Forum: Wirtschaft
Eurostat: Inflation in Euro-Ländern sinkt auf Rekordtief
AFP

Neue Zahlen von der europäischen Statistikbehörde Eurostat: Die Inflation in den 18 Ländern im Euro-Raum ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr - ein Rekordtief.

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dapmr75 14.08.2014, 11:52
10. Konfuser Artikel

Der Artikel sollte wohl möglichst viele Schlagworte wie Deflation, Rezession, Wachstum, Konjunktur etc. beinhalten ohne all diese Themen in echte logische Zusammenhänge zu bringen. @ Reuters: Kann es sein, dass solche Artikel von Computern verfasst werden, die Zusammenhänge nicht blicken und nur sinnfreie Masse zum Verkaufen erstellen?

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cherrypicker 14.08.2014, 11:54
11. Man kann sich aus einer Staatsschuldenkrise ...

... nicht heraussparen! Wussten wir schon vor hundert Jahren! Glaubt nur immer keiner! Jetzt haben wir den Salat!

Lösung: Staatsschulden ausweiten (die Verschuldung kann bei Null Zinsen gegen unendlich gehen, das stört keine alte Sau!), Infrastrukturprojekte anschmeißen -- und dann die Schulden weginfaltionieren oder wahlweise die Unternehmenssteuern erhöhen, um die Kasse wieder auszugleichen.

Das hören halt die Kapitalbesitzer nicht so gerne. Aber wenn wir so weiter machen, werden die Reichen noch an ihrem Geld ersticken. Die deutschen DAX-Unternehmen HORTEN mittlerweile den Cash: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2014-08/infografik-dax-konzerne-liquide-mittel

Also: Wir brauchen einen "New Deal"! Und zwar schnell!

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naklar? 14.08.2014, 11:54
12. Schon mal mit leerem Geldbeutel aufs Einkaufstour ...

... gewesen. Viele Rentner werden jetzt sagen, früher konnte man sich auch nicht viel leisten. Ja aber als Antwort muß ich leider liefern: Unser derzeitiges Wirtschaftssystem funktioniert nur, wenn wir konsumieren, konsumieren und nochmals konsumieren. Aber die Politik spricht auch dieses lieber nicht aus, denn dann müßte sie sich wirklich für Ihre einseitige Politik der letzen 20-Jahre rechtfertigen. Dies werden wir wohl auch deshalb bis zur nächsten Revolution nicht erleben.

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pommer123 14.08.2014, 11:56
13. Statistik

Glaube nur den Statistiken, die du selbst erstellst.
Aber trotzdem liebe Konsumenten, schnell zur Bank, Konten leerräumen oder einen Kredit aufnehmen und kaufen, kaufen, kaufen. Nur so lassen sich die Gespenster der Rezession und Deflation vertreiben.

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donadoni 14.08.2014, 11:56
14. Der Herr hat´s gegeben, der Herr....

...wird´s nehmen. Das wusste schon Leo Kirch.

Die Deutschen sollten sich auf die mageren Jahre einstellen und den Gürtel enger schnallen. Was ist daran so schlimm?

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kdshp 14.08.2014, 12:00
15.

Zitat von sysop
Neue Zahlen von der europäischen Statistikbehörde Eurostat: Die Inflation in den 18 Ländern im Euro-Raum ist so niedrig wie seit fast fünf Jahren nicht mehr - ein Rekordtief.
Wundert mich nicht wenn man (der staat) die markt regeln außer kraft setzt. Die banken so zu retten wie es gemacht wurde war ein ganz großer fehler und gegen jedliche markt regeln. Das problem was wir jetzt dadurch haben ist doch das viel zu viel geld im form von kapital da ist. Wie soll das denn noch bedient werden? Wenn die reale wirtschaft 1 mrd erwirtschaftet aber das kapital 2mrd haben will um die ertrags zinsen zu bedienen kann das nicht funktionieren.

Ein Teufelskreis! (TVB Kaiser)

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cherrypicker 14.08.2014, 12:02
16. Wer lesen kann, ist im Vorteil

Zitat von dapmr75
Der Artikel sollte wohl möglichst viele Schlagworte wie Deflation, Rezession, Wachstum, Konjunktur etc. beinhalten ohne all diese Themen in echte logische Zusammenhänge zu bringen. @ Reuters: Kann es sein, dass solche Artikel von Computern verfasst werden, die Zusammenhänge nicht blicken und nur sinnfreie Masse zum Verkaufen erstellen?
Nein. Der Artikel ist eine Zusammenfassung des EZB-Monatsberichtes. Wenn Sie den Herren von der EZB unterstellen wollen, sie hätten keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen, dann ist das etwas anderes. Den vollständigen Bericht kann man übrigens auf der Webseite der EZB herunterladen ...

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fatherted98 14.08.2014, 12:02
17. Lachhaft....

...wem wollen diese Leute das Ergebnis eigentlich verkaufen?
Alle Produkte des täglichen Lebens sind entweder teurer geworden oder auf einem gleich hohen Niveau. Das es jetzt einige Obstsorten wie Heidelbeeren günstig gibt weil nichts mehr nach Russland geliefert wird...ist wohl ein Ausreisser...ansonsten sehe ich fast nur Teuerung.
Klar...mit technischem Fortschritt ist ein Smartphone heute billiger als noch vor 3 Jahren...(ausgenommen die neuen Modelle)...aber was hilft das fürs tägliche Leben?
Die enormen Preissteigerungen für Strom, Abwasser und Gebühren die Mancherorts erhoben werden fallen da wohl komplett raus. Fahrkarten im ÖPNV werden zum Jahrensende wieder enorm teurer.
Hilfreich wäre mal die Grundlagen für die Statistikwerte zu Erfahren...damit wäre ein solches Ergebnis nachvollziehbar...oder eben nicht..vermutlich sind diese Statistiken einfach politischen Erfordernissen angepaßt....ansonsten kann ich mir das Ergebnis nicht erklären.

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br0iler 14.08.2014, 12:15
18. Man muss den Menschen einfach Sicherheiten geben

Der Konsum würde steigen, der der "normale" Bürger mehr Sicherheiten hätte. Wer kauft sich schon ein Haus oder Auto, wenn man nicht sicher ist, das man das auch noch in 5 oder 10 Jahren abzahlen kann. Wenn man heute oft nur Zeitarbeits- oder befristete Verträge (allen voran die Arbeitgeber die unsere Steuern bekommen) bekommt, wird man es sich überlegen, ob man sich große Anschaffungen macht. So wird eben nicht viel Konsum betrieben, die Firmen müssen sich begrenzen usw. Hier sollte Anreiz geschaffen werden, das Firmen auch Mitarbeiter auf lange Zeit anstellen. Glückliche, zufriedene Bürger konsumieren auch mehr und würden dem Geldkreislauf in Schwung bringen.

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spmc-120776289219776 14.08.2014, 12:17
19. ich höre immer nur

Deflation und mangelndes Wachstum.
Aber vielleicht ist es einfach nur so, dass bis auf Politik und Banken jeder Wirtschaftsteilnehmende, vom kleinen Konsumenten bis zum grossen Konzern, einfach aufhören auf Pump Geschäfte zu machen; die grossen Industriekonzerne nutzen z. B. schon seit einigen Jahren einfach ihre Gewinne zur Investition- Kredite werden gar nicht erst beantragt.
Ebenso ist es beim Mittelstand.
Nach den grossen Blasen der Vergangenheit besinnen sich halt alle auf eine alte Tugend- dass man nur Geld ausgeben kann, dass man auch hat!
Das bedeutet, dass man einen neuen Ansatz zur Berechnung des Wirtschaftswachstums braucht- ohne virtuelle Gewinne aus Papiergeschäften- einfach auf produktionsorientierter Basis.
Denn dann sähe man nicht nur das "echte" Wachstum, nein, man hätte auch keinen Grund mehr mit einer verfehlten Geldpolitik (wie z.B. in Japan seit 2 Jahrzehnten zu beobachten) krampfhaft ein zweifelhaftes Bankensystem zu stützen.

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