Forum: Wirtschaft
Euro-Untergangsszenarien: Der Preis des Ausstiegs

Immer häufiger wird über ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone spekuliert - oder sogar über ein komplettes Aus*der Gemeinschaftswährung. Das klingt oft so, als sei es nicht allzu schlimm*für Deutschland. Dabei wären die Folgen katastrophal.

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beraterit 29.11.2011, 18:50
230. womit sie sich als Linker geoutet haben - Linke und Geld und Finanzen passen .

Zitat von marthaimschnee
All diese Szenarien haben die ach so realitätsfremden Linken schon länger beleuchtet, inklusive der katastrophalen Folgen, schön daß es nun auch die konservative Seite endlich begreift. Dabei ist das eigentliche Problem des Euro lediglich an die Frage gekoppelt, wie lange man sich von der Finanzindustrie noch erpressen lassen will. Denn nichts anderes passiert hier gerade, die Banken nötigen den Staaten über ihre Freunde von den Ratingagenturen für geliehenes Geld plötzlich 4 bis 5 Prozent Zinsen, statt vorher 2 bis 3 ab. Das Risiko eines Ausfalls ist dabei genauso groß wie vorher. Da man somit aber einen finanziellen Mehrbedarf erzeugt, steigen die Zinsen weiter (mehr Risiko). Und da die EU bisher darauf reinfällt (oder es willig zuläßt), werden auch noch Sparprogramme durchgedrückt, die die Wirtschaft abwürgen und noch mehr Risiko produzieren. Und schon zahlt man 7 bis 8 Prozent Zinsen und der Zahlungsausfall wird noch wahrscheinlicher. Wenn das so weitergeht werden die Finanzhaie irgendwann auch vor unserer Tür stehen - die letzte Platzierung deutscher Staatsanleihen hatte übrigens schon Problem, Käufer zu finden, Hauptgrund vermutlich, weil die Erträge zu mager werden. Wer investiert schon in 1.7% Zinsen, wenn er 7 haben kann und das mögliche Ausfallrisiko am Ende doch von dem gedeckt wird, der ansonsten nur die 1.7% zahlen würde! Und wir werden zahlen, auf die ein oder andere Weise. Das ist die Quittung für das rücksichtslose Lohndumping und die exportfixiertheit der Politik der letzten Jahrzehnte! Schlimm ist nur: Die Schuldigen werden sich wie immer irgendwo verkriechen und mit dem Finger auf andere zeigen. Und das Volk ist auch weiterhin so blöd und fällt darauf rein.
einfach nicht zueinander - soweit sollte die Selbsterkenntnis schon gehen.

Wer Europa verbraten ? Sozialdemokraten.
Griechenland, Portugal, Irland, Spanien - was meinen, warum die die Banken gerne als Schuldige in den Vordergrund stellen möchten ? Warum machen die einfach KEINE Schulden mehr ? Dann bräuchten sie auch keine /% zu zahlen ! Ist doch ganz einfach !!! Oder sollten die etwa über ihre Verhältnisse leben undkönnen sich ihren "Sozialismus" eigentlich gar nicht leisten ? Nöööö - Sozialisten doch nicht !

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biggerB 29.11.2011, 18:51
231. Wenn man ein Worst-Case Szenario herbeiredet,

Zitat von sysop
Immer häufiger wird über ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone spekuliert - oder sogar über ein komplettes Aus*der Gemeinschaftswährung. Das klingt oft so, als sei es nicht allzu schlimm*für Deutschland. Dabei wären die Folgen katastrophal.
wie mir dieser Fragestellung:

"Was wären die konkreten Folgen und die Kosten einer Euro-Apokalypse......."

darf man sich über apokalyptische Antworten und Zukunfts- Szenarien nicht wundern.

Wer nach schlechten Nachrichten fragt, bekommt sie halt auch geliefert.

MfG
biggerB

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crazyclown 29.11.2011, 18:51
232. .

Zitat von osk5
Dinge, die in den letzten zehn Jahren schiefgelaufen sind, müssen ja nicht ausschließlich am Euro liegen. Wenn es ihnen vorher besser ging, muss ja nicht zwingend die D-Mark (im positiven Sinne) dran schuld sein.
Ich kann aber den zeitlichen Zusammenhang in den Raum stellen dazu den Eindruck, dass es vielen so geht.

... und Sie?

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beraterit 29.11.2011, 18:52
233. Sie scheinen ja auch den Durchblick zu haben, wie das geht, sonst

Zitat von nomadas
In Europa werden 37,1 Billionen Vermögen verwaltet. Nun sag mir bloß keiner, da wäre kein Geld da! Wenn man(n)/frau aber will, dass die EU mit samt dem € untergehen sollen, dann bitte schön. Die erlauchten EU-Billionäre haben es dann aber auch gewollt, Frau Merkozy! An jedem Untergang verdienen welche sich dumm & dä..., das ist systemimmanent! Und,by the way, von allen CasinoPlayern gewusst, das gehört quasi dazu! Und das Volk? Tja, was soll`s, mal wieder Pech gehabt!
würden sie ja nicht sonen Dummschiss schreiben.
Verraten sie uns - dem gemeinen Volk dochmal wie das geht.

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derweise 29.11.2011, 18:52
234. Der Euro

Der Euro sollte ein Pendant zum $ werden. Dabei sollte er von der Stabilitätshaltung der ehemaligen Deutschen Bundesbank profitieren. Wenn nun einige Mitgliedsländer per Erpressung den alten Schlendrian der Schuldenpolitik weiter fortsetzen, dann hat der € seine Vorteile verloren.

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Beo21 29.11.2011, 18:52
235. Panikmacherei

...dann ist es halt aus mit dem Euro - die Welt wird schon nicht untergehen, insbesondere für Deutschland. Schwach Länder dürfen Abwerten und müssen auf Grund von hohen Zinsen mit niedriger Verschuldung leben.
Deutschland wird die Banken retten müssen, aber auch dies ist kein Problem, Die ganze Welt wird sich um die Neue Deutsche Mark (NDM) reissen und die Chinesen, Araber, Russland werden Deutschland unbeschränkt Kredite zur Verfügung stellen.
Und der Export? ...die Schweiz überlebt auch mit starkem Franken, da in Deutschland die Löhne im produzierendem Gewerben 30% niedriger sind als in Griechenland wird Deutschland auch dies meistern. Desweiteren wir viel importiert (z.B. aus der Tschechei) und diese Importe werden billiger und senken die Kosten.


Etwas MUT ist angesagt, Deutschland kann es auch OHNE EURO GUT GEHEN. ...die ständige ANGSTMACHE der Politik/Medien nervt!

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.Wajakla. 29.11.2011, 18:52
236. Kein Volksentscheid

Zitat von Boesor
Wenn die beiträge dieses Forums ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Kompetenz zum Euro darstellen hoffe ich sehr das es einen Volksentscheid zum Euro niemals geben wird.
Da bin ich ganz bei Ihnen.

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traldors 29.11.2011, 18:53
237. Ja, ne' klar...

Zitat von sysop
Immer häufiger wird über ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone spekuliert - oder sogar über ein komplettes Aus*der Gemeinschaftswährung. Das klingt oft so, als sei es nicht allzu schlimm*für Deutschland. Dabei wären die Folgen katastrophal.
Kein Problem, ich hätte gern den Status vor der Währungsunion und den "explodierten" Preisen.

Ach, das geht nicht? Ja, dann eben Revolution und Umverteilung. Kennt Deutschland ja zur Genüge (...)

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M123 29.11.2011, 18:54
238. Schweigekartell

Zitat von crazyclown
Da liegt doch des Pudels Kern. Der Fehler liegt im System und leider verliert kein einziger Artikel in unserer ach so unabhängigen Presse auch nur einen Satz zum Schuldgeldsystem. Das Problem sind doch die Schulden, wir alle arbeiten zu einem guten Teil für die Zinsen. Es gibt gar kein Interesse Schulden zu tilgen, dann wäre nämlich auch das Guthaben der Plutokraten weg und sie würden keine Zinsen mehr bekommen. Wenn die Schulden das Problem sind, dann lassen wir Sie doch einfach platzen, von mir aus auch Europaweit oder Weltweit. Dann haben wir eine Chance auf einen Neuanfang. Was hier gemacht wird ist nur palliativ Medizin.
Bernd Senf spricht in diesem Zusammenhang von einem Schweigekartell der etablierten Medien.

Ohne Internet würden diese Zusammenhänge fast nicht klar werden. Einzig Dirk Müller darf ab und an ein paar Paukenschläge loslassen. Nur wird das System auch nicht diskutiert. Entweder die Diskutanten fallen aus allen Wolken, oder sie wissen es, schweigen dann aber betreten und wechseln das Thema.

Beides hilft uns nicht weiter.

Das Grundübel ist nicht der Euro, sondern das Geldsystem, dass immer wieder zu Schuldenkrisen führt.

Darüber sollte und muss diskutiert werden. Und hier verlieren die etablierten Medien zunehmend an Glaubwürdigkeit, wenn sie dieses Grundproblem nicht erkennen, Vertreter der Krise nicht kritisch darauf ansprechen und Politikern nicht ebenfalls kritische Fragen stellen.

Übrigends hab ich vor 10 Jahren schon mit Herrn Olbertz, dem Kultusminister von Sachsen Anhalt darüber gesprochen. Der musste den Sparkurs vor den aufgebrachten Studenten vertreten, selber hat ihm aber das Herz geblutet und er hat sofoert verstanden, wo das Problem liegt.

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bloggide 29.11.2011, 18:54
239. Wie dramatisch!

Schauen wir uns doch einmal an. in welchem Jahrzehnt die meisten Infrastrukturprojekten entastnden und wann das Land seine kreative blütezeit hatte.

Richtig: in den 1970er Jahren.

Und was hatten wir da noch nicht? Richtig. Euro und EU.

Als nächstes wird Ihr Autor dann wohl das nächste Ammenmärchen bemühen müssen, um dem Leser Angst zu machen. Die Globalisierung.

Gewäsch.

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