Forum: Wirtschaft
Europa-Debatte: Warum ein EU-Austritt der Briten von Vorteil wäre

Rechts gegen links? Heute ist das in der EU nicht mehr so wichtig, die Konflikte verlaufen nach dem Muster: die Euro-Länder gegen die anderen. Wenn die Integration vorankommen soll, müssen daraus die Konsequenzen gezogen werden.

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misscecily 01.07.2014, 00:12
140.

Why don't you just shut up and do us all a favour.

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alias_=|||=_ 01.07.2014, 00:32
141. wenn schon denn schon!

Sollte GB wirklich austreten bleibt zu hoffen, dass die EU diesen Austritt auch entsprechend umsetzt und das europäische Finanzzentrum aus London abzieht, das Freihandelsabkommen aussetzt und den Briten den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt entzieht.
Wenn die nicht mehr wollen sollen sie ihren Sch*!$$ auch wirklich alleine machen.
Aber dazu fehlt es den Kontinentalen vermutlich an Eiern und so würde dann wohl doch alles beim alten bleiben, GB würde alle Vorteile der EU nehmen nichts zurück geben und Steine in den Weg legen wo's nur geht...

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cosy-ch 01.07.2014, 00:33
142. Die älteste Demokratie in Europa..

..hat mit der EU gerade nichts am Hut. dafür haben wir weltweit die ältesten Münzen im Umlauf..seit 125 Jahren gleiche Prägung und keine Veränderungen. Seit Napoleon keine kriegerischen Auseinandersetzungen (ausser je einen Angriff der Deutschen auf Singen im Norden sowie eine Brandlegung des gesamten Dorfes St. Gingolf im Süden auch von den Deutschen.

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dietermacher 01.07.2014, 01:12
143. Völlig daneben

Falschen Schluß gezogen. Es braucht UK in der EU, um die grotesken Fehlentwicklungen und Mißachtung des Wählerwillens gerade im Euroraum zu bremsen. Ein weiter-so ist falsch. Blinde weitere Integration würde früher oder später zu einem wirklichen Desaster führen. Schon heute bewirkt die vom Volk nicht kontrollierte EU Politik durch sinnwidrige Subventionen Verzerrungen des Marktes, wie sie in dieser Größenordnung innerhalb der Nationalstaaten gar nicht möglich waren. Bitte UK, hilf das zu stoppen.

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longshanksedward8 01.07.2014, 01:24
144. Münchau der ewige Dünnbrettbohrer

Warum wurde der bisher nicht ersetzt?
Brauchen die andern Schreiberlinge einen miesen, damit sie sich besser fühlen können?
Münchau hat einfach nichts gecheckt. Hier gehts um Demokratie gegen Despotie, um Populismus oder permanente Bürgerverarsche gegen die Freiheit. Nicht nur die Briten sind nicht! im Euroraum.
Der historische Hauptpunkt ist, wie lange kann sich Deutschland die friedenserhaltenden Tributleistungen an die potentiellen europäischen Kriegsgegner leisten?
Wenn der SPON vor nicht allzu langer Zeit die historischen Vergleiche hundert Jahre zurück angeht, sollte er auch den Mut haben, die Fakten auszusprechen. Und der Fakt ist, daß sich nichts geändert hat.

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aljoschu 01.07.2014, 01:32
145. Gute Antwort, Herr Münchau,

auf Herrn Schäubles "unvorstellbaren" EU-Austritt Großbritanniens.

Klar wäre es zu bedauern, wenn ein europäisches Land aus dem Verbund austräte. Aber jeder Vertrag braucht eine Austrittsklausel - alles andere wäre weltfremd.

Anstatt Großbritannien nachzulaufen, würde es für Deutschland und die EU viel mehr Sinn ergeben, wieder die Annäherung an Russland zu suchen, denn eine EU ohne Russland wird immer nur Stückwerk bleiben und das eigentliches Ziel, die Friedenssicherung in Europa, verfehlen.

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joerge11 01.07.2014, 01:33
146. Die armen Engländer

Die Probleme der Engländer mit der EU liegen in ihrer Vergangenheit. Sie waren die Weltmacht und nutzten ihre Kolonien aus. Es ist für sie jetzt sehr bitter sich in Bescheidenheit üben zu müssen. Ihre Weltmachtarroganz verhindert, dass sie in der EU ihre Chancen wahrnehmen, wirtschaftlich und politisch. Diese Schmollhaltung (wir sind doch viel viel besser) zeigt sich wunderbar in der Financial Times, in der seit jeher Wirtschaftsexperten den Untergang der EU, vorallem Deutschlands voraussagen. Und da gibt es auch viel, sehr viel Neid. Alles verständlich, wenn man sieht, dass England seine Autoindustrie fast völlig verloren hat.

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juergen.wettig 01.07.2014, 01:49
147. Null Toleranz gegenüber Großbritannien!

Obwohl der EU-Vertrag ja sehr wohl ein Europa der zwei Geschwindigkeiten vorsieht, bin ich der Meinung, dass gerade auf die Briten größtmöglicher Druck ausgeübt werden muss, damit sie sich entweder zur EU der Integration erklären oder austreten. Es kann nicht sein, dass der Schwanz mit dem Hund wedelt, z.B. in Sachen Beitragszahlungen.

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joerge11 01.07.2014, 02:38
148. Die armen Engländer

Vergessen wird, dass fast alle Mitglieder der EU einen ungereinigten Schweinestall haben und die EU-Kommission die Reinigung vornehmen kann. z.B. die Neuordnung des Vergaberechts oder das Insolvenzrecht.
Nicht verstehe ich die Kritiken über zuviel Geben. Ist denn Geben nicht seliger als Nehmen ?
Als geborener Schwabe unterstütze ich gern die Bremer und Berliner, wohl wissend dass diese nie aus ihrem eigenen Schlamassel herausfinden werden. Also die Schwaben denken nicht daran, aus Deutschland auszutreten und wie die Schweiz selbstständig und sehr sehr reich zu werden. (das liegt daran, dass wir Schwaben bescheidener und eben die Besseren sind)
Und so ist auch verständlich, dass die Engländer unser Schwabenniveau nicht erreicht haben (nie erreichen werden, würde ich nicht sagen) und daher glauben, es würde ihnen bei einem Austritt besser gehen.

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analyse 01.07.2014, 05:26
149. Wenn man für Europa ist,muß man gegen die Wirtschaftsunion sein !

Gerade wegen der Wirtschaftsunion,Bankenunion und Regelungswut aus Brüssel,driftet doch die EU gerade auseinander ! Soviel Zwist war noch nie !Warum sollten sich Länder mit ganz unterschiedlichen Menschen,Strukturen und Bedingungen nicht gut verstehen können und auch gegenseitig f r e i w i l l i g unterstützen ?Der Regelungszwang aus Brüssel ist die Wurzel des Zwistes und der EU-Verdrossenheit der Bürger !Streiten sich etwa Norwegen,Dänemark und Schweden ? Nein,sie verstehen sich gut in ihrer Selbständigkeit !Mit Recht rühmt man das bunte vielfältige Europa und nun soll alles zu einem Einheitsbrei gehobelt werden ! Für ein Europa der Freiheit in der Vielfalt !

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