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Europa, Steuern, Rente: Was die GroKo schaffen könnte
REUTERS

Union und SPD wollen es wohl erneut miteinander versuchen. Finden sie noch Gemeinsamkeiten? Diese drei Projekte könnten klappen.

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thomas_harris 24.11.2017, 17:05
1. Theater

In Wahrheit dürfte die Entscheidung, erneut mit der CDU ins Koalitionsbettchen zu springen, längst gefallen sein, oder glaubt irgendwer ernsthaft, dass die SPD es riskiert, bei Neuwahlen unter den 20% zu landen. Erst recht dürftte die SPD kein Interesse an Neuwahlen haben, falls der Bundestag verkleinert werden sollte, dann wären nämlich schnell mal ein Fünftel ihrer Bundestagsmandate futsch. Also wird einfach weitergemacht wie bisher. Ein Alptraum.

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auf_dem_Holzweg? 24.11.2017, 17:07
2. Ihr sprecht von Vorteilen

es gibt aber einen entscheidenden Nachteil: Merkel dominiert wieder und macht am Ende wieder nur das, was ihr passt. Habt ihr denn wirklich alle nichts gelernt?

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der_bulldozer 24.11.2017, 17:07
3. Es ist doch offensichtlich

Es ist doch zu lesen, dass die Mehrheit der deutschen Wähler keine GroKo will. Also warum dieses Geschwurbel über das Allseligmachende der Koalition der Verlierer?

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schlob 24.11.2017, 17:08
4. Die SPD sollte erst ihre Basis fragen,worüber sie verhandeln darf

Die SPD sollte erst ihre Basis fragen,worüber sie verhandeln darf -
und dann kann man in Koalitionsverhandlungen eintreten.-
Alles andere kann man vielleicht den Parteien zumuten-aber der Bevölkerung sicher nicht mehr.

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palla-manfred 24.11.2017, 17:09
5. Aufgaben gemeinsam an-nehmen und ab-arbeiten ist der Anspruch ...

und dabei keinen "Groben Unfug" zu fabrizieren - und zwar bei allen "VolkVertretern im BundesTag"; so wird ein Schuh daraus !!! - in jeder "normalen" Firma "arbeitet" man gemeinsam, muss sich aber nicht gleich auch noch LIEBEN ;-)

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widower+2 24.11.2017, 17:11
6. Was die Groko schaffen könnte?

Die mittelfristige Abschaffung des Sozialstaats und der Anständigkeit in der Politik. Das wären die Folgen einer erneuten Groko. Die SPD würde durch eine weitere Groko zur Splitterpartei, FDP und AfD gestärkt. Also zwei radikalliberale und fremdenfeindliche Parteien (selbst die FDP ist da mittlerweile angekommen), von denen eine gerade in NRW das Sozialticket für den ÖPNV beerdigen möchte.

Die Groko wäre zwar weniger schlimm als die Regierung, die uns danach blühen würde, aber immerhin deren Wegbereiter. Mit einer Groko wären wir wieder im Jahr 1932 angekommen. Und nach 1932 kommt 1933.

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BeutensTochter 24.11.2017, 17:11
7. Gesu.reform,,Rente(inkl Beamter),Abschaffung der Erbs.steuer

Nachdem jeder dritte Lehrämtler die Beamtung als Lebensziel sieht ,inkl. 80% Beihilfe für die Kinder für nicht notwendige und damit nicht gedeckte Lifestyletherapien(20 000 Euro pro zusätzl. cm für die Wunschgröße),muss es doch bald krachen. Die große Rentenreform gekoppelt mit einer Abschaffung des teuersten und ineffizientesten Gesundheitssystems der Welt muss auf die Tagesordnung.Weiterhin rapide Anhebung des Spitzensteuesatzes und Abschaffung der Erbschaftssteuer bzw. 3 Prozent auf alles,aber eben auch für den steuervermeidenden dt. Mittelstand

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bigroyaleddi 24.11.2017, 17:12
8. Oh bitte nein ...

... nicht schon wieder eine Aufzählung, was doch alles so schönes von der SPD in einer GroKo verwirklicht werden könnte: Gehts noch? Muß ich da mal ganz krass fragen. Glaubt ihr wirklich, dass die SPD sich tatsächlich mit ihren Erfolgen bei den Wählern profilieren könnte?

Die letzten 4 Jahre haben doch schon gezeigt, dass alles Erreichte einfach wieder in den Schmutz gezogen wurde. Dann kann man auch getrost darauf verzichten, als Schönheitspflaster für die Schwarzen zu dienen.

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Epsola 24.11.2017, 17:12
9. Werter Spiegel

Der Artikel liest sich wie das Kanzlerduell. Die wirklichen Themen neben den "Alltagsgeschäften", muss man nicht lange suchen. Die liegen auf der Hand, das sind Klima, Digitalisierung und Demographiewandel einschließlich Pflege. Das taucht bin keinem einzigen Wort in dem Artikel auf. Die SPD sollte angesichts des vorauseilenden Schlafmodus zur Bedingung machen die Grünen mit ins Boot zu holen. Dadurch würde sich das Gewicht in der Koalition zu Ungunsten der Union und Merkel verlagern, die neuen Themen wären stärker vertreten, die SPD liefe weniger Gefahr alleinig als Koalitionssündenbock herzuhalten und man könnte möglichst viel von dem umsetzen was man Idealfall eh anstrebte, schlicht rotgrüne Politik.

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