Forum: Wirtschaft
Euro-Zone in der Krise: Griechen raus - und dann?

Werft Griechenland aus dem Euro - diese populistische Forderung macht sich allmählich die Politik zu eigen. Doch wenn die Griechen gehen müssen, werden auch Frankreich und Italien nicht mehr zu halten sein. Und am Ende? Besteht die Eurozone womöglich nur noch aus Deutschland und Österreich.

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Morbid 16.05.2012, 16:18
50. Korruption ohne Änderung

Es sollte lieber geklärt werden was passiert, wenn Griechenland in der Eurozohne bleibt. Es werden Unsummen an Geld nach Griechenland transferiert um diesen zu helfen. Jedoch wurde in der Vergangenheit nur betrogen und falsche Daten gesendet. Wir Laden doch alle anderen Länder ein, kommt ind die EU und Betrügt was das Zeug hält, wir Zahlen immer munter weiter. Wir zahlen in Deutschland unsere Steuern, jedoch in vielen Ländern mit Problem erfolgt dieses nicht, mann kann sich ja die Gelder wo anders holen. Ich sehe auch in Griechenland nicht die Bereitschaft die Steuerschuld einzufordern.

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cato. 16.05.2012, 16:20
51. ...

Zitat von gruenbonz
hier liegen also eindeutige Verstösse vor. Das berechtigt zum Austritt. Warum dann Frankreich und Italien? das ist wieder so eine Katastrophendrohung nach dem Muster "...wenn der Euro fällt, dann..".
Dieses Mal muss ich Herrn Münchhau zustimmen, der Präzedenzfall Griechenland würde die Bereitschaft für Eurobonds, Rettungsschirme schlagartig beseitigen und das Kapital aus den Wackelstaaten rausjagen. Die dann notwendigen Anpassungen, die die Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen könnten, werden Portugal und Spanien keinesfalls durchsetzen können, und der leichtere Weg wird dann die eigene Währung sein. Und ob Italien (falls die dann noch Mitglied wären) und Frankreich in einer wirklich von Deutschland dominierten Währungsunion bleiben wollen wage ich zu bezweifeln, schon gar kein Sozialist ...
Die elegantere Lösung wäre hier der Austritt Deutschlands aus der Währungsunion, gefolgt von den Niederlanden und Österreich. Ob man dann ne D-Mark oder nen Währungsverbund mit den beiden Staaten macht ist relativ egal, da Österreich und die Niederlande sich ohnehin an die D-Mark binden würden. Die im Euro verbliebenden Länder könnten dann die Geldschleusen öffnen wie Hollande es fordert...

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oli_tf 16.05.2012, 16:22
52. Alternative Ideen: keine?

Deutschland ist reich. Und jedes Jahr suchen die Deutschen Urlaubssonne. Warum Mietet Deutschland sich nicht Kreta oder Mallorca für 100 Jahre? Damit ist den Griechen, Spaniern usw geholfen. Und Deutschland hat eigene Sonne.

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goodand 16.05.2012, 16:22
53.

Zitat von verinet
Ein Verbleib Griechenlands bedeutet die Zementierung einer Transferunion auf Jahrzehnte und weiterhin die Botschaft an den Club Med das es sich lohnt weiterzumachen wie bisher die Nordländer zahlen.

Erzählen SIe das mal der PASOK und Nea Dimokratia, dass es sich das unseriöse Wirtschaften der letzten Jahrzehnte gelohnt hat. Haben ja ein wahnsinnig erfolgreiches Wahlergebnis eingefahren ;)

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thepunisher75 16.05.2012, 16:23
54. Realitätscheck Nr. 2 !

Zitat von rl1972
Und hören sie mit diesem unsinnigen Reichenbashing auf, denn die sind es die den grössten Teil des Umverteilungswahnsinns in Deutschland finanzieren . Wenn man reich ist wird man in vielen Ländern ausserhalb der Eurozone mit Kusshand genommen, und wenn man reich ist dann ist man kaum auf einen Arbeitsplatz angewiesen und kann wegziehen wenn man das will.
Die Reichen finanzieren überhaupt nichts in Deutschland, werter Forist. Die Reichen transferieren entweder ihr liebes Geld in die Schweiz ab oder sorgen dafür, das sie keinerlei Steuern zahlen müssen in Deutscheland. Zugleich beschweren sie sich das sie für Hartzer zahlen müssen, obwohl sie das gar nicht tun, sondern die untere und mittlere Schicht in Deutschland. Und ich werde dieses "Reichenbashing" so lange weiter machen, bis unsere Elite endlich auch mal ihren Beitrag zur Schuldenkrise abliefert und aufhört auf den kleinen Leuten im Ausland rumzuhauen !

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steinaug 16.05.2012, 16:23
55. Was

Was wäre so schlimm an einer Eurozone mit Deutschalnd und Österreich. Vielleicht macht die Schweiz dann noch mit. Und der Rest kann wieder beitrteten, wenn sie ihre Finanzen im Griff haben; in ca, 100 Jahren.

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nordlichtx 16.05.2012, 16:23
56. Leichte Wahl

Die Wahl ist also Bruch der Zone oder Inflationsunion mit dauerhaften massiven Wohlstandstransfers aus Deutschland nach Süden bei gleichzeitiger Souveränitätsaufgabe der Länder.

Was für eine Frage ist das? Euro brechen, besser heute als morgen, und so Europa langfristig stärken. Man sollte sich nicht lächerlich machen und von irgendwelchen legalen Grundlagen reden.Die Euroretter scheren sich nicht um Gesetze, bei der Überwindung des Euro sollte man das genausowenig tun.

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olymp666 16.05.2012, 16:24
57. Koan Titel

Zitat von Brennstoff
Einen Neuro mit einem betonharten Fundament a la BuBa, diesmal aber richtig und nicht sansoweich gespült. Keine Fisemantenten wie jeder hat eine Stimme bei der EZB und solch einen Quatsch. Wer 30 % des Risikos hält, bekommt 30 % Stimmrecht. Wer sich überschuldet, muss nach 3 Abmahnungen zwingend fliegen..etc pp.! Keine Kompromisse! Keine politischen Wunschvorstellungen, keine machtpolitischen Spielchen a la Deutschland muss an die Leine gelegt werden!
Wenden Sie das dann bitte auch für den Länderfinanzausgleich an.
Welches der Bundesländer würden Sie zuerst "rausschmeissen" ?
Und.....woraus würden Sie die Länder schmeissen ?
Wieso machen Sie einen Unterschied zwischen Griechenland und dem Land Berlin ?
Die Stadtstaaten verfrühstücken auch die Milliarden der Geberländer.
Also raus mit den Nehmerländern, dann geht es allen Geberländern gut.
Nach Ihrer werten Auffassung.

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Spiegelkritikus 16.05.2012, 16:25
58. Falsche Analyse

Zitat von sysop
Werft Griechenland aus dem Euro - diese populistische Forderung macht sich allmählich die Politik zu eigen. Doch wenn die Griechen gehen müssen, werden auch Frankreich und Italien nicht mehr zu halten sein. Und am Ende? Besteht die Eurozone womöglich nur noch aus Deutschland und Österreich.
Herrn Münchau fällt es sichtlich schwer zuzugeben, dass er sich hinsichtlich Griechenland und Europa geirrt hat. Er bemüht noch immer bedrohliche Szenarien, die ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone zur Folge haben soll, obwohl führende Politiker und - noch wichtiger - Banker verlautbaren, dass die Folgen inzwischen problemlos handlebar sind. Schliesslich hat man sich auf diesen Schritt gründlich vorbereitet, sprich: die Finanzindustrie hat sich von faulen Anleihen weitgehend freigemacht, es trifft nun vor allem die Steuerzahler.
Der Rest des Club Med und Frankreich können ihre Haushaltsprobleme leicht in den Griff bekommen, wenn sie das tun, was in Griechenland versäumt wurde: Ihre Reichen adäquat zur Kasse bitten. Hollande hat die tieferen Ursachen der Finanzkrise erkannt: Die unverhältnismässige Schonung der grossen Kapitaleigner, was zu völlig unzureichenden Staatseinnahmen geführt hat! Griechenland wäre SCHULDENFREI, hätte es seine Millionäre und Milliardäre angemessen besteuert.
Ähnlich verhält es sich in den anderen Euro-Ländern.

Solange Münchau mitsamt der etablierten Politik diese Fakten ausblendet, gibt es natürlich keine Rettung für diese Euro-Zone. Vermutlich wird das Tabu, die Reichen in Regress zu nehmen, auch nicht gebrochen und längerfristig eine "stabile" Nordeuro-Zone angestrebt, einschliesslich Frankreich.

Wenn man die eigentlichen Ursachen der Finanz- und Schuldenkrise nicht wahrhaben und die Konsequenzen daraus ziehen will, bleibt gar nichts anderes übrig!

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pansen 16.05.2012, 16:27
59.

Zitat von #2011-0001
Die Idee Europas war und ist: Ein Staatenbund aus unterschiedlichen Kulturen und Ländern, aber mit gleichem Lebensstandard und einheitlichem Niveau, was die "Spielregeln" betrifft. Das ist längst noch nicht alles umgesetzt, aber ein Austritt eines Landes ist ein echter Rückschritt. Klar ist das nicht vorgesehen. Es ist auch kein Austritt Bayerns aus der .....
Sie habens erkannt. Der Euro ist eine politische Idee, also werden die United States of Europe wohl schneller kommen als man denkt, so er überleben soll. ;-)

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