Forum: Wirtschaft
Eurostat: Inflation in Euro-Ländern sinkt auf Rekordtief
AFP

Neue Zahlen von der europäischen Statistikbehörde Eurostat: Die Inflation in den 18 Ländern im Euro-Raum ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr - ein Rekordtief.

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fabio 14.08.2014, 11:22
1. Grüss Gott, Deflation !

Obwohl Euros gedruckt werden wie wahnsinnig und die europäische Zentralbank Klopapier von Banken und Staaten als Sicherheit für Kredite akzeptiert,rutscht die EU in eine Deflation mit riesigen Arbeitslosenzahlen.
Wie lange das andauert,kann man in Japan beobachten.Dort versucht man sein 20 Jahren mit den gleichen Mitteln wie die EU, Wachstum zu generieren.
Was für ein Desaster der EU Wirtschaftspolitik!

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pepe_sargnagel 14.08.2014, 11:25
2.

Zitat von sysop
Neue Zahlen von der europäischen Statistikbehörde Eurostat: Die Inflation in den 18 Ländern im Euro-Raum ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr - ein Rekordtief.
Nun muss man die Lehren aus dem japanischen Weg ziehen. Ich hoffe man findet einen Weg, der durch Realkonsum und Realproduktion den japanischen Weg umgeht. Vermutlich aber ist es einfacher den "Abenomics" Weg zu gehen. Hemmungslose Verschuldung und Schuldenentwertung durch Notenpresse - nur kommt nicht viel im Realkreislauf an, da die Menschen eben noch die Wirtschaft sind und nicht Banken und Politik. Dies wurde schon von den Sozialisten so genau nicht durchdacht...

Es muss darauf ankommen, auf die Gesellschaft zu achten. Welcher Personenkreis hat welche Probleme und wie kann man diesem helfen? Wer hat keinerlei Probleme und wie können wir darauf achten, dass dieser Kreis nicht auch zu einem Problemkreis wird? Das ist nicht leicht! Ganz und gar nicht - aber ich vermute durch Lobbyismus und durch Abschottung (Welcher Politiker kennt die Nöte, Probleme und Freuden der normalen Bevölkerung?) werden die Probleme in der Gesellscahft überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Realitätsverlust der "Entscheider" war auch immer ein sicherer Weg in einen Umsturz und weniger ein Weg zur Lösung der Probleme.

Ich denke dabei auch daran, dass es ein sehr gutes Zeichen ist, wenn viele bzw. die breite Masse Steuern bezahlen kann und nicht auf Transfers angewiesen ist. Die Mittelschicht ist also entscheidend - je mehr vorhandene Schultern dieses Gesellschaftsgebilde mittrage, desto besser. Ein paar weniger superstarke Schultern tragen die Gesellscahft nicht - warum? Weil sie die einzigen Steuerzahler sind und sich völlig gemelt fühlen und deswegen abhauen. Die verbliebenen sind aber zu schwach die Geselslcahft zu tragen. Viele breite Schultern sind das wichtigste für eine funktionierende Gesellschaft - Polarisierung tut nur selten (langfristig) gut.

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s.4mcro 14.08.2014, 11:27
3. im Supermarkt...

...merkt man aber von diesem 'Rekordtief' nichts: Butter wird fast monatlich teurer, genau wie alle anderen wichtigen Lebenserhaltungskosten. Die Zahlen, die für diese Statistiken verwendet werden, sind doch alle geschönt und so hingedreht, damit dem Bürger eben genau solche Artikel vorgesetzt werden können, damit dieser schön ruhig bleibt.

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goliat7 14.08.2014, 11:27
4. Deflation ist gut und normal

Durch Optimierung der Fertigung werden Produkte billiger, ohne dass der Gewin sinkt.
Durch Optimierung von Produkten geht der Energiebedarf zurück.
Durch Marktsättigung (wer braucht noch einen 1,5m TV auf dem Klo?) müssen die Preise gesenkt werden.

Nur die Staatsschulden werden nicht weginflationiert.
Das kommt davon, wen man mehr ausgibt, als man einnimmt.

Wenn ihr aber Inflation wollt, macht z.B. Lebensmittel teurer durch ökologische Auflagen.

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Bundeskanzler20XX 14.08.2014, 11:41
5. Realität?

Zitat von sysop
Neue Zahlen von der europäischen Statistikbehörde Eurostat: Die Inflation in den 18 Ländern im Euro-Raum ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr - ein Rekordtief.
Ein unbegrenztes Wachstum ist auch unlogisch und unmöglich.

Da wir immernoch Schulden machen sollte erstmal dieses Problem beseitigt werden, dass stetes Wachstum bisher nicht geholfen hat Schulden zu verringern sollten neue Wege in Betracht gezogen werden.

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friedi234 14.08.2014, 11:44
6. Diese Aussage stimmt so nicht

Zitat von s.4mcro
...merkt man aber von diesem 'Rekordtief' nichts: Butter wird fast monatlich teurer, genau wie alle anderen wichtigen Lebenserhaltungskosten..
Gerade Butter kostete im Jahr 2000 je kg.3,81€ und im Jahr 2012 €3,35. Einzelne Händler haben die Butterpreise gerade um 8% gesenkt.
Bei den durchaus starken Verbraucherverbänden sind Statistikfälschungen der plumpen Art, wie das Manipulieren von Butterpreisen, sehr unwahrscheinlich.

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kippelman 14.08.2014, 11:46
7. Die Inflationsrate ist manipuliert

Kaffee zum Beispiel ist 30% teurer als Anfang des Jahres, Butter und Milchprodukte werden teurer etc. - aber das ist ja per Definition gar nicht eingerechnet in die Inflationsrate. Drastisch ausgedrückt: wenn Sprit, Technik, Mieten usw. gleich bleiben, Lebensmittel sich im Preis aber verdreifachen haben wir eine Deflation und verhungern trotzdem ...

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pauschaltourist 14.08.2014, 11:49
8.

Zitat von fabio
Obwohl Euros gedruckt werden wie wahnsinnig und die europäische Zentralbank Klopapier von Banken und Staaten als Sicherheit für Kredite akzeptiert,rutscht die EU in eine Deflation mit riesigen Arbeitslosenzahlen. Wie lange das andauert,kann man in Japan beobachten.Dort versucht man sein 20 Jahren mit den gleichen Mitteln wie die EU, Wachstum zu generieren. Was für ein Desaster der EU Wirtschaftspolitik!
Sie wollen den Binnenkonsum einer was den Lebensstandard angeht absolut gesättigten Konsumgesellschaft forcieren?
Wie soll das funktionieren?
Vorsätzliche Inflation, welche die Sparer indirekt zwingt, das Geld für unsinnige Anschaffungen auszugeben?

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goliat7 14.08.2014, 11:51
9. Noch was

Es gäbe schon lange eine größere Deflation, wenn nicht künstlich Bedüfnisse geschaffen würden.
Wer "braucht" ein Samartphone? Wer "braucht" alle 5 Jahre den neuesten Fernseher? Wer "braucht" einen Audi-Q7?
Wenn die Menschen erkennen, wie wenig Glück von materiellen Dingen abhängt, dann werden wir eine richtige Deflation erleben.

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