren Einkommen. Das ist im Ergebnis nichts anderes als eine Währungsabwertung.

Es sollte in Zeiten von Potentaten wie Trump, Putin oder Xi doch jedem klar sein, dass einige zig Milliarden zur weiteren Integration der Europäische Union viel billiger sind, als ihr Zerfall....dann wären die europäischen Kleinstaaten diesen Herrschern völlig ausgeliefert.....politisch und ökonomisch!i

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marcaurel1957 10.06.2019, 19:44
132.

Zitat von chense90
Ginge doch ganz einfach zumindest für die deutsche Seite und die sollte primär interessieren ... raus mit den Schuldenstaaten und eine Währungsunion gleichstarker Partner mit gleichen Interessen formen ... dann braucht es uns auch nichtmehr kümmern wenn Salvini sein Süppchen kochen will ... wenn das nicht geht zurück zur Mark mit der sind wir aufgrund ihrer Stärke immer gut gefahren
Mit der Mark sind wir gutgefahren....in einer anderen Zeit, in einer anderen Welt. Das gilt auch für die Reichsmark oder den Taler!

Heute fahren wir mit dem Euro ausgezeichnet,auch mit Italien und anderen Staaten!

Auch wenn gegenwärtig so manche Sau durchs Dorf Getriebe wird, Italien ist für den Euro überhaupt kein Problem!

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marcaurel1957 10.06.2019, 19:47
133.

Zitat von spmc-12355639674612
Warum erwähnen Sie wieder Italien? Italien hat, im Gegensatz zu Deutschland, wie ich bereits schrieb, seine Schulden bisher immer zurückgezahlt. Und wieso und wie sollten Sie persönlich dafür in Haftung genommen werden? Haben Sie Angst, dann mehr Steuern bezahlen zu müssen? Fürchten Sie sich lieber vor dem wirtschaftlichen Einbruch und Schaden, den eine Staatspleite innerhalb der EU verursachen würde! Der würde uns alle mehr kosten als eine direkte Unterstützung in schweres Fahrwasser geratener Staaten. Und warum sollte der Euro zerbrechen? Wegen der paar Schulden? Schauen Sie mal nach Japan!
Sie haben in jeder Hinsicht recht....der gegenwärtige Bohei um Italien ist grundlos....

Unser wirkliches Problem heißt Donald und sitzt in Washington....der würde sich ohne Zweifel freuen, wenn Europäische Union und Euro zerfällt!

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spmc-12355639674612 10.06.2019, 19:48
134. Innerhalb der EU

Zitat von chense90
Ginge doch ganz einfach zumindest für die deutsche Seite und die sollte primär interessieren ... raus mit den Schuldenstaaten und eine Währungsunion gleichstarker Partner mit gleichen Interessen formen ... dann braucht es uns auch nichtmehr kümmern wenn Salvini sein Süppchen kochen will ... wenn das nicht geht zurück zur Mark mit der sind wir aufgrund ihrer Stärke immer gut gefahren
hat jeder einzelne Staat Schulden (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/163692/umfrage/staatsverschuldung-in-der-eu-in-prozent-des-bruttoinlandsprodukts/). Wen meinen Sie also mit "Schuldenstaaten"? Außerdem geht es nach den europäischen Regeln überhaupt nicht, einzelne Länder hinauszuwerfen. Sie können also auf solche Vorschläge wie "raus mit den Schuldenstaaten" getrost verzichten.
Ist Ihnen übrigens schon aufgefallen, dass bei den Ländern mit wenig Schulden sehr viele kleinere Länder dabei sind, also solche mit weniger als 20 Mio Einwohnern, und sehr viele aus dem ehemaligen Ostblock? Warum wohl? Kann es vielleicht auch sein, dass diese so ein bisschen auf Kosten der Großen (Deutschland, Frankreich, GB, Italien etc.) leben? Holland, Irland etc. gerieren sich z. B. als Steueroasen. Sollte man die nicht erst einmal in die Pflicht nehmen? Kleine Länder können auch ihre Arbeitslosigkeit z. T. leichter "outsourcen": Wenn man in Belgien keinen Job findet, kann man in eines der vielen Nachbarländern gehen. Es gibt viele andere solche Punkte.

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spmc-12355639674612 10.06.2019, 20:17
135. Genau!

Zitat von marcaurel1957
Sie haben in jeder Hinsicht recht....der gegenwärtige Bohei um Italien ist grundlos.... Unser wirkliches Problem heißt Donald und sitzt in Washington....der würde sich ohne Zweifel freuen, wenn Europäische Union und Euro zerfällt!
Donald und Vladimir und die chinesische Nr. 11 (XI) würden sich tierisch freuen, wenn die Europäer das machten, was sie jahrhundertelang geübt haben, nämlich sich selbst zu zerfleischen.

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hefe21 10.06.2019, 21:44
136. Clouspülung

Zitat von interessierter Laie
bitte: Das System der Banken funktioniert im Grunde so, dass sie immer Risiken eingehen müssen und auch sollen. Selbst im ganz normalen Kreditgeschäft, da man benötigt, damit investiert werden kann, werden Einlagen als Kredit vergeben. Und nun kommt der Clou: Sie geben 100 Euro an die Bank. Ein weiterer Kunde nimmt einen Kredit auf. Die Bank gibt ihm 90 Euro aus ihrer Einlage 10 Prozent hält sie als Liquiditätsreserve zurück. Der Kreditnehmer bezahlt damit eine Rechnung. Der Empfänger bringt das Geld zur Bank und hier beginnt die Spirale von vorne. Am Ende ist ein Vielfaches ihrer Einlage von 100 Euro auf den Konten. Wenn Banken kollabieren bedeutet das nichts anderes, als dass Sie von Ihren 100 Euro allenfalls einen Bruchteil zurück bekommen. Dasselbe passiert mit allen anderen. Bürger und Unternehmen gehen pleite, obwohl sie eben noch gut da standen. Das Vertrauen, auf dem im Grunde alles aufbaut, ist zerstört. Das ist jetzt nur ein Ausschnitt - aber schon der reicht um zu erklären, warum man vielleicht einzelne Banken abwickeln kann, aber nicht das gesamte System.
"Und nun kommt der Clou: Sie geben 100 Euro an die Bank. Ein weiterer Kunde nimmt einen Kredit auf. Die Bank gibt ihm 90 Euro aus ihrer Einlage 10 Prozent hält sie als Liquiditätsreserve zurück. Der Kreditnehmer bezahlt damit eine Rechnung. Der Empfänger bringt das Geld zur Bank und hier beginnt die Spirale von vorne."

Vielleicht sind Sie Frauenarzt und verstehen viel von Spiralen, aber wenn der Kreditnehmer über seine "Kreditauszahlungssumme" seine "Rechnung bezahlt", dann hat er ja ab dann keine Einlage mehr, auf Grund derer die Bank den "Spiralnebel" endlos ausweiten könnte? Es fand lediglich ein Habentausch statt. Das ist in den modernen moneytheoretischen Zeiten aber ohnehin bald obsolet, dann gilt, dass eine Zentralbank endlos selbst Guthaben schaffen kann (z. B. über Ankauf sogenannter "Vermögenstitel"), weil sie damit ja nur gebiert, wofür sie bei Bailouts ohnehin geradestehen müsste. Der entscheidende Move, dass dann auch niemand mehr für die Rückführung der selbstherrlich ins System gestellten Sollposten verantwortlich ist und somit lebend totes Zombiegeld generiert wird, bleibt unberücksichtigt. Aber man kann sich ja verdammt nochmal in diesen Zeiten nicht um jedes Detail kümmern.

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hefe21 10.06.2019, 21:53
137. Dammbruch nach Problemgeburt

Zitat von marcaurel1957
Das ist schlicht absurd.....der Euro ist einen kerngesunde Währung, sogar nach dem Dollar die bei weitem wichtigste der Welt und hier postulieren Freitag-Nachmittag-Hobby- Ökonomen seit 20 Jahren den Zudammenbruch dieser ausgezeichneten Währung.....morgen gaaaanz bestimmt! Himmel nochmal, Leute gewöhnt Euch an den Gedanken, dass es den Euro länger geben wird, als uns alle!
"Zudammenbruch dieser ausgezeichneten Währung..."
Ihr Engagement für die Esperantowährung in allen Ehren, aber die holländische Allegorie mit dem Zudammenbruch, die merk ich mir!
Und die "ausgezeichnete Währung" - an welche Auszeichnungen in der nicht undraghischen Geschichte dieser monetären Überstülpung möchten Sie uns da konkret erinnern?
Und die Hobbyökonomen, die von zukünftigen "Abwertungen" in wieder getrennten Bilanzen "schwafeln" (man will ja nur vorausdenken), an wen genau gedenken Sie da zu gedenken?

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marcaurel1957 10.06.2019, 22:12
138.

Zitat von hefe21
"Zudammenbruch dieser ausgezeichneten Währung..." Ihr Engagement für die Esperantowährung in allen Ehren, aber die holländische Allegorie mit dem Zudammenbruch, die merk ich mir! Und die "ausgezeichnete Währung" - an welche Auszeichnungen in der nicht undraghischen Geschichte dieser monetären Überstülpung möchten Sie uns da konkret erinnern? Und die Hobbyökonomen, die von zukünftigen "Abwertungen" in wieder getrennten Bilanzen "schwafeln" (man will ja nur vorausdenken), an wen genau gedenken Sie da zu gedenken?
Ich würde sagen, jemand der die erfolgreichste Währung seit langer Zeit als „Esperantowährung“ bezeichnet, verzichtet von vornherein auf eine seriöse Auseinandersetzung mit dem Thema.

Ich schätze Draghi übrigens sehr, er hat in schwierigen Zeiten einen verdammt guten Job gemacht!

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marcaurel1957 10.06.2019, 22:15
139.

Zitat von spmc-12355639674612
Donald und Vladimir und die chinesische Nr. 11 (XI) würden sich tierisch freuen, wenn die Europäer das machten, was sie jahrhundertelang geübt haben, nämlich sich selbst zu zerfleischen.
Natürlich, während wir uns um ein paar Milliarden sorgen, würden Donny und Kumpanen gern die europäischen Länder eines nach dem anderen einkassieren.

Man würde ja gern „Freedom Gas“ verkaufen.....natürlich zu etwas höheren Preisen, schließlich ist Fracking ja teuer!

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