Forum: Wirtschaft
Eurofighter-Kauf: Österreich zeigt Airbus wegen Betrugs an
Reuters

Ein Milliardengeschäft mit "Eurofighter"-Kampfjets hat für Airbus unangenehme Rechtsfolgen. Österreich will den Konzern wegen Betrugs anzeigen und Schadensersatz in Millionenhöhe fordern.

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Anindo 16.02.2017, 08:46
1. Über 15 Mio. für einen Kampfjet?

Vielleicht sollte man mal Ferrari fragen, ob die die Dinger nicht produzieren können. Die sind günstiger.

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rieberger 16.02.2017, 08:46
2. Lug und Betrug

Made in Germany steht mittlerweile für Lug und Betrug. Auch Konzerne, in denen Deutschland beteiligt ist.
Nennen wir diese Betriebe beim Namen: VW, Deutsche Bank und jetzt Airbus / EADS und all diejenigen, die noch nicht entlarvt wurden.
Ein mühsam erarbeitetes Qualitätslabel verkommt zur kriminellen Ramschware.

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laracrofti 16.02.2017, 08:48
3. Wieder so ein halber Artikel...

was sind denn die Gegengeschäfte? Wer war zu damaliger Zeit verantwortlich für den Deal auf beiden Seiten? ...

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max-mustermann 16.02.2017, 08:54
4.

Tja sowas ist in Deutschland natürlich undenkbar, da hält die Regierung ihre schützende Hand über jedes Unternehmen egal um wieviel Geld es den deutschen Staat/Steuerzahler betrogen hat.

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Nachzünder 16.02.2017, 09:00
5. @laracrofti

Wahrscheinlich könnten teile der Antworten auf diese Fragen die Bevölkerung verunsichern

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Hans58 16.02.2017, 09:16
6.

Zitat von laracrofti
Wieder so ein halber Artikel... was sind denn die Gegengeschäfte? Wer war zu damaliger Zeit verantwortlich für den Deal auf beiden Seiten? ...
Von der Tranche 1 haben Deutschland und Spanien mehr als zehn Eurofighter an Österreich "abgetreten".
Vielleicht steckt dahinter ein Gegengeschäft.....

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TOKH1 16.02.2017, 09:17
7. Schadenersatz?

Hier geht es um Schadenersatz wegen der widrigen Aushandlung von Kaufverträgen. Der Eurofighter ist nach der amerikanischen "F22 Rapter" der beste Kampfjet weltweit. Und der Preis von 110 Mio pro Stück durchaus gerechtfertigt. Die Amis zahlen für eine Rapter 400 Mio Dollar. Konzerne wie Airbus sind über Sogenannte Vermögensschadenversicherungen gedeckelt, die selbst bei vorsätzlichem Vertragsbruch zahlen müssen. Das wiederum lassen sich die Versicherer solcher Konzerne mit Prämien von mehreren Millionen im Jahr für das Risiko gut bezahlen.

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kulinux 16.02.2017, 09:23
8. Kleiner Korrekturvorschlag

Da sich viele Leser vielleicht nicht mehr daran erinnern, sollte es jedesmal heißen: "der Eurofighter, dessen Entwicklung im letzten Jahrhundert als 'Jäger 90' begann und der bis heute nur als Schönwetterflugzeug taugt" – das würde vielleicht einigen helfen zu verstehen, um welche Wahnsinnsverschwendung es allein bei diesem "Prestigeprojekt" der Rüstungsmafia geht. Man könnte noch das ursprüngliche Preisschild nennen. Wenn ich mich recht entsinnen, waren das mal 30 Mio. DM / Stück, die dann unter Rühe auf 130 Mio. DM OHNE Bewaffnung und wesentliche Subsysteme hochschnellten. Wenn wir nur die 2 Mrd. durch 18 teilen, kommen wir auf einen Stückpreis von heute also 111 Mio. …EURO. Aber für Schulklos, auskömmliche Renten, Infrastruktur … haben "wir" kein Geld, nur für die Bankenrettung. Wollen wir mal prüfen lassen, wem Banken und Rüstungskonzerne gehören…? Es stinkt SO GEWALTIG zum Himmel…

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duke_van_hudde 16.02.2017, 09:32
9. Hmm

Zitat von laracrofti
was sind denn die Gegengeschäfte? Wer war zu damaliger Zeit verantwortlich für den Deal auf beiden Seiten? ...
Gegengeschäfte können in diesne Zusammenhang zwei Sachen sein.
1.Kauft der Hersteller der Waffen Teile und Komponenten in Österreich ein. Das ist in diesen Fall quasi unmöglich da der Verkaufspreise mit dem Faktor 2 gehebelt wurde.
2.Der Hersteller berät andere Firmen beim kauf von Östereichischen Produkten.
Hier wird auf Seiten Österreich vermutet das der Hersteller quasi jeden der ein grösseres Geschäft mit Firmen aus Österreich machen wollte oder gemacht hat eine Menge Schmiergeld gegeben hat das er Unterschreibt das ihn der Hersteller bei dem Kauf der Produkte beraten hat.
Es soll sich also um Geschäfte handeln die auch ohne dem Hersteller der Waffen entstanden wären und deshalb eigentlich nicht zu den Gegengeschäften zählen dürfen.

Waffendeals sind in vielen Ländern gerade wo nichts für diese Waffen hergestellt werden sehr ungern gesehen in der Bevölkerung und viele Regierungen wollen halt die Bevölkerung etwas beruhigen mit diesen angebelichen Gegengeschäften.
Das die auch eigentlich wissen das hier gemauschelt wird sieht man eigentlich am Faktor 2.
Hier hat wohl aus der Sicht von Österreich der Hersteller es zu bunt getrieben und daher wohl den Rechtsstreit angezettelt.
Es geht halt um Waffengeschäfte und da geht es um gigantisch viel Geld und das wird noch vom Staat mit dem Bürger abgeressten Geld bezahlt, da wollen natürlich sehr viele gut mitverdienen.
Den wie gut die Aufsicht bei Rüstungsprojekten funktioniert gerade im Hinblick auf den Preis und die Qualität kann man auch sehr gut in Deutschland bewundern.

Also wer wirklich viel Geld verdienen will sollte sich halt hier breit machen und jetzt wo Trump die Daumenschrauben anzieht wird es noch mehr Geld regnen.

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