Forum: Wirtschaft
Euro-Reformen: Wirtschaftsraum mit Dachschaden
Jan Woitas / DPA

Über dem Euro braut sich ein Unwetter zusammen. Und es dürfte heftig werden: Deutschland ist darauf nicht vorbereitet, der Umbau der Eurozone stockt seit Jahren. Dabei ist klar, was geschehen müsste.

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marcaurel1957 10.06.2019, 07:08
50.

Zitat von beat126
Zitat: "Denn es gibt in der Eurozone immer noch keine gemeinsame Einlagensicherung und keinen Fonds, der helfen könnte, Banken geordnet abzuwickeln." Das gibt es in Deutschland und in Frankreich auch nicht. Die Banken stehen nicht unter dem Insolvenzrecht, wie sie müssten, sie werden gerettet. Wenn man es schon gar nicht fertig bringt (oder bringen will) dies national zu regeln, wie kann der Autor erwarten, es würde jemals in der EU geregelt? Die EU und auch der Euro wurden einzig darum geschaffen, sich von demokratischen Gesetzen zu lösen. Genau darum gibt es in der EU auch keine Gesetze. Und der EUGH, der sogenanntes EU-Recht (internationales Vertragsrecht) verwaltet ist allenfalls mit einer Schlichtungsstelle zu vergleichen.
Wie wäre es, wenn Sie erst ein Fachbuch lesen würden, bevor Sie zu solchen Dingen Stellung nehmen?

Selbstverständlich gubtves europüäisches Recht, erstens das Primärrecht, was die Verneinarungen zwischen den Staatwn umfasst u d dann das Sekundärrecht, was alltäglich in Form von Richtlininen und Verordn7ngen ensteht.

Der EuGH und der EuG sind kein „Schlichtungstellen“, sondern die höchste Europäische Gerichtsbarkeit!

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marcaurel1957 10.06.2019, 07:10
51.

Zitat von klaus.mueller
Was der Artikel unterschlägt, eine nationale souveräne Notenbank kann beliebig Geld schöpfen. Das hat Auswirkungen auf Aussenwert und Inflation, aber im Prinzip kann ein Staat nicht pleite gehen der sich nur in der eigenen Währung verschuldet. Nur ist das bei den Euro Notenbanken nicht mehr möglich weil nur noch die EZB als lender of last resort auftreten kann. Die nationalen Notenbanken der Euro Mitglieder sind somit impotent. Das erklärt auch warum z.B. Italien wieder raus will weil die italienische Notenbank italienischen Interessen dienen soll und nicht europäischen.
Es dient nicht den Interessen eines Staats, den gewählten Politikern zu erlauben, die Notenbank zu missbrauchen....deshalb sind Notenbankwn auch unabhängig, das war, zumindest in D schon immer der Fall.

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ddcoe 10.06.2019, 07:12
52. Es widerspricht

jeder wirtschaftlichen Vernunft Staaten mit derart unterschiedlicher Wirtschaftskraft wie Deutschland und Griechenland eine gemeinsame Währung zu geben - ohne gleichzeitig massive Transferleistungen an Griechenland zu leisten.Das war bei der Einführung des Euro auch jedem klar. Getan wurde nichts - soviel zur Wirtschaftskompetenz unserer Union. Man ließ es einfach laufen und hoffte auf ein Wunder? Schade, das Wunder ist ausgeblieben. Aber statt sich auch nur der Diskussion zu stellen, taucht unsere Merkel feige ab. Statt dessen rennt die ehrenamtlich tätige Klein Annegret und faselt in erschreckender Form über Dinge, sie sie nicht einmal verstanden hat.

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marcaurel1957 10.06.2019, 07:13
53.

Zitat von merk!
und wird nur noch durch die Nullzinskredite der EZB künstlich am Leben erhalten (im Privatsektor nennt man das Konkursverschleppung). Dabei werden die Altersvorsorgen der Leute im gigantischen Ausmass seit 10 Jahren enteignet und die Finanzminister loben sich selbst für ihre Schwarze Null. Der Kapitalismus hat sich selbst zerstört, was folgt ist der 3.Weltkrieg.
Hm, auf der ganzen Welt wird eine sehr ähnliche Zinspolitik gemacht....sind alle Währungen kaputt?

Auch wäre interessant, wer denn nach Ihrer Anisicht in „Konkurs“ ist?

Meine. Altersversorgung ist keineswegs „enteigne“, sondern steht nicht schlechter dar, als vor 20 Jahren...was machen Sie falsch?

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deb2011 10.06.2019, 07:13
54. Kalter, abgestandener Kaffee

Und dieser kalte, abgestandene Kaffee verwandelt sich such nicht auf magische Weise in ein schmackhaftes Heißgetränk, wenn man die Plörre wieder und wieder aufwärmt. Ganz im Gegenteil ...

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women_1900 10.06.2019, 07:17
55. Deutschland ist darauf nicht vorbereitet

das stimmt. Unsere Regierung unter Kanzlerin Merkel setzte die letzten Jahre nur auf Wachstum, egal wie und egal zu welchem Preis. Von Konsolidierung keine Spur. Oder wie Dieter Nuhr in seinem Jahresrückblick treffend formulierte: „Wir verhindern Zukunft, anstatt uns dafür zu wappnen.“
Man muss aber auch ehrlich sein und erwähnen, dass sich die Deutschen mehrheitlich gut dabei fühlten und es ihnen immer nur darum ging: sich gut zu fühlen.

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legeips62 10.06.2019, 07:19
56. 4. Deutschland zahlt für alle

anderen EU Schuldenländer. Die Bundesbank soll einfach einen 100.000.000.000.000 € Billionenschein drucken und bei der Bundesbank hinterlegen. https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/schuldengrenze-eine-billion-dollar-muenze-aus-platin-soll-usa-retten-a-875814.html

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koch-51 10.06.2019, 07:19
57. Finanzkrise als Chance für Europa

Es braucht keinen Krieg mehr, um aus Europa eine echte staatliche Föderation zu machen, wie der amerikanische Bürgerkrieg 1861 - 1865. Die nächste Finanzkrise ist die entscheidende Chance, diesen Durchbruch zu schaffen, denn dann gibt es wohl nur noch die Alternative, entweder nach dem Motto "rette sich, wer kann" sie Eurozone aufzulösen, oder den Durchbruch zu den Vereinigten Staaten von Europa mit gemeinsamer Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik zu führen. Brüssel muss dann natürlich mit robuster Exekutivgewalt ausgestattet werden. Es mag sein, dass dann einige Skandinavier, die Niederlande und einige Ostblockstaaten nicht mehr mitmachen, die Bundesrepublik, Frankreich und die Südeuropäer, sogar Italien, werden aber bei einer gemeinschaftlichen Haftung für Verbindlichkeiten sicher dabei sein.

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53er 10.06.2019, 07:25
58. Viele Politiker

in den einzelnen europäischen Staaten sind jetzt schon korrupt und nur dem Lobbyismus hörig. Wie einfach geht Korruption und Lobbyismus, wenn man es nur noch mit einer europäischen Regierung zu tun hat. Die Wirtschaft und das Kapital haben viel von einem vereinigten Europa, was hat der einzelne Bürger davon?

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habel 10.06.2019, 07:36
59. MOInNSPON,

hat die AfD etwa recht?

Das wäre ja furchtbar, wie erklären die Medien solch "Populismus" denn dem kleinen Michel?

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